Saalekreis Jäger schießt sich selbst ins Bein

Ein Jäger aus dem Saalekreis hat sich selbst ins Bein geschossen. Laut Polizei hatte sich der Schuss gelöst, als das Gewehr umfiel. Der Mann hatte auf einem Hochsitz gesessen. Zwei Frauen, die in der Natur Sport gemacht hatten, konnten ihm helfen.

Ein Jägerstand in einem herbstlich gefärbten Wald.
Der Unfall passierte auf einem Hochsitz. (Symbolbild) Bildrechte: Colourbox

In Deutleben im Saalekreis hat sich ein Jäger versehentlich selbst ins Bein geschossen. Laut Polizei hatte der Mann auf einem Hochsitz gesessen als das geladene Gewehr umfiel. Dabei habe sich der Schuss gelöst.

Eine Joggerin und eine Ärztin waren zufällig in der Nähe mit dem Fahrrad unterwegs und kamen dem Jäger zu Hilfe. Eine war zufällig Ärztin. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht. Nach ersten Angaben war die Verletzung nicht lebensbedrohlich. Die Polizei stellte das Jagdgewehr sicher.

MDR/Julia Heundorf

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | 12. August 2021 | 08:30 Uhr

9 Kommentare

DanielSBK vor 6 Wochen

Dachte immer, dass die Flinten mehrfach abgesichert sind ... Spannen, Entsichern, Schuss.... ggf. sogar noch eine Abzugssicherung betätigen - sonst passiert da gar nichts. Und dann ins Bein?! - Vielleicht noch der Fuß? Das kenne ich nur von der Bundeswehr, wenn man wieder leichtsinnig mit seinem Schießprügel umherwedelt und das "Rohr" schön auf sich selber draufhält ... und wenn dann noch eine Patrone drin ist
.... *au weia*

DanielSBK vor 6 Wochen

Ist schon alles sehr merkwürdig.... ein Gewehr hat eine Fallsicherung und eine Abzugssicherung sowie eine generelle Sicherung ... 3x alles "versagt" ?! Die Flinte quasi "entsichert" irgendwo hingestellt und dann *peng* ...
Und dann kommt auch eine "Ärztin" des Weges langeradelt und macht sofort 1. Hilfe - Top! Wirklich Top!
Der Jäger sollte unbedingt die nächsten Tage noch mal Lotto Toto spielen.

ElBuffo vor 6 Wochen

Würde mich ja auch mal interessieren, wie da die behördliche Anerkennung aussieht. Knarre, Waffen- und Führerschein erstmal weg, würde ich denken. Dann MPU. Denn die Joggerinnen hätten ja auch deutlich weniger Glück als der Opi auf dem Hochstabd haben können.

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