Keine Ampel auf Unfallkreuzung Busunfall bei Queis: Anzahl der verletzten Kinder gestiegen

Nach dem Busunfall auf einer Landstraße zwischen Queis im Saalekreis und Wiedemar in Sachsen hat die Polizei die Zahl der Verletzten deutlich nach oben korrigiert. Ein Schulbus war am Montag mit einem Transporter zusammengestoßen.

Schüler laufen über eine Landstraße.
Bei dem Busunfall bei Queis wurden der Polizei zufolge insgesamt 35 Menschen verletzt. Bildrechte: Dreifilm

Bei dem Schulbusunfall im Saalekreis sind jüngsten Angaben zufolge 35 Menschen verletzt worden, darunter 33 Kinder. Mit diesen Zahlen hat die Polizei am Dienstag die am Montag gemachten Angaben nach oben korrigiert. Zunächst war von neun verletzten Kindern und zwei verletzten Erwachsenen berichtet worden.

Nach Polizeiangaben wurde der 41 Jahre alte Fahrer des Transporters bei dem Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge schwer verletzt. Der 61 Jahre alte Busfahrer und 33 Kinder aus dem Bus wurden leicht verletzt.

Busfahrer hat Vorfahrt missachtet

Der Unfall hatte sich laut Polizei am Montagmorgen gegen 7 Uhr ereignet. Demnach war der vollbesetzte Schulbus an einer Kreuzung mit einem Transporter zusammengestoßen. Der Busfahrer habe die Vorfahrt des anderen Fahrzeugs missachtet, hieß es von einer Polizeisprecherin aus Merseburg.

Keine Ampel am Unfallort

Der Unfallort ist laut Polizei kein Unfallschwerpunkt. Allerdings komme es dort immer wieder zu Unfällen, weil es keine Ampel gebe und schnell gefahren werde. Daher sei es Glück gewesen, dass den Kindern im Bus nicht mehr passiert sei.

dpa, MDR/Thomas Tasler

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | 12. Oktober 2021 | 17:30 Uhr

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