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Die Merseburger Filmtage werden in diesem Jahr in der Sixti-Ruine gefeiert. (Archivfoto) Bildrechte: IMAGO / Shotshop

Auftakt am Montag75 Jahre DEFA: Filmtage in Merseburg unter freiem Himmel

von MDR SACHSEN-ANHALT

Stand: 23. August 2021, 12:20 Uhr

Sie haben Kultstatus – in dieser Woche kommen alle Fans von DEFA-Filmen in Merseburg auf ihre Kosten. Dort beginnen am Montag die Filmtage, wegen der Corona-Pandemie in anderer Umgebung als gewöhnlich. Das Programm kann sich trotzdem sehen lassen.

In Merseburg beginnt am Montag eine Freiluftkino-Woche rund um DEFA-Filme. Wie die Organisatoren der Merseburger Filmtage mitteilten, sollen bis Sonntag täglich ein oder zwei DEFA-Produktionen gezeigt werden. Zusätzlich seien Filmgespräche geplant, hieß es. Im Mittelpunkt stünden Produktionen rund um Sehnsüchte und Träume von Menschen in der DDR. Veranstaltungsort ist dieses Mal die Sixti-Ruine in Merseburg. Sie biete ein "beeindruckendes Ambiente" für die Filmtage.

Das Programm der DEFA-Filmtage im Überblick

  • Montag, 23. August

16:00 Uhr "Tanz auf der Kippe", Filmgespräch zwischen Barbara Felsmann, Klaus-Dieter Felsmann und Burkhard Raue
19:30 Uhr "Die Taube auf dem Dach", Filmgespräch mit Iris Gusner

  • Dienstag, 24. August

16:00 Uhr "Dr. med. Sommer II"  
19:00 Uhr "Auf der Sonnenseite"  

  • Mittwoch, 25. August

16:00 Uhr "Heute ist Freitag", Filmgespräch mit Ursula Werner
19:00 Uhr "Vorspiel", Filmgespräch mit Peter Kahane und Tamás Kahane  

  • Donnerstag, 26. August

16:00 Uhr "Im Himmel ist doch Jahrmarkt", Filmgespräch mit Regina Beyer (angefragt)
19:30 Uhr "Das zweite Leben des Friedrich Wilhelm Georg Platow", Filmgespräch mit Volkmar Kleinert (angefragt)

  • Freitag, 27. August

19:00 Uhr "Schultze gets the blues", Filmgespräch mit Michael Schorr und Jens Körner, musikalische Umrahmung: Thomas Wittenecher

  • Sonnabend, 28. August

17:30 Uhr "Der verlorene Engel", Filmgespräch mit ANTOINETTE
19:00 Uhr im Amphitheater der Willi-Sitte-Galerie "Der Liebe der Jeanne Ney", Stummfilm mit Klavierbegleitung von Günter A. Buchwald

  • Sonntag, 29. August

15:00 Uhr "Verwirrung der Liebe", Filmgespräch mit Annekatrin Bürger
18:00 Uhr "Tecumseh", Filmgespräch mit Annekathrin Bürger und Gojko Mitic

Anders als üblich hatten die DEFA-Filmtage in diesem Jahr nicht im März gefeiert werden können. Grund ist die Corona-Pandemie, wegen der die Filme in diesem Jahr unter freiem Himmel gezeigt werden. Von den Ausrichtern der Filmtage hieß es, man hoffe, die für Herbst 2021 geplanten Vorführungen wieder in bewährter Kulisse im Merseburger Domstadtkino zeigen zu können.

Die Pandemie hat die Ausrichter der Filmtage kreativ werden lassen: Bereits im Juni hatten sie einen DEFA-Tag veranstaltet, der virtuell gefeiert worden war. Zudem läuft seit Juni eine Ausstellung mit dem Titel "Filmkulisse Mitteldeutschland". Künstlerinnen und Künstler präsentieren darin im Merseburger Kunsthaus "Tiefer Keller" ganz unterschiedliche Werke.

Die DEFA – eigentlich Deutsche Film AG – war am 17. Mai 1946 in Potsdam-Babelsberg gegründet worden. In den fast 50 Jahren ihres Bestehens waren insgesamt rund 700 Spielfilme, etwa 2.500 Dokumentar- und Kurzfilme sowie 950 Animationsfilme entstanden. Im Frühsommer war der 75. Jahrestag der Gründung der DEFA unter anderem mit einem Sonderprogramm im MDR-Fernsehen gefeiert worden.

DEFA-Filmtage in Merseburg: So bekommen Sie Tickets

Karten für die Veranstaltungen der DEFA-Filmtage können Interessierte ausschließlich vorab kaufen. Sie sind im Domstadtkino in Merseburg oder online zu bekommen. Tickets kosten regulär 8 Euro, Gäste mit einem Merseburg-Pass zahlen 7 Euro. Auch ermäßigte Tickets sind für 7 Euro zu haben.

Mehr zum Thema: Defa früher und heute

MDR/Luca Deutschländer, dpa

Dieses Thema im Programm:MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 23. August 2021 | 12:30 Uhr

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