Kurznachrichten aus Sachsen-Anhalt | 05.03.2021

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Automaten-Sprenger gesteht vor Gericht

Im Prozess um die Sprengung zahlreicher Automaten hat ein Angeklagter ein Geständnis abgelegt. Vor dem Braunschweiger Landgericht räumte der 32-Jährige 16 Taten in mehreren Bundesländern ein - darunter auch in Sachsen-Anhalt. Laut Anklage sollen er und ein zweiter Beschuldigter insgesamt mehr als eine Million Euro erbeutet haben. Die Männer wurden im Juli vergangenen Jahres festgenommen. Der geständige Angeklagte meinte, ihn hätten Schulden, Spielsucht und Drogenprobleme geplagt. Im Internet hätten beide herausgefunden, wie sie die Automaten sprengen könnten.

Stand: 16:00 Uhr


Robin Pietsch erhält erneut Michelin-Sterne

Robin Pietsch in Wernigerode bleibt der einzige Sterne-Koch in Sachsen-Anhalt. Er erhielt wie bereits im Vorjahr jeweils einen der begehrten Michelin-Sterne für seine beiden Restaurants "Pietsch" und "Zeitwerk". Der Restaurantführer Guide Michelin hatte seine Auszeichnungsveranstaltung in diesem Jahr online durchgeführt. Außerdem gab es erstmals einen "Grünen Stern", der Restaurants für besondere Nachhaltigkeit auszeichnet.

Stand: 15:00 Uhr


Feuer in Naumburg: Keine technische Ursache

Nach dem Brand in einem Naumburger Mehrfamilienhaus mit zwei Toten schließen die Ermittler eine technische Ursache aus. Laut Polizei wurden umfangreiche Spuren gesichert, die nun ausgewertet werden. Es seien eine Ermittlungsgruppe gebildet und Anwohner befragt worden. Die Obduktionen würden in der kommenden Woche duchgeführt. Das Feuer war in der Nacht zum Donnerstag aus noch ungeklärter Ursache in dem dreigeschossigen Wohnhaus ausgebrochen. Eine 43-Jährige und ihr 20 Jahre alter Sohn wurden tot gefunden.

Stand: 14:00 Uhr


Stendal: Linienbus fährt auf vier Autos auf

Bei Stendal hat ein Linienbus am Donnerstag vier Autos zusammenschoben. Wie die Polizei mitteilte, war der Bus an einer Kreuzung der B189 auf die Fahrzeuge gefahren. Offenbar hatte der Fahrer die rote Ampel und die wartenden PKW zu spät bemerkt. An allen Fahrzeugen entstand Sachschaden, verletzt wurde niemand.

Stand: 14:00 Uhr


Saale-Unstrut sucht neue Weinkönigin

Das Saale-Unstrut Weinanbaugebiet sucht eine neue Weinkönigin. Bewerben können sich alle Frauen, die in der Weinbranche arbeiten. Sie müssen mindestens 18 Jahre alt und unverheiratet sein. Außerdem sollten die Bewerberinnen über gute Englisch-Kenntnisse verfügen, da sie das Weinanbaugebiet auch international vertreten sollen. Die Bewerbungsfrist endet am 14. April. Bevor die neue Weinkönigin beim Winzerfest im Herbst in Freyburg gekrönt wird, muss sie ihr Wein-Wissen noch vor einer Fachjury unter Beweis stellen.

Stand: 10:30 Uhr


Dessau-Roßlau Risikogebiet für Hirnhautentzündung

In Deutschland sind fünf neue Regionen als Risikogebiete für die Hirnhautentzündung FSME ausgewiesen worden. Das geht aus einer neuen Aufstellung des Robert-Koch-Instituts hervor. Dazu zählt auch die Stadt Dessau-Roßlau. Bundesweit gelten mittlerweile 169 Landkreise als FSME-Risikogebiete. Die Krankheit wird vor allem durch Zecken übertragen und kann zu Hirnhaut-, Gehirn- und Rückenmarksentzündungen führen. Im vergangenen Jahr wurden 704 Erkrankungen gezählt.

Stand: 13:00 Uhr


Neue Warnstreiks in Metall- und Elektrobranche

Die Warnstreiks im Tarifstreit der Metall- und Elektrobranche gehen am Freitag in Sachsen-Anhalt in eine neue Runde. IG Metall-Gewerkschafterin Kapper-Leibe sagte MDR SACHSEN-ANHALT, am Vormittag seien die Beschäftigten der KME Mansfeld GmbH in Hettstedt aufgerufen gewesen, die Arbeit niederzulegen. KME hat rund 1.000 Mitarbeiter und ist einer der größten Arbeitgeber in der Region. Bereits am Dienstag hatte es in mehreren Firmen in Sachsen-Anhalt Warnstreiks gegeben. Die Gewerkschaft fordert vier Prozent mehr Lohn, eine Zukunfts- und Beschäftigungssicherung und die Angleichung der Ost-Tarife an das Westniveau. Die Arbeitgeber lehnen die Forderungen mit Verweis auf die Belastungen durch die Corona-Pandemie ab.

Stand: 10:30 Uhr


Sondersitzung zu Daten-Panne im LKA

Die Daten-Löschpanne im Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt beschäftigt am Freitag den Landtag. In einer Online-Sondersitzung des Innenausschusses soll Innenminister Richter über den aktuellen Stand Auskunft geben. SPD-Innenexperte Erben sagte, der Minister müsse erklären, welcher Schaden für die Verbrechensbekämpfung entstanden sei, weil die Ermittler auf bestimmte Daten nicht mehr zugreifen könnten. Die Linke-Innenexpertin Quade kritisierte, dass der Vorgang einen Missstand beim Umgang mit geltenden Datenschutzregeln zeige. Beim LKA waren versehentlich 42.000 Datensätze mit Fingerabdrücken und Fotos von Straftätern gelöscht worden.

Stand: 10:30 Uhr


"Kunst fürs Kino" in Halle bringt 20.000 Euro

Die Auktion "Kunst fürs Kino" in Halle ist zu Ende gegangen. Die dabei erzielte Spendensumme von rund 20.000 Euro soll den drei von der Corona-Pandemie bedrohten Programmkinos Zazie, Puschkino und dem LuchsKino in Halle zu Gute kommen, erklärten die Initiatoren des Hilfsprojekts Sven Sandow und Dirk Braungardt. Die Hilfsaktion "Kunst fürs Kino" hat Anfang Februar 2021 begonnen. Über 40 Künstlerinnen und Künstler aus Halle und Umgebung hätten ihre Werke kostenlos zur Versteigerung angeboten, erklärt Mitinitiator Sven Sandow.

Stand: 10:30 Uhr


Große Impfaktion in Stendal geplant

Der Lankreis Stendal plant nach Ostern eine große Impfaktion für Senioren. Behördenangaben zufolge sollen alle über 80-Jährigen geimpft werden, die nicht in einem Seniorenheim leben. Das seien 8.700 Menschen. Die Impfungen sollen in Turnhallen der Gemeinden vorgenommen werden. Beginnen soll die Impfaktion am 6. April in Tangermünde. Vize-Landrat Stoll sagte MDR SACHSEN-ANHALT, wenn sich die Aktion als sinnvoll erweise, könne es sein, dass man bei den 70 bis 79-Jährigen ebenso verfahre.

Stand: 10:30 Uhr

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