Kurznachrichten aus Sachsen-Anhalt | 11.11.2020

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Neuer Tunnel am Hauptbahnhof Wittenberg eröffnet

In Wittenberg ist der neue Tunnel am Hauptbahnhof eröffnet worden. 13 Monate lang wurde daran gebaut. Die 40 Meter lange Unterführung verbindet das Bahnhofsgelände mit einem neuen Großparkplatz für mehr als 200 Fahrzeuge. Nach Informationen von MDR SACHSEN-ANHALT wurden für den Tunnel 3.500 Kubikmeter Beton und 170 Tonnen Stahl verwendet. Wittenbergs Oberbürgermeister Torsten Zugehör (parteilos) sagte am Mittwoch MDR SACHSEN-ANHALT, mit dem Tunnel werde der Bahnhof aufgewertet. Nach den ganzen Pannen sei er eine großartige Leistung aller Beteiligten. Weil unerwartet Grundwasser fehlte, hatte es statische Probleme gegeben. Sie hatten den Bau verzögert. Der neue Tunnel kostete 4, 4 Millionen Euro.

Stand: 20:00 Uhr


Zahl der Einschulungen gestiegen

In Sachsen-Anhalt ist die Zahl der Einschulungen in diesem Jahr leicht gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden in diesem Jahr insgesamt etwa 18.400 Kinder in Sachsen-Anhalt eingeschult. Das ist fast ein Prozent mehr als im vorangegangenen Schuljahr. Allerdings liegt Sachsen-Anhalt damit unter dem Bundesdurchschnitt. Bundesweit waren es nämlich 2,6 Prozent mehr Einschulungen in diesem Sommer. Wie die Statistiker sagten, dürfte ein Grund die stärkere Zuwanderung in den vergangenen Jahren gewesen sein.

Stand: 18:00 Uhr


Zu wenig Polizisten in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt fehlen auch im kommenden Jahr Polizisten. Das geht aus einer Mitteilung des Landesverbandes der Deutschen Polizeigewerkschaft hervor. Darin heißt es, wer denke, dass der Personalmangel bei der Landespolizei in Kürze abgebaut sei, betrachte die Situation eher blauäugig. So habe eine überdurchschnittliche Anzahl an Absolventen ihre Ausbildung nicht bestanden. Diese Kollegen fehlten nun in den Dienststellen. Auch könne kein Polizeirevier die geforderte Anzahl von Funkstreifenwagen mehr besetzen. Die Polizeigewerkschaft fordert, dass Beamte auch im nächsten Jahr ihren Ruhestand verschieben können. Laut Innenministerium scheiden im kommenden Jahr fast 330 Polizisten aus Altersgründen aus.

Stand: 16:00 Uhr


170 Freiwillige des Landes wollen Gesundheitsämter unterstützen

In Sachsen-Anhalt haben sich bisher rund 170 Landesbedienstete gemeldet, um in der Corona-Pandemie die Gesundheitsämter zu unterstützen. Wie Finanzminister Richter sagte, kommen fast 100 von ihnen aus Finanzämtern. Sie sollen zum Beispiel in den Gesundheitsämtern bei Verwaltungsaufgaben helfen. Dazu zähle etwa, Quarantäne-Anordnungen zu verfassen. In fast allen Kreisen und kreisfreien Städten sind bereits Bundeswehrsoldaten zur Unterstützung der Gesundheitsämter im Einsatz.

Stand: 16:00 Uhr


Polizeieinsätze vor Schulen in Magdeburg und Halle

In Halle und Magdeburg hat es Polizeieinsätze an zwei Schulen gegeben. In Magdeburg hatten vier Jugendliche im Stadtteil Neue Neustadt mit einer Softairwaffe hantiert. Die Polizei rückte mit mehreren Einsatzfahrzeugen an. Die vier Jugendlichen wurden auf eine Dienststelle gebracht. An der Gesamtschule Heinrich Heine in Halle-Neustadt gab es ebenfalls einen Polizeieinsatz. Wie ein Sprecher MDR SACHSEN-ANHALT sagte, hatte es den Verdacht gegeben, dass es zu einer Auseinandersetzung zwischen Schülern kommen könnte. Dieser habe ausgeräumt werden können. Es bestehe keine Gefahr mehr.

Stand: 14:00 Uhr


Bildungsministerium lehnt Maskenpflicht im Unterricht ab

Das Bildungsministerium in Sachsen-Anhalt hält eine Maskenpflicht im Unterricht aktuell nicht für notwendig. Ein Sprecher teilte MDR SACHSEN-ANHALT mit, an den Schulen selbst sei derzeit kein gesteigertes Infektionsgeschehen erkennbar. Zur Forderung der Lehrergewerkschaft, wieder in kleinen Gruppen zu unterrichten, erklärte das Ministerium, das gebe es bereits. An Schulen, in denen mindestens ein Viertel der Schüler oder Lehrer in Quarantäne seien, lernten die Klassen abwechselnd zu Hause oder in der Schule. All diese Schritte seien auch mit der Gewerkschaft GEW abgestimmt worden. Gestern hatte die GEW einen besseren Schutz der Risikogruppen gefordert und für einen Unterricht immer in kleinen Gruppen plädiert.

Stand: 14:00 Uhr


Grippesaison hat sehr mild begonnen

In Sachsen-Anhalt hat die Grippesaison außergewöhnlich mild begonnen. Wie das Landesamt für Verbraucherschutz mitteilte, wurden seit August erst zwei Fälle gezählt. Im Vorjahr seien es zur selben Zeit 19 gewesen. Der Behörde zufolge sprechen mehrere Gründe für einen schwachen Verlauf der Grippesaison. Dazu gehöre unter anderem die Maskenpflicht, die Menschen bei engem Kontakt nicht nur besser vor Corona, sondern auch vor anderen Infektionen schütze.

Stand: 14:00 Uhr


Steine auf S-Bahn bei Magdeburg

Die Bundespolizei in Magdeburg sucht nach einem Angriff auf eine S-Bahn Zeugen. Wie die Polizei mitteilte, hatten gestern Nachmittag zwischen Magdeburg und Zieltz offenbar Kinder oder Jugendliche Steine auf den Zug geworfen. Verletzt wurde niemand. Die Bahn konnte anschließend weiterfahren.

Stand: 13:00 Uhr


Ein Toter nach Unfall auf A2 bei Burg

Ein Unfall sorgt derzeit auf der Autobahn 2 bei Burg für Behinderungen. Wie ein Polizeisprecher MDR SACHSEN-ANHALT mitteilte, ist am Morgen zwischen Burg-Zentrum und Lostau ein Kleintransporter an einem Stauende auf einen LKW gerast. Der Fahrer des Transportes kam dabei ums Leben. Die Autobahn ist seit Stunden in Richtung Hannover gesperrt. Derzeit dauern die Reinigungsarbeiten noch an. Wegen des Unfalls kommt es auch auf der Umleitungsstrecke über die B1 über Gerwisch zu Stau.

Stand: 11:00 Uhr


Diskussion um Datenschutz bei Corona-Warn-App

In der Diskussion um eine Weiterentwicklung der Corona-Warn-App haben sich jetzt auch Politiker aus Sachsen-Anhalt zu Wort gemeldet. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Sorge aus Magdeburg ist für einen weniger strengen Datenschutz, um die App effektiver zu machen und die Gesundheitsämter zu unterstützen. Sorge sagte MDR SACHSEN-ANHALT, sinnvoll wäre es, wenn die App die Information über einen positiven Test des Nutzers automatisch teilen würde. Die Linken-Bundestagsabgeordente Sitte aus Halle ist gegen eine Aufweichung des Datenschutzes. Dadurch riskiere man einen Vertrauensverlust bei den Nutzern. Im Moment müssen positiv Getestete ihr Ergebnis selbst aktiv in der App teilen, um mögliche Kontaktpersonen zu warnen. Die Corona-Warn-App ist bislang deutschlandweit etwa 21 Millionen Mal heruntergeladen worden.

Stand: 11:00 Uhr


Halle-Anschlag: Chef des Landesverfassungsschutzes vor U-Ausschuss

Im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum Anschlag von Halle ist heute der Chef des Landesverfassungsschutzes, Hollmann, als Zeuge geladen. Außerdem sollen zwei Beamte des Landeskriminalamtes befragt werden. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob die Sicherheitsbehörden den Anschlag vom 9. Oktober 2019 hätten verhindern können. Innenminister Stahlknecht hat vor dem Untersuchungsausschuss bereits ausgesagt, dass es keinerlei Hinweise auf eine konkrete Gefährdungslage gegeben habe.

Stand: 11:00 Uhr


Leiser Karnevalsauftakt im Land

Heute beginnt die Karnevalssaison – allerdings in diesem Jahr deutlich verhaltener als sonst. Nur vereinzelt soll es um 11:11 Uhr symbolische Schlüssel-Übergaben an die Narren geben. Der Karnevals-Landesverband Sachsen-Anhalt kündigte den Aufbau eines YouTube-Kanals an. Auch in den Karnevals-Hochburgen im Rheinland wurden alle öffentlichen Feiern abgesagt. NRW-Innenminister Reul appellierte an die Narren, zu Hause zu bleiben. Die Polizei werde die Einhaltung der Corona-Regeln streng kontrollieren.

Stand: 10:00 Uhr


Dessau-Tornau: IDT Biologika forscht weiter an Corona-Impfstoff

Im Rennen um die Herstellung eines Corona-Impfstoffes sieht sich auch das Pharma-Unternehmen IDT Biologika aus Dessau-Tornau auf einem guten Weg. Eine Sprecherin sagte MDR SACHSEN-ANHALT, weltweit würden mehrere Impfstoffe für unterschiedliche Zielgruppen benötigt. Das Pharma-Unternehmen aus Sachsen-Anhalt rechnet damit, dass sein Impfstoff bis Ende 2021 für das beschleunigte Zulassungsverfahren bereitsteht. Die ersten Ergebnisse der klinischen Studien seien vielversprechend.

Stand: 08:00 Uhr


Gericht lehnt weiteren Antrag gegen Teil-Lockdown ab

Das Oberverwaltungsgericht Sachsen-Anhalts hat einen weiteren Antrag gegen den Teil-Lockdown abgelehnt. Die Betreiberin zweier Spielhallen in Halle hatte sich im Eilverfahren gegen die Schließung ihrer Betriebe gewandt. Das Gericht verwies auf das legitime Ziel der Maßnahmen, Leben und Gesundheit zu schützen. Vor einer Woche hatten die Richter bereits den Eilantrag einer großen Hotelkette abgewiesen. Gegen die verschärften Corona-Maßnahmen in Sachsen-Anhalt sind beim Oberverwaltungsgericht bislang insgesamt acht Eilanträge eingegangen. Der Verband der Verwaltungsrichter und Verwaltungsrichterinnen in Sachsen-Anhalt rechnet damit, dass die Zahl der Klagen weiter wächst, wenn die Corona-Einschränkungen verlängert oder gar verschärft werden.

Stand: 06:00 Uhr

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