Kurznachrichten aus Sachsen-Anhalt | 01.03.2021

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Internationales Chrofestival in Wernigerode abgesagt

Das Internationale Chrofestival in Wernigerode ist für dieses Jahr coronabedingt abgesagt worden. Angesichts der Pandemielage sei eine solche internationale Veranstaltung nicht durchführbar teilte die Stadt mit. Eine Wiederauflage soll es in zwei Jahren geben. Das Johannes-Brahms-Festival wird alle zwei Jahre in Wernigerode veranstaltet. Beim letzten Mal waren nach Angaben der Stadt Chöre aus 17 Nationen dabei, unter anderem aus Bolovien, Malaysie, Kenia und Schweden. Etwa 13.500 Zuschauer kamen vor zwei Jahren in den Harz.

Stand: 19:30 Uhr


Eine Tote und drei Schwerverletzte nach Unfall auf B79

Im Landkreis Harz hat es am Nachmittag auf der B 79 einen schweren Verkehrsunfall gegeben. Wie die Polizei mitteilte, kam bei Harsleben eine Beifahrerin ums Leben. Drei Autofahrer wurden schwer verletzt. Grund für den Unfall war demnach ein Überholmanöver. Dabei stießen zwei Pkws frontal zusammen. Ein nachfolgendes Auto konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr in die Unfallstelle.

Stand: 18:00 Uhr


Gastronomen fordern Öffnungs-Perspektive

Gastwirte in Sachsen-Anhalt fordern eine möglichst schnelle Öffnung von Hotels und Restaurants. In Halle und Dessau demonstrierten sie heute gegen die Corona-Politik von Bundes- und Landesregierung. Die Gastronomen verlangten konkrete Aussagen, ab wann und unter welchen Bedingungen ihre Branche wieder öffnen könne. DEHOGA-Vizepräsident Pirl sagte MDR SACHSEN-ANHALT, seit vier Monaten seien die Lokale geschlossen, Beschäftigte noch länger in Kurzarbeit. Das sei eine untragbare Situation. - In Magdeburg wollen am Abend Einzelhändler vor dem Allee-Center demonstrieren.

Stand: 17:00 Uhr


Zahlreiche Baustellen auf Autobahnen

Die Sachsen-Anhalter müssen sich auf zahlreiche neue Baustellen auf den Autobahnen einstellen. Wie die bundeseigene Autobahn GmbH mitteilte, stehen dafür in diesem Jahr rund 50 Millionen Euro bereit. Schwerpunkt ist demnach die A 9 zwischen Großkugel und Bitterfeld-Wolfen. Dort wird von März bis November auf 20 Kilometer die Fahrbahn erneuert. Gebaut wird in diesem Jahr auch auf der A 2 bei Magdeburg. Die Autobahn-Gesellschaft geht zudem davon aus, dass nach dem starken Frost deutlich mehr Fahrbahnschäden zu reparieren sind.

Stand: 16:00 Uhr


Diesdorfer Mosterei für Apfelschorle ausgezeichnet

Die Diesdorfer Mosterei in der Altmark ist für ihre Apfelschorle ausgezeichnet worden. Beim größten Wettbewerb für handwerklich produzierte Spirituosen und Softdrinks in Berlin bekam das Getränk die höchste Punktzahl. Juniorchef Schulz sagte MDR SACHSEN-ANHALT, die Goldmedaille komme passend zum Saisonstart für Schorlen im Frühjahr. In Diesdorf im Altmarkkreis Salzwedel wird seit 1925 Obst zu Säften und Weinen verarbeitet.

Stand: 15:00 Uhr


Unfall auf A 36 - LKW mit Bauschutt umgekippt

Ein Unfall behindert den Verkehr auf der A 36 bei Quedlinburg. Wie die Polizei dem MDR mitteilte, ist am Vormittag auf der Autobahn ein LKW mit Bauschutt umgekippt. Die Ursache ist noch unklar. Der Fahrer wurde leicht verletzt. Die Bergungsarbeiten dauern voraussichtlich mehrere Stunden. Die Autobahn ist in Richtung Braunschweig gesperrt, in Richtung Bernburg ist nur eine Fahrspur frei. Der Verkehr staut sich bis zum Anschluss Thale zurück.

Stand: 13:00 Uhr


Frauen in Sachsen-Anhalt in der Überzahl

In Sachsen-Anhalt ist das weibliche Geschlecht in der Überzahl. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, lebten Ende November rund 1,1 Millionen Frauen und Mädchen im Land. Das entsprach einem Anteil von 51 Prozent an der Gesamtbevölkerung. Die Sachsen-Anhalterinnen waren durchschnittlich 49,7 Jahre alt und damit mehr als drei Jahre älter als die Männer. 42 Prozent der Frauen waren 2019 verheiratet, mehr als ein Drittel ledig. - Die Daten wurden anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März erfasst.

Stand: 13:00 Uhr


Landmaschinen-Hersteller erweitert Standort in Hohenmölsen

Der Landmaschinenen-Bauer AGCO erweitert seinen Standort in Hohenmölsen im Burgenlandkreis. Das teilte das Wirtschaftsministerium mit. Bis Frühjahr 2022 sollen rund 18 Millionen Euro in eine Lackier-Anlage und ein Logistik-Zentrum fließen. Der US-Konzern wolle 26 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen. AGCO in Hohenmölsen hat derzeit insgesamt 430 Beschäftigte. Sie stellen unter anderem Feldhäcksler und Bauteile für Traktoren her.

Stand: 13:00 Uhr


Gastronomen-Demo in Halle und Dessau

In mehreren Städten demonstrieren heute die Betreiber von Gaststätten und Einzelhändler gegen die Corona-Politik. In Halle machten am Vormittag zahlreiche Gastronomen auf ihre teils verzweifelte Situation aufmerksam. Sie fordern nach eigenen Angaben eine realistische Öffnungs-Perspektive. In Dessau versammeln zur Mittagszeit vor dem Rathaus Gastronomen zu einer Kundgebung. Anders als etwa Friseure oder Baumärkte sollen Gaststätten erst bei einer Inzidenz unter 35 an fünf aufeinanderfolgenden Tagen wieder den Betrieb aufnehmen dürfen. Bei Bars müssen es sogar drei Wochen sein. In Magdeburg wollen am Abend Einzelhändler vor dem Allee Center demonstrieren.

Stand: 11:00 Uhr


16-Jähriger in Ballenstedt lebensbedrohlich verletzt

Im Harz ermittelt die Polizei wegen versuchter Tötung gegen einen 23-Jährigen. Wie es aus der Polizeiinspektion Magdeburg heißt, hatte er gestern Abend am Rathausplatz in Ballenstedt einen 16-Jährigen angegriffen. Den Aussagen zufolge wurde das Opfer zunächst von hinten gewürgt und ihm ein Messer an den Hals gehalten, bevor schließlich auf ihn eingestochen wurde. Der 16-Jährige wurde lebensbedrohlich verletzt und kam ins Krankenhaus. Der 23-Jährige konnte laut Polizei nach kurzer Fahndung – jedoch unter erheblichem Widerstand – festgenommen werden. Die Hintergründe des Vorfalls sollen nun ermittelt werden.

Stand: 10:30 Uhr


Wieder steigende Corona-Inzidenzen in fast ganz Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt steigen die Zahlen der Corona-Erkrankungen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen wieder an. Nach Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Montagmorgen erhöhte sich die landesweite Inzidenz von 86 am Sonntag auf nun 92 zum Wochenbeginn. Bis auf das Jerichower Land und den Landkreis Hart stiegen in allen Landkreisen und Kreisfreien Städten ebenfalls die 7-Tages-Inzidenzen. Der Burgenlandkreis, in dem heute die Schulen wegen zuletzt hoher Inzidenzen noch nicht wieder öffnen konnten, nähert sich von 169 auf 195 wieder der 200er-Grenze an, ab der eine Öffnung weiter ausgeschlossen bleibt. Zum Vergleich: Die deutschlandweite Inzidenz wird heute Morgen mit 66 angegeben, nach 64 am Sonntag.

Stand: 08:00 Uhr


Stendaler Trinkwassernetz wird gespült

In der Hansestadt Stendal muss ab heute mit der kurzfristigen Unterbrechung der Wasserversorgung sowie Wasserdruckschwankungen und der Eintrübung von Trinkwasser gerechnet werden. Laut Stadtwerken werden die Leitungen durchgespült. Betroffen seien über 100 Straßen in der Altstadt, in Stendal Nord, Ost und Borstel. Wann genau welche Straße betroffen ist, verraten die Stadtwerke hier auf ihrer Webseite. Insgesamt sollen die Arbeiten bis zum 26. März dauern.

Stand: 08:00 Uhr


Tullner fordert bevorzugte Impfung von Lehrkräften

Bildungsminister Marco Tullner (CDU) fordert, dass alle Lehrkräfte in unabhängig von der Schulform bevorzugt geimpft werden. Auch die Landeschefin der Lehrergewerkschaft GEW, Eva Gerth, sprach sich für eine solche Regelung aus. In Sachsen-Anhalt sollen Corona-Impfungen unterdessen bald grundsätzlich auch beim Hausarzt möglich sein. Sachsen-Anhalts Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne bestätigte dem MDR, dass ausgewählte Praxen noch im Frühjahr in den Impfprozess einbezogen werden sollen. Die Gespräche über einen Modellversuch liefen derzeit.

Stand: 06:00 Uhr


Schonzeit für Wildtiere: Leinenzwang für Hunde wieder in Kraft

Für Hunde in Sachsen-Anhalt gelten ab dem 1. März wieder schärfere Einschränkungen. Bis Mitte Juli müssen sie auch auf Feldern und im Wald an der Leine geführt werden. Grund ist aber nicht etwa die Pandemie, sondern das Landeswaldgesetz. Wie das Umweltministerium mitteilte, könnten freilaufende Hunde Wildtiere in der Brut- und Aufzuchtzeit beunruhigen. Bei Nichtbeachten der Leinenpflicht, drohe den Hundehaltern ein Bußgeld. Zwischen Mittel Juli und Anfang März dürfen die Vierbeiner an ausgeschriebenen Stellen sowie in Wald- und Forstgebieten auch ohne Leine geführt werden.

Stand: 05:00 Uhr

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