Kurznachrichten aus Sachsen-Anhalt | 18.01.2021

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Kindermord in Querfurt: Im Prozess werden Zeugen befragt

Im Prozess um den gewaltsamen Tod des Zweijährigen aus Querfurt sind am Landgericht Halle weitere Zeugen befragt worden. Nach Angaben eines Rechtsmediziners hatte das tote Kind Hämatome im Gesicht und am Körper. Ein Polizist beschrieb Videosausschnitte auf einem sichergestellten Handy. Darin sollen Gewalttaten sowie schwerer sexueller Missbrauch an dem Jungen zu sehen sein. Der Zweijährige war im vergangenen Sommer totgeprügelt aufgefunden worden. Angeklagt sind die Mutter und ihr Ex-Partner. Der Mann soll das Kind misshandelt, missbraucht und ermordet haben. Der Mutter wird Misshandlung und fahrlässige Tötung vorgeworfen. Laut Staatsanwaltschaft wollen sich beide im Prozess noch zu den Vorwürfen äußern.

Stand: 16:00 Uhr


Fördergelder für Sachsen-Anhalts Wälder

In die Wälder Sachsen-Anhalts sind so viele Fördermittel gesteckt worden wie nie zuvor. Das teilte das Landesumweltministerium mit. Demnach wurden im vergangenen Jahr an die Waldbesitzer mehr als 15 Millonen Euro ausgeschüttet. Das sei mehr Geld gewesen als in den vier vorangegenen Jahren zusammen. Der Löwenanteil wurde den Angaben zufolge für die Beseitigung von Schadholz gewährt. Ministerin Dalbert sagte, der große Bedarf an finanzieller Unterstützung zeige, wie hart die Klimakrise die heimische Wälder getroffenen habe.

Stand: 14:00 Uhr


Verletzter bei Hausbrand in Wernigerode

In Wernigerode hat es in einem Mehrfamilienhaus gebrannt. Dabei wurde laut Polizei ein Bewohner schwer verletzt. Das Feuer war am Sonntag in einer Wohnung ausgebrochen. Der Mann hatte versucht, die Flammen selbst zu löschen. Er kam mit Brandverletzungen ins Krankenhaus. Der Sachschaden wird auf rund 80.000 Euro geschätzt. Wie es zu dem Feuer kam, ist noch unklar.

Stand: 14:00 Uhr


Besucherandrang im Harz - Protest gegen Corona-Auflagen

Das Winterwetter hat am Wochenende trotz Corona wieder viele Ausflügler in den Harz gelockt. Laut der Polizei in Halberstadt waren sämtliche Parkplätze belegt. Viele Autos hätten Kennzeichen aus den nördlichen Nachbarländern gehabt. Es sei aber alles geordnet gelaufen und nicht wild geparkt worden. In Schierke demonstrierten rund 30 Rodler mit Transparenten gegen die Corona-Auflagen der Bundesregierung. Zwischenfälle gab es laut Polizei nicht.

Stand: 11:00 Uhr


Halle: Hauptbahnhof-Sperrung beendet

Am Halleschen Hauptbahnhof rollen seit Sonntagabend wieder Züge. Nach Angaben der Deutschen Bahn wurden in den vergangenen vier Tagen Gleise und Oberleitungen eingebunden. Damit seien die mehr als sechs Jahre dauernden Modernisierungs- und Umbauarbeiten im wesentlichen Teil des Bahnhofs abgeschlossen. Der Hauptbahnhof Halle ist Teil der neuen Schnellfahrstrecke Berlin-München. Die Umbau-Kosten werden auf rund 850 Millionen Euro beziffert.

Stand: 11:00 Uhr


Sachsen-Anhalts Wahltermin im Juni nicht verschiebbar

In Sachsen-Anhalt ist es rechtlich nicht zulässig, die für Juni geplante Landtagswahl zu verschieben. Das hat der parlamentarische Geschäftsführer der SPD, Erben, klargestellt. Erben sagte dem MDR, gemäß Landesverfassung sei der Wahltermin am 6. Juni der spätestmögliche. CDU-Fraktionschef Borgwardt geht davon aus, dass bis dann das Infektionsgeschehen deutlich zurückgegangen sein wird. Zugleich verwies er auf eine Änderung des Landeswahlgesetzes. Sie ermöglicht gegebenfalls eine reine Briefwahl.

Stand: 11:00 Uhr


Haseloff fordert, bestehende Corona-Regeln konsequenter umzusetzen

Ministerpräsident Haseloff warnt in der Debatte um noch schärfe Corona-Regeln vor Aktionismus. Haseloff sagte, er sehe zunächst noch Potenzial bei den bisherigen Maßnahmen. Es sei vieles beschlossen worden, was noch nicht konsequent umgesetzt werde, etwa bei den Themen Kantinen, Homeoffice und Herunterfahren der Mobilität. Was weitere Einschränkungen für die Betriebe angeht, zeigte sich Haseloff skeptisch. Die Wirtschaft werde gebraucht, um die Kosten für die Maßnahmen zu finanzieren. Am Dienstag wollen Bund und Länder über das weitere Vorgehen in der Corona-Epidemie beraten. Führende Regierungspolitiker sprachen sich im Vorfeld für eine Verlängerung und Verschärfung der Auflagen aus. Nach übereinstimmenden Medienberichten ist unter anderem eine bundesweite, nächtliche Ausgangssperre im Gespräch. Das Robert-Koch-Institut meldete am am Montagmorgen 7.141 neue Corona-Fälle in Deutschland. Außerdem gibt es 214 neue Todesfälle. An Montagen sind die Fallzahlen meist niedriger, weil an Wochenenden weniger getestet wird.

Stand: 11:00 Uhr


Zwei weitere Impfzentren starten in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt nehmen am Montag zwei weitere Impfzentren die Arbeit auf – in Stendal und in Wittenberg. In Stendal bekommen die ersten 36 Personen ihre Erstimpfung gegen das Corona-Virus. Laut Landkreis hatten alle bereits im Vorfeld einen Termin gebucht. Der Landkreis Wittenberg rechnet mit etwa 50 bis 60 Menschen, die täglich geimpft werden können. Nach Auskunft der Kreisverwaltung sind aber bis Mitte Februar keine Termine mehr verfügbar, da es zu wenig Impfstoff gibt.

Stand: 11:00 Uhr

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