Kurznachrichten aus Sachsen-Anhalt | 08.03.2021

Logo Kurznachrichten
Bildrechte: MDR SACHSEN-ANHALT


Haftstrafe nach Überfall auf Supermarkt

Nach einem Überfall auf einen Supermarkt in Stendal müssen zwei Männer ins Gefängnis. Das Landgericht verurteilte den 44 Jahre alten Haupttäter zu fünfeinhalb Jahren Haft. Sein Mittäter bekam ein Jahr und drei Monate auf Bewährung. Zusammen mit einem unbekannt geblieben Dritten hatten die Männer im Juli vergangenen Jahres bei ihrem Überfall rund 4.500 Euro Bargeld erbeutet. Dabei fesselten sie zwei Verkäuferinnen mit Kabelbindern. Die beiden Verurteilten müssen zusätzlich zu ihrer Haftstrafe den Frauen ein Schmerzensgeld von jeweils 5.000 Euro zahlen.

Stand: 20:00 Uhr


Kontaktbeschränkungen im Saalekreis

Im Saalekreis bleiben die Kontaktbeschränkungen bestehen. Der Landkreis beschloss heute eine neue Rechtsverordnung. Sie gilt von morgen bis zum 28. März. Demnach sind unter anderem Zusammenkünfte im öffentlichen Raum wie auch bei Bekannten und Verwandten nur im Kreis des eigenen Hausstandes und mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person möglich. Hintergrund ist, dass im Saalekreis die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen den Schwellenwert von 100 überschritten hatte. Wie Landrat Handschak sagte MDR SACHSEN-ANHALT sagte, gelten die seit heute landesweit möglichen Erleichterungen für den Handel auch im Saalekreis.

Stand: 17:00 Uhr


Landrat: Läden im Kreis Wittenberg schließen bald wieder

Im Landkreis Wittenberg sieht es so aus, dass die gerade erst geöffneten Geschäfte bald wieder schließen müssen. Landrat Dannenberg sagte MDR SACHSEN-ANHALT, er rechne damit, dass die Läden ab Donnerstag wieder geschlossen seien. Grund sei die sehr negative Entwicklung des Infektions-Geschehens. Aktuell liegt die Inzidenz-Zahl im Landkreis bei 153, Tendenz steigend. Laut Dannenberg soll konkret am Mittwoch beraten werden, wie es weitergeht. Dann seien auch Schul-Schließungen nicht ausgeschlossen.

Stand: 17:00 Uhr


GEW zieht erste Bilanz: Schul-Öffnung funktioniert

Die Lehrergewerkschaft GEW zieht ein positives Fazit der Schul-Öffnung in Sachsen-Anhalt. Seit einer Woche werden fast alle Jungen und Mädchen wieder in der Schule unterricht, außer im Burgenlandkreis. GEW-Landesvorsitzende Gerth sagte, der Wiedereinstieg habe gut funktioniert. Jetzt komme es darauf an, dass es ausreichend Nachschub bei den Corona-Schnelltests für das Personal gebe sowie zeitnah Selbst-Tests für Schüler.

Stand: 15:00 Uhr


Unbekannte legen bei Magdeburg Backofen ins Gleis

Unbekannte haben bei Magdeburg einen Backofen ins Gleisbett gelegt. Eine Regionalbahn konnte am Samstag nicht mehr rechtzeitig bremsen und rammte den Gegenstand. Laut Polizei fuhr der Zug danach langsam bis zum Magdeburger Hauptbahnhof weiter. Durch den Aufprall wurde die Lok beschädigt. Verletzt wurde niemand. Polizisten entdeckten dann am Unglücksort einen Backofen, der völlig verbeult neben dem Gleis lag. Die Beamten suchen nun Zeugen, die die Straftat beobachtet haben.

Stand: 15:00 Uhr


Mädchen entführt: Anklage gegen 24-Jährigen wegen versuchten Mordes

Nach der Entführung einer Sechsjährigen in Halle ist Anklage gegen den mutmaßlichen Täter erhoben worden. Das bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Der 24-Jährige soll Anfang Dezember über ein Fenster in eine Wohnung eingedrungen sein. Er habe dort das Mädchen missbraucht, es in seinem Schlafanzug quer durch Halles Innenstadt getragen und dann in die Saale geworfen. Jogger konnten das Kind aus dem eiskalten Fluss retten. Die Polizei kam dem Mann mit Hilfe von Phantom-Zeichnungen und Bildern aus Überwachungskameras auf die Spur. Er wurde an seinem Arbeitsplatz festgenommen und sitzt in Untersuchungshaft.

Stand: 13:00 Uhr


Corona-Regeln am Arbeitsplatz: 550 Kontrollen, 300 Verstöße

In Sachsen-Anhalt haben die Behörden seit Anfang dieses Jahres knapp 300 Verstöße gegen die Corona-Regeln an Arbeitsplätzen registriert. Das teilte das Landesamt für Verbraucherschutz mit. Demnach wurden insgesamt rund 550 Kontrollen durchgeführt, darunter die Pflicht zum Homeoffice. Bußgelder seien nicht verhängt worden. Während Abstandhalten, Maskentragen und Desinfektionsspender bis auf Einzelfälle kein Problem gewesen seien, habe es viele Mängel bei der Dokumentation gegeben. Die Mängel seien bei Nachkontrollen behoben gewesen. Bund und Länder hatten vereinbart, die Regeln zum Homeoffice bis zum 30. April zu verlängern.

Stand: 11:00 Uhr


Frauentag: Landtagsabgeordnete berichten von abschätzigem Klima

Im Landtag von Sachsen-Anhalt berichten mehrere weibliche Abgeordnete von einem abschätzigen und zum Teil frauenfeindlichen Klima. Das haben Recherchen von MDR SACHSEN-ANHALT ergeben. Demnach sprachen die Frauen von herabsetzenden Kommentaren männlicher Kollegen. Nach Schilderungen kamen die Äußerungen besonders aus den Reihen der AfD. Aus das Verhalten einiger Abgeordneter der CDU wurde als unangemessen beschrieben. Beiden Parteien stellen im Landtag die mit Abstand wenigsten Frauen. Die CDU-Fraktion teilte mit, diskriminierendes Verhalten gegenüber Frauen nicht zu dulden. AfD-Fraktionschef Kirchner sagte, solche Vorwürfe seien ihm nicht bekannt.

Stand: 07:00 Uhr

↑ nach oben | zurück zur Startseite


Weitere Meldungen aus den Regionalstudios


Über Themen aus den Kurznachrichten berichtet MDR SACHSEN-ANHALT auch im .... Hörfunk | MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | ab 5:00 Uhr
Fernsehen | MDR um 11 | 11:00 Uhr
Fernsehen | MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 19:00 Uhr

0 Kommentare

Mehr aus Sachsen-Anhalt