Kurznachrichten aus Sachsen-Anhalt | 13.03.2021

Logo Kurznachrichten
Bildrechte: MDR SACHSEN-ANHALT


Paul-Gerhardt-Stift fordert mehr finanzielle Unterstützung

Das Evangelische Krankenhaus in Wittenberg fordert mehr finanzielle Unterstützung in der Corona-Pandemie. Nach Recherchen von MDR SACHSEN-ANHALT wandten sich Leitung und Mitarbeitervertretung des Paul-Gerhardt-Stifts in einem offenen Brief an die Landesregierung und den CDU-Bundestagsabgeordneten Sepp Müller. Die Beschäftigten beklagen zum einen, bei der gesetzlich vorgesehenen Corona-Prämie leer ausgegangen zu sein. Das verringere die Motivation der 800 Mitarbeiter, die seit Monaten im Dauerstress stünden. Zum anderen fordert die Klinik finanzielle Entschädigungen, da die Corona-Pandemie zu Umsatzeinbußen geführt habe. Man habe Stationen sperren müssen, da das Personal auf den Corona-Stationen benötigt wurde.

Stand: 19:00 Uhr


Impfzentrum in Wernigerode gestartet

Im Harz ist in Wernigerode ein weiteres Impfzentrum in Betrieb gegangen. Wie die Stadt mitteilte, nahmen am Samstag bereits mehr als 100 Menschen ihren Impftermin wahr. Dabei standen 102 Seniorinnen und Senioren auf der Liste der Impfteams. Auch pädagogische Fachkräfte und Lehrer der städtischen Einrichtungen sollen nun nach und nach geimpft werden. Dem Landkreis Harz zufolge haben bisher rund sieben Prozent der Bevölkerung Landkreis eine Erstimpfung erhalten.

Stand: 19:00 Uhr


Gesundheitsministerium schafft Grundlage für kostenlose Corona-Schnelltests in Apotheken

Die Apotheken in Sachsen-Anhalt können künftig kostenlose Corona-Schnelltests anbieten. Das Gesundheitsministerium hat dazu mit dem Landesapothekerverband einen Rahmenvertrag geschlossen. Einmal pro Woche solle die Möglichkeit eingeräumt werden, einen kostenlosen Corona-Schnelltest durchführen zu lassen. Gesundheitsministerin Grimm-Benne sagte, die nötige Infrastruktur werde jetzt in den Landkreisen und kreisfreien Städten aufgebaut. Vom Apothekerverband hieß es, mit dieser Landesvereinbarung entfalle für die einzelnen Apotheken die Pflicht, separat mit dem jeweiligen Gesundheitsamt verhandeln zu müssen. Im Falle eines positiven Corona-Tests sei die Apotheke allerdings verpflichtet, dies dem Gesundheitsamt zu melden.

Stand: 16:00 Uhr


Offener Brief: Krankenhaus in Wittenberg fordert finanzielle Unterstützung

Das Evangelische Krankenhaus in Wittenberg fordert mehr finanzielle Unterstützung in der Corona-Pandemie. Nach Recherchen von MDR SACHSEN-ANHALT wandten sich Leitung und Mitarbeitervertretung des Paul-Gerhardt-Stifts in einem offenen Brief an die Landesregierung und den CDU-Bundestagsabgeordneten Müller.

Die Beschäftigten beklagen zum einen, bei der gesetzlich vorgesehenen Prämie leer ausgegangen zu sein. Das verringere die Motivation der 800 Mitarbeiter, die seit Monaten im Dauerstress stünden. Zum anderen fordert die Klinik finanzielle Entschädigungen, da die Corona-Pandemie zu Umsatzeinbußen geführt habe. Man habe Stationen sperren müssen, da das Personal auf den Corona-Stationen benötigt wurde.

Stand: 15:00 Uhr


Kreuz aus Krankenhauskapelle in Magdeburg gestohlen

Unbekannte haben aus einer Krankenhauskapelle in Magdeburg ein vergoldetes Kreuz gestohlen. Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich die Tat am Freitag. Das Kreuz hat den Angaben zufolge einen Wert von rund 3.000 Euro. Es stand in der Kapelle des katholischen Krankenhauses St. Marienstift.

Stand: 15:00 Uhr


Autokorso von Corona-Gegnern in Magdeburg

Gegner der Corona-Maßnahmen sind am Sonnabend mit einem Autokorso durch Magdeburg gefahren. Wie eine Polizeisprecherin MDR SACHSEN-ANHALT sagte, beteiligten sich etwa 60 Fahrzeuge. Anschließend versammelten sich die Teilnehmen auf dem Domplatz zu einer Kundgebung. Dort ist demnach auch eine weitere Demonstration angemeldet.

Stand: 13:00 Uhr


Corona-Inzidenzwert steigt in Sachsen-Anhalt auf 96

Sachsen-Anhalt geht beim Inzidenzwert auf die 100 zu. Das Robert Koch-Institut meldete am Sonnabend eine Inzidenz von 96. Am Freitag lag die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche noch bei knapp 89. Von diesem Wert hängt es ab, ob die Corona-Regeln gelockert oder verschärft werden. Liegt der Wert an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 100, soll eine Notbremse greifen: Das heißt, es gelten dann wieder strengere Kontaktbeschränkungen.

Stand: 13:00 Uhr


Drohnen mit Wärmebildkameras sollen Rehkitze schützen

Sachsen-Anhalt fördert den Einsatz von Drohnen mit Wärmebildtechnik, um Rehkitze vor der Mahd aufzuspüren und ihnen so das Leben zu retten. Rund 300 000 Euro Fördermittel stünden jährlich aus der Jagdabgabe für die Anschaffung der Geräte zur Verfügung, teilte das Umwelt- und Landwirtschaftsministerium in Magdeburg mit. Der erste positive Bewilligungsbescheid sei kürzlich erteilt worden, ein weiterer Antrag werde derzeit bearbeitet.

"Die Verhinderung von Mähopfern dient dem Tier- und Artenschutz auf landwirtschaftlichen Flächen in Sachsen-Anhalt", erklärte Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Claudia Dalbert (Grüne).

Mit Unterstützung der Drohnen werden die Tiere geortet und Helferinnen und Helfer zu ihnen gelotst, um sie in Sicherheit zu bringen. Hintergrund ist, dass Rehkitze und Junghasen bis zu einem gewissen Alter keinen Fluchtreflex haben. Deshalb ist die Gefahr groß, von einem Mähwerk erfasst und verstümmelt oder sogar getötet zu werden. Wie das Ministerium weiter mitteilte, sterben in Deutschland jährlich schätzungsweise 100.000 Kitze durch die Mahd.

Stand: 11:00 Uhr


Brand in einem Mehrfamilienhaus in Tangermünde

In Tangermünde hat es am Freitagabend in einem Mehrfamilienhaus gebrannt. Nach Polizeiangaben ging ein Schuhschrank im Hausflur in Flammen auf. Wie die Feuerwehr mitteilte, breitete sich das Feuer im Treppenhaus schnell aus, so dass für die Bewohner der Fluchtweg versperrt war. 19 Menschen mussten zum Teil über Drehleitern gerettet werden, darunter 15 Kinder und eine schwangere Frau. 16 Personen kamen vorsorglich ins Krankenhaus, sie konnten die Klinik aber nach kurzer Zeit wieder verlassen. Die Ursache für den Brand in Tangermünde ist noch unklar, Brandstiftung wird nicht ausgeschlossen. Der Schaden beträgt 85.000 Euro.

Stand: 9:30 Uhr


Lösung für Giftschlammdeponie Brüchau wird dauern

Eine Lösung für die Giftmülldeponie in Brüchau in der Altmark wird länger dauern. Wirtschaftsminister Armin Willingmann (SPD) sagte am Freitag im Landtag, es müsse die weitere Entscheidung in einem Gerichtsverfahren abgewartet werden. Es sei sein Anliegen, dass die Sanierung der Grube rechtssicher umgesetzt werde. Willingmann reagierte auf einen Antrag der AfD-Fraktion, die eine sofortige Ausbaggerung der belasteten Abfallhalde forderte.

In der DDR wurden in der Deponie in Brüchau Quecksilber und andere Giftstoffe gelagert. In der Bevölkerung wird sie deshalb "Silbersee" genannt. Bürgerinitiativen verlangen seit Jahren, dass die Grube geleert wird.

Stand: 9:30 Uhr


Trümper warnt vor Schließungen in Folge der Schnelltests

Magdeburgs Oberbürgermeister Trümper hat vor neuen Schließungen in Folge der neuen zahlreich verfügbaren Schnelltests gewarnt. Er sagte MDR SACHSEN-ANHALT, mit den Schnelltests für zu Hause werde die Inzidenz erst einmal steigen. Möglicherweise auch über die Schwelle von 100, nach der wieder strengere Maßnahmen nötig wären. So etwas werde aber nur noch einmal mitgetragen. Man solle lieber auf Isolierung der Betroffenen setzen. Eine - so wörtlich - Schließungsorgie sei der falsche Weg. Trümper warnte jedoch auch vor falscher Sicherheit durch die Schnelltests für zu Hause. Diese würden nur schwere Erkrankungen anzeigen. Ein negatives Ergebnis sei nicht automatisch ein Freifahrtsschein.

Stand: 9:00 Uhr


Opposition im Landtag gegen Atom-Endlager in Sachsen-Anhalt

Die Linke und die AfD haben sich im Landtag gegen ein Atommüll-Endlager in Sachsen-Anhalt ausgesprochen. Der Linke-Politiker Lange erklärte, er befürchte, dass man sich bei der Suche nach einem Standort auf dünn besiedelte Gebiete konzentriere. In Sachsen-Anhalt gebe es aber mit Morsleben bereits ein Endlager. Die AfD-Fraktion beantragte, Sachsen-Anhalt solle verbindlich erklären, nicht für ein Endlager zur Verfügung zu stehen. Der Landtag lehnte das ab. Die schwarz-rot-grüne Koalition verwies darauf, dass Deutschland Verantwortung für den hochradioaktiven Abfall trage. Bei der bundesweiten Suche nach einem Endlager komme auch Sachsen-Anhalt um diese Pflicht nicht herum.

Stand: 8:00 Uhr


Jessen: Frau verletzt andere mit Essig-Essenz

In Jessen im Landkreis Wittenberg hat eine Frau am Freitag zwei anderen Frauen Essig-Essenz ins Gesicht geschüttet. Wie die Polizei mitteilte, war das erste Opfer eine 16 Jahre alte Jugendliche, das zweite eine 49-Jährige. Die Polizei habe die mutmaßliche Täterin in einem Einkaufsmarkt antreffen können. Sie sei in eine Klinik gebracht worden. Die beiden Opfer wurden augenärztlich behandelt.

Stand: 7:00 Uhr

↑ nach oben | zurück zur Startseite


Weitere Meldungen aus den Regionalstudios


Über Themen aus den Kurznachrichten berichtet MDR SACHSEN-ANHALT auch im .... Hörfunk | MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | ab 5:00 Uhr
Fernsehen | MDR um 11 | 11:00 Uhr
Fernsehen | MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 19:00 Uhr

0 Kommentare

Mehr aus Sachsen-Anhalt

Ein Kleintransporter, dessen Front komplett zerstört ist. 1 min
Zwei Tote bei Unfall an einem Stauende auf der A9 zwischen Osterfeld und Weißenfels Bildrechte: Telenewsnetwork

Auf der Autobahn 9 bei Weißenfels sind am Montagabend zwei Männer bei einem Unfall ums Leben gekommen. Sie waren mit einem Kleintransporter an einem Stauende auf einen Lkw aufgefahren.

15.06.2021 | 09:59 Uhr

Di 15.06.2021 09:30Uhr 00:36 min

https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/video-unfall-a-neun-weissenfels-100.html

Rechte: Telenewsnetwork

Video