Kurznachrichten aus Sachsen-Anhalt | 27.02.2021

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Polizei in Magdeburg trotz Demoverbots im Großeinsatz

In Magdeburg ist die Polizei nach den abgesagten Corona-Demos weiterhin mit einem Großaufgebot im Einsatz. Ein Sprecher sagte MDR SACHSEN-ANHALT, man werde gegebenenfalls die Verbots-Verfügungen durchsetzen. Die Polizei werde von Einsatzkräften aus mehreren Bundesländern unterstützt, darunter aus Brandenburg und Bayern. Am Domplatz kontrolliere man den Zugang. Dort seien ein paar Menschen zusammengekommen. Ein Versammlungs-Charakter lasse sich derzeit jedoch nicht erkennen. Am Freitag waren zwei für Sonnabend angemeldete Corona-Demonstrationen mit mehreren hundert Teilnehmern in der Innenstadt verboten worden. Die Polizei befürchtete eine Großveranstaltung mit bis zu 10.000 Teilnehmern. In dem Fall hätten Corona-Beschränkungen nicht gewährleistet werden können. Die Großdemo sollte ursprünglich in Erfurt stattfinden. Dort wurde sie aber verboten. Später kursierten im Internet Einladungen nach Magdeburg. Auch in Halle hat eine Gruppierung zu einer Demonstration aufgerufen.

Stand: 16:30 Uhr


3. Liga: Halle gewinnt gegen Lübeck – Magdeburg verliert auch in Wiesbaden

In der dritten Fußball-Liga hat der Hallesche FC einen Heimsieg gefeiert. Die Hallenser gewannen am Sonnabend gegen das Tabellen-Schlusslicht VfB Lübeck 2:1. Damit steht der HFC nun auf Platz 9. - Für den vom Abstieg bedrohten 1. FC Magdeburg hingegen hat es die sechste Niederlage in Folge gegeben. Beim Aufstiegs-Aspiranten SV Wehen Wiesbaden unterlagen die Magdeburger 0:1 und bleiben Tabellenvorletzter.


Mann "surft" auf Straßenbahn: Zeuge fotografiert – und wird geschlagen

In Magdeburg ist ein Zeuge, der Fotos von einem Straßenbahnsurfer gemacht hat, geschlagen worden. Wie die Polizei am Sonnabend mitteilte, hatte der 63 Jahre alte Autofahrer am Freitagnachmittag gesehen, wie ein junger Mann sich außen an der Straßenbahn festhielt und mitfuhr. Daraufhin fotografierte der Autofahrer die Aktion. An einer Haltestelle verließen zwei Insassen die Bahn und gingen gemeinsam mit dem Surfer auf den Mann los. Er wurde leicht verletzt. Die drei Täter flüchteten und werden nun gesucht. Derzeit würden die Videoaufzeichnungen aus der Bahn ausgewertet, teilte die Polizei weiter mit. Es würden weitere Zeugen gesucht.

Zudem warnte die Polizei vor den Gefahren des Mitfahrens an öffentlichen Verkehrsmitteln. Die leichtsinnigen Aktionen könnten tödlich enden.

Stand: 16:30 Uhr


Hunde müssen in Sachsen-Anhalts Wäldern ab Montag an die Leine

Hunde müssen in Sachsen-Anhalts Wäldern ab Montag für mehrere Monate an der Leine geführt werden. Darauf hat Umweltministerin Dalbert aufmerksam gemacht. Während der Brutzeit und der Aufzucht des Nachwuchses seien Vögel und andere wild lebende Tierarten bei Störungen besonders empfindlich. Frei umherlaufende Hunde könnten sie beunruhigen und gefährden. Das Landeswaldgesetz schreibe eine Leinenpflicht bis zum 15. Juli vor. Sie gelte auch auf Feldern und Wiesen.

Stand: 15:30 Uhr


285 Lobbyisten in Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalts Landtag hat derzeit 285 Lobbyisten erfasst. Das geht aus dem online veröffentlichten Register des Parlaments hervor. Die Liste reicht vom ADAC und der Aidshilfe über Gewerkschaften, Krankenkassen und Stiftungen bis zum Zentralverband Deutscher Schornsteinfeger. Im Landtag in Magdeburg sitzen aktuell 87 Abgeordnete. Damit kommen auf einen Parlamentarier rechnerisch gut drei Lobbyisten. Das Register war 2014 beschlossen worden. Ziel ist es, mehr Transparenz für die Arbeit der Regierung und des Parlaments zu schaffen.

Stand: 15:30 Uhr


Wechsel von Minusgraden auf Tauwetter: Frostschäden auf Sachsen-Anhalts Straßen

Der Wechsel von Minusgraden und Tauwetter in den vergangenen Wochen hat zu erhöhten Frostschäden auf den Straßen Sachsen-Anhalts hinterlassen. Ein Sprecher des Verkehrsministeriums sagte, wie groß die Schäden genau seien, müsse noch ermittelt werden. Für kleinere Ausbesserungsarbeiten habe man ein jährliches Budget von knapp vier Millionen Euro zur Verfügung. Ob dann umfangreichere Sanierungsmaßnahmen erforderlich seien, werde das Frühjahr zeigen. Experten sehen in den Schäden auch eine Folge jahrelang aufgeschobener gründlicher Nachbesserungen. Eine Sprecherin des ADAC-Sachsen-Anhalt sagte, seit Jahren werde mehr oberflächlich geflickt als grundlegend saniert.

Stand: 13:30 Uhr


"Schlimmer als im Bundesdurchschnitt": Zehn Prozent des Waldes müssen aufgeforstet werden

In Sachsen-Anhalt müssen nach Ansicht der Waldbesitzer zehn Prozent des Waldes aufgeforstet werden. Verbandsvorsitzender Prinz zu Salm-Salm sagte dem MDR, Sachsen-Anhalt habe in sämtlichen Phasen der Stürme und der Trockenphasen im Mittelpunkt des Geschehens gelegen. Der Zustand sei schlimmer als im Bundesdurchschnitt. Seit Herbst 2017 hätten sich die Sturm- und Hitzeschäden angehäuft. Die Aufforstung sei eine Mammutaufgabe. Ein Hektar koste zwischen 5.000 und 15.000 Euro. Salm-Salm schlug vor, Geld aus der CO2-Abgabe zu nutzen.

Stand: 12:15 Uhr


Landeskriminalamt: Durch Fehler offenbar zigtausende Täter-Daten gelöscht

Im Landeskriminalamt in Sachsen-Anhalt sind offenbar durch einen Fehler zigtausende Täter-Daten gelöscht worden. Wie die Volksstimme berichtet, ist ein Informationssystems betroffen, in dem unter anderem Fingerabdrücke, Fotos und Personenbeschreibungen gespeichert sind. Von den insgesamt rund 60.000 Daten fehlen nun etwa 42.000. Offenbar waren Löschfristen überschritten worden. Ein LKA-Sprecher sagte der Zeitung, man arbeite mit Hochdruck an der Lösung des Problems. Im Bundeskriminalamt existiere eine Datenbanksicherung. Ob und unter welchen datenschutzrechtlichen Voraussetzungen die gelöschten Daten wieder hergestellt werden könnten, werde noch geprüft.

Stand: 10:00 Uhr


Weg aus dem Corona-Lockdown: Erneut Sondersitzung des Landtags

Sachsen-Anhalts Landtag wird sich in einer Sondersitzung mit dem Weg aus dem Corona-Lockdown beschäftigen. Nach Angaben der Koalitionsparteien CDU, SPD und Grüne soll sie am kommenden Donnerstag stattfinden. Einen Tag vorher beraten Bund und Länder über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie. Es sei wichtig, dass der Landtag bei solchen Weichenstellungen mitreden könne, hieß es von der SPD. Die Landesregierung hatte ihren Plan für einen stufenweisen Ausstieg am vergangenen Dienstag vorgestellt. Er gilt als Basis für die Beratung mit dem Bund und den anderen Ländern.

Stand: 07:00 Uhr


Wetterdienst: Winter in Sachsen-Anhalt war zu warm und zu sonnig

Der Winter in Sachsen-Anhalt ist zu warm und zu sonnig gewesen. Das geht aus der vorläufigen Bilanz des Deutschen Wetterdienstes hervor, die am Freitag veröffentlicht wurde. Demnach lag die Durchschnittstemperatur im Dezember, Januar und Februar bei 1,5 Grad Celsius und damit 1,1 Grad über dem Mittel von 1961 bis 1990. Außerdem wurden in den drei Monaten fast 175 Sonnen-Stunden gezählt, 30 mehr als im Durchschnitt. Deutschlandweit war der Winter zum zehnten Mal in Folge zu warm.

Stand: Freitag | 21:00 Uhr


European-League: SC Magdeburg bekommt Punkte am grünen Tisch zugesprochen

In der Handball-European-League hat der SC Magdeburg zwei Punkte für ein ausgefallenes Spiel zugesprochen bekommen. Das hat die Europäische Handball-Föderation entschieden. Die Partie gegen Montpellier aus Frankreich war wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden. Das Spiel wird mit 2:0 Punkten und 10:0 Toren für Magdeburg gewertet.

Stand: 07:00 Uhr


Handball-Bundesliga: Union Halle-Neustadt verliert gegen Neckarsulm

In der Handball-Bundesliga der Frauen hat Union Halle-Neustadt am Freitagabend auswärts gegen die Neckarsulmer Sport-Union 30:35 verloren. In der Tabelle stehen die Hallenserinnen auf Platz 12.

Stand: 07:00 Uhr

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