Kurznachrichten aus Sachsen-Anhalt | 28.02.2021

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Geschleuste Menschen in LKW entdeckt

Zum achten Mal in diesem Jahr sind auf einem LKW in Sachsen-Anhalt geschleuste Menschen entdeckt worden. Nach Angaben der Autobahnpolizei hatte eine Frau auf der A2-Raststätte Börde von der Ladefläche eines LKWs Klopf-Geräusche gehört. Bundespolizei-Beamte hätten dann zwei Männer aus Afghanistan entdeckt. Sie wurden wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthalts angezeigt. Wegen der Einschleusung wurde den Angaben zufolge Anzeige gegen Unbekannt gestellt. Der Verdacht gegen den LKW-Fahrer habe sich nicht erhärtet.

Stand: 16:00 Uhr


Schönebeck: Bewaffneter Mann erbeutet in Discounter vierstelligen Betrag

In Schönebeck im Salzlandkreis hat ein maskierter und bewaffneter Mann am Abend einen Discounter-Markt überfallen. Nach Angaben der Polizei hatte der Täter kurz vor Ladenschluss zwei Beschäftigte des Marktes mit einer Pistole bedroht. Eine Mitarbeiterin habe sich im Sanitärbereich eingeschlossen und die Polizei informiert. Den zweiten Mitarbeiter habe der Täter in den Tresorraum gedrängt, den Schlüssel gefordert und sei dann mit Bargeld im vierstelligen Bereich geflüchtet. Der Mann sei zu Fuß entkommen.

Stand: 16:00 Uhr


Polizei ermittelt nach Demos in Magdeburg und Halle

In Magdeburg und Halle hat es am Samstag mehrere Kundgebungen gegen die Corona-Politik der Regierung gegeben. In der Landeshauptstadt versammelten sich rund 100 Teilnehmer auf dem Domplatz. Laut Polizei wurden vereinzelt Platzverweise ausgesprochen. In Halle gab es am Nachmittag zunächst zwei angemeldete Versammlungen mit insgesamt 250 Teilnehmern. Im Anschluss versammelten sich jedoch 300 Menschen zu einer spontanen nicht angemeldeten Demonstration. Die Polizei ermittelt unter anderem wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz und die Corona-Maßnamen sowie wegen Körperverletzung. Im Zuge der unangemeldeten Demo war es zu Zusammenstößen gekommen.

Stand: 9:00 Uhr


Empörung nach Datenpanne beim Landeskriminalamt

Die Löschung von zehntausenden Täter-Daten beim Landeskriminalamt sorgt für Empörung in der Politik. Der innenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Erben, teilte mit, es sei die schwerwiegendste Datenpanne, an die er sich erinnern könne. Er erwarte, dass alles getan werde, um den Schaden für die Verbrechensbekämpfung so gering wie möglich zu halten. Die innenpolitische Sprecherin der Linken, Quade, sprach von einem unfassbaren Vorgang. Durch eine Panne waren beim LKA unter anderem Fingerabdrücke und Fotos gelöscht worden. Von insgesamt rund 60.000 Täter-Daten fehlen etwa 42.000.

Stand: 9:00 Uhr


Mehr als 70.000 Coronatote in Deutschland

In Deutschland sind seit Beginn der Corona-Pandemie mehr als 70.000 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben. Das geht aus Zahlen des Robert Koch-Instituts hervor. Die Gesundheitsämter meldeten binnen eines Tages rund 7.900 neue Corona-Infektionen. Das sind etwa 200 Fälle mehr als vor einer Woche. Die Sieben-Tagen-Inzidenz liegt bundesweit unverändert bei knapp 64. In Sachsen-Anhalt liegt der Wert bei rund 89. Ziel ist ein dauerhafter Inzidenzwert von unter 35.

Am Montag treten in Sachsen-Anhalt erste Lockerungen in Kraft. Im Laufe der Woche will die Bundesregierung mit den Bundesländern über weitere Lockerungen beraten.

Stand: 9:00 Uhr


3. Liga: Halle gewinnt gegen Lübeck – Magdeburg verliert auch in Wiesbaden

In der dritten Fußball-Liga hat der Hallesche FC einen Heimsieg gefeiert. Die Hallenser gewannen am Sonnabend gegen das Tabellen-Schlusslicht VfB Lübeck 2:1. Damit steht der HFC nun auf Platz 9. - Für den vom Abstieg bedrohten 1. FC Magdeburg hingegen hat es die sechste Niederlage in Folge gegeben. Beim Aufstiegs-Aspiranten SV Wehen Wiesbaden unterlagen die Magdeburger 0:1 und bleiben Tabellenvorletzter.

Stand: Samstag, 16:30 Uhr


Mann "surft" auf Straßenbahn: Zeuge fotografiert – und wird geschlagen

In Magdeburg ist ein Zeuge, der Fotos von einem Straßenbahnsurfer gemacht hat, geschlagen worden. Wie die Polizei am Sonnabend mitteilte, hatte der 63 Jahre alte Autofahrer am Freitagnachmittag gesehen, wie ein junger Mann sich außen an der Straßenbahn festhielt und mitfuhr. Daraufhin fotografierte der Autofahrer die Aktion. An einer Haltestelle verließen zwei Insassen die Bahn und gingen gemeinsam mit dem Surfer auf den Mann los. Er wurde leicht verletzt. Die drei Täter flüchteten und werden nun gesucht. Derzeit würden die Videoaufzeichnungen aus der Bahn ausgewertet, teilte die Polizei weiter mit. Es würden weitere Zeugen gesucht.

Zudem warnte die Polizei vor den Gefahren des Mitfahrens an öffentlichen Verkehrsmitteln. Die leichtsinnigen Aktionen könnten tödlich enden.

Stand: Samstag, 16:30 Uhr

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