Kurznachrichten aus Sachsen-Anhalt | 07.03.2021

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HFC verliert mit 0:3 bei Schlusslicht Unterhaching

Fußball-Drittligist Hallescher FC hat sich beim Schlusslicht blamiert. Die Schützlinge von Trainer Florian Schnorrenberg verloren am Sonntag bei der SpVgg Unterhaching mit 0:3 (0:1) und verpassten dadurch den Sprung auf den achten Platz in der 3. Liga. Die Bayern beendeten ihre Negativserie und holten im 13. Anlauf den ersten Sieg. Damit reichten sie die Rote Laterne an den VfB Lübeck weiter. Die Tore für die Gastgeber erzielten Niclas Anspach (12.), Dominik Stroh-Engel (74.) mit einem verwandelten Foulstrafstoß und Moritz Heinrich (85.). 

Stand: 20:00 Uhr


SCM mit höchstem Saisonsieg zurück auf Rang zwei

Der SC Magdeburg hat in der Handball-Bundesliga den höchsten Saisonsieg eingefahren und sich Rang zwei zurückgeholt. Gegen den Tabellenletzten HSC 2000 Coburg gelang am Sonntag ein 43:22 (22:8). Dabei war Lukas Mertens mit sieben Toren bester Werfer beim SCM.

Stand: 20:00 Uhr


Die meisten Grundschulkinder lernen wieder in Präsenz

In Sachsen-Anhalt lernt der Großteil der Grundschul-Kinder seit dieser Woche wieder in Präsenz. Das teilte das Bildungsministerium mit. Nur die Eltern von rund 1.200 Grundschülerinnen und Grundschülern nutzten demnach die ausgesetzte Präsenzpflicht. Das entspricht 2,2 Prozent der Grundschüler. Seit Mitte Dezember waren die Schulen in Sachsen-Anhalt geschlossen. Seit Beginn dieser Woche sind sie wieder für alle Jahrgänge geöffnet. Bei den Grund- und Förderschulen können die Eltern selbst entscheiden, ob sie ihr Kind in die Schule schicken oder zu Hause lernen lassen. Eine Ausnahme ist der Burgenlandkreis. Wegen zu hoher Corona-Infektions-Werte gilt dort bis Mitte März weiter ein Notbetrieb.

Stand: 15:00 Uhr


Brände auf altem Kasernengelände in der Altmark

Zwei Brände auf einem ehemaligen Kasernengelände in Bonese in der westlichen Altmark haben in der Nacht die Feuerwehren in Atem gehalten. Wie die Polizei in Salzwedel mitteilte, standen auf dem Gelände ein Bagger und Unrat in einem Schuppen in Flammen. Rund 70 Feuerwehr-Kameraden seien im Einsatz gewesen. Zudem seien mehrere ältere Fahrzeuge, die auf dem Areal zur Restaurierung standen, stark beschädigt worden. Die Polizei vermutet hinter den Bränden und den Sachbeschädigungen Vandalismus und hat entsprechende Ermittlungen eingeleitet. Der Gesamtschaden belaufe sich nach ersten Schätzungen auf 90.000 Euro.

Stand: 15:00 Uhr


Bund richtet in Quedlinburg Waldschutz-Fach-Institut ein

Der Bund richtet in Quedlinburg ein neues Fach-Institut für Waldschutz ein. Das teilte das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft mit. Ziel sei es, die Forschung im Bereich Wald zu stärken. Rund 20 Mitarbeiter werden laut Ministerium in dem künftigen Fach-Institut für Waldschutz arbeiten. Eine Sprecherin sagte, dass das Quedlinburger Fach-Institut noch in diesem Jahr seine Arbeit aufnehmen soll.

Stand: 15:00 Uhr


Sperrung nach Unfall bei Klötze

Nach einem Unfall im Altmarkkreis Salzwedel dauern die Bergungsarbeiten an. Wie die Polizei mitteilte, war am Morgen auf der Landesstraße zwischen Klötze und Kusey ein mit Kartoffeln beladener Lastwagen von der Straße abgekommen. Weil der Lkw einen Abhang herunterzustürzen drohte, lenkte der Fahrer entgegen und prallte dabei gegen einen Baum. Der Mann kam verletzt in ein Krankenhaus. Die Landesstraße bei Klötze ist gesperrt.

Stand: 13:00 Uhr


Großteil der November- und Dezemberhilfen ausgezahlt

Nach ersten Verzögerungen hat inzwischen ein Großteil der Unternehmen in Sachsen-Anhalt die sogenannten November- und Dezemberhilfen bekommen. Wie das Wirtschaftsministerium mitteilte beantragten bis Ende Februar mehr als 5500 Betriebe die Corona-Hilfen für den vergangenen November. Es geht demnach um 67 Millionen Euro. Damit seien acht Prozent der beantragten Summe noch nicht ausgezahlt worden, hieß es aus dem Ministerium. Auch bei den Dezemberhilfen wurden bereits 86 Prozent der Gelder ausgezahlt. Unternehmen in Sachsen-Anhalt können noch bis 30. April Anträge auf die Corona-Hilfen stellen.

Stand: 10:00 Uhr


Nachfrage nach Selbsttests groß

Am ersten Verkaufstag von Corona-Selbsttests in Discountern war die Nachfrage groß. Bei Aldi waren die Tests bereits wenige Stunden nach Ladenöffnung ausverkauft. Ein Sprecher sagte, das Interesse in dieser Intensität habe überrascht. Auch Lidl hatte am gestrigen Sonnabend die Schnelltests angeboten - allerdings erstmal nur online. Die Internetseite des Discounters brach mehrfach zusammen und war über Stunden nicht erreichbar. In der kommenden Woche wollen weitere Supermärkte, Drogerien und Apotheken mit dem Verkauf beginnen. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte empfiehlt, ein positives Ergebnis durch einen zuverlässigeren PCR-Test bestätigen zu lassen.

Stand: 10:00 Uhr


Gedenken an die Opfer der Zerstörung von Dessau vor 76 Jahren

In Dessau wird Sonntag an die Opfer der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg erinnert. Wegen der Corona-Pandemie finden die meisten Aktionen online statt. Der Tag steht unter dem Motto «Demokratie heute Leben!». Geplant sind ein stilles Gedenken in der Stadt, Kranzniederlegungen und Gottesdienste unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln. Das Dessauer Netzwerk «Gelebte Demokratie» rief die Menschen dazu auf, sich im Internet an einer virtuellen Menschenkette zu beteiligen. Am Abend werden um 21.45 Uhr alle Glocken der Stadt zum Gedenken an die Opfer läuten.

Stand: 10:00 Uhr


Probleme mit Deutschkursen in ländlichen Regionen

Auf dem Land haben Volkshochschulen zunehmend Probleme, Deutschkurse für Asylbewerber anzubieten. Der Landesverband in Sachsen-Anhalt begründet das mit sinkenden Asylbewerberzahlen. Geschäftsführer Jahns sagte dem MDR, pro Kurs seien 16 Teilnehmer nötig. Weniger dürften es nicht sein, sonst mache eine Volkshochschule Verluste. Eine Folge der aktuellen Entwicklung seien längere Wartezeiten auf die Deutschkurse. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge teilte mit, das Problem lasse sich nur schwer lösen. Es gebe aber in ländlichen Regionen die Möglichkeit, Kurse mit weniger Teilnehmern fördern zu lassen.

Stand: 10:00 Uhr


Corona-Proteste in Leipzig fallen kleiner aus als erwartet

Die Proteste gegen die Corona-Politik sind in Leipzig am Samstag deutlich kleiner ausgefallen, als erwartet. Etwa 1000 Fahrzeuge waren für verschiedene Autokorsos angemeldet – die Polizei sprach von etwa 350 Fahrzeugen, die tatsächlich teilgenommen hätten. Die Autos waren in Begleitung der Polizei unter anderem auch aus Naumburg nach Leipzig gefahren. Hunderte Gegendemonstranten waren auf Fahrrädern in der Stadt unterwegs und blockierten teilweise die Demonstrationsrouten.

Stand: 10:00 Uhr


MBC Syntainics unterliegt Braunschweig mit 91:93

Und in der Basketball-Bundesliga konnte der MBC aus Weißenfels im Kampf um den Klassenerhalt keinen Boden gut machen. Die Weißenfelser verloren am Samstagabend den direkten Konkurrenten aus Braunschweig denkbar knapp mit 91:93. Sie haben damit weiterhin nur vier Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz.

Stand: 10:00 Uhr

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1 Kommentar

Rotti vor 5 Wochen

@Schnelltest
Logisch, dass ein Schnelltest schnell ausverkauft sein muss. Sonst wäre es doch ein Ladenhüter - Test.

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