Audio AfD-Fraktionschef Kirchner froh über Meuthen-Austritt

Sachsen-Anhalts Fraktionschef der AfD im Landtag, Oliver Kirchner, wertet den Austritt seines bisherigen Bundesparteichefs aus der Partei als positiv. Meuthen habe, so Kirchner, immer weniger hinter den Positionen der Partei gestanden und für schlechte Presse gesorgt.

Oliver Kirchner
Oliver Kirchner bei einer Rede Bildrechte: IMAGO

Die AfD in Sachsen-Anhalt begrüßt den Rücktritt von Bundesparteichef Jörg Meuthen. Fraktionschef Oliver Kirchner sagte dem MDR, Meuthen habe immer weniger hinter den Positionen der Partei gestanden, sondern sich in seine eigenen Standpunkte verbissen. Man müsse aber akzeptieren, wenn die Mehrheit anderer Meinung sei.

Kirchner über Meuthen: Kein ordentlicher Umgang mit der Partei

Kirchner sagte zudem, Meuthen habe für schlechte Presse gesorgt. Nun könne in die Partei Ruhe einkehren. Jörg Meuthen hatte zu seinem Austritt gesagt, Teile der AfD stünden nicht auf dem Boden der freiheitlich demokratischen Grundordnung. Diese Vorwürfe wies Kirchner zurück. Er kritisierte: Nachtreten sei kein ordentlicher Umgang mit einer Partei, der man viel zu verdanken habe.

Meuthen war seit Juli 2015 Vorsitzender gewesen.

MDR (AKTUELL,Marcel Knop-Schieback, Julia Heundorf)

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | 29. Januar 2022 | 10:18 Uhr

52 Kommentare

mattotaupa vor 34 Wochen

"Nachtreten sei kein ordentlicher Umgang mit einer Partei, der man viel zu verdanken habe." nun, meuthen hat durch die partei und deren teilahem an wahlen ein paar diäten abgefassen können aber als professor wären diese gelder auch normal erreichbar gewesen. nebenbei konnte er sich ein wenig im licht der öffentlichkeit sonnen aber die braune bande hat ihm viel mehr zu verdanken, da er jahrelang gern das bürgerliche feigenblatt der truppe gespielt hat. letztlich bleibt es dabei, daß wiederholt ein bundesvorsitzender dieses haufens nicht nur zurück-, sondenr gleich austritt und wiederholt braune umtriebe, die man zuvor fleißig mit befeuert hat, als grund genannt werden. wenn also mehrere chefs der partei diese nacheinander und unabhängig voneinander als rechtsextrem und verfassungsfeindlich beschreiben, auf was genau wartet der rest der republik eigentlich noch?

mattotaupa vor 34 Wochen

"Eigenartig das immer wenn ein Politiker oder Mitglied der AFD geht und dann den Mund aufmacht ist er / sie ein U-Boot ist." ist bei jeder sekte so. kommt ein leerdenker zur besinnung, ist er auch ein "verräter".

mattotaupa vor 34 Wochen

"Ganz normale politische Normalität." normale normalität? ernsthaft? in welcher partei ist es denn üblich, daß öfter mal der parteichef oder frische ex-parteichef plötzlich hinschmeißt? komischerweise führen alle die braunen strukturen als grund an. man könnte fast annehmen, daß ein parteichef einen gewissen einblick hat und damit auch nicht so fasch liegt. wenn prominente aus ner sekte austreten, hat das immer ein gewisses echo in der presse zur folge. ps: merkel ist nicht links und meuthen auch nicht. laschet hat söder nicht verdrängt. laschet ist nur ein abgeordneter, söder ist "könig" in bayern. all ihre beispiele gehen fehl.

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