Pandemie 2G im Einzelhandel fällt: Diese Corona-Regeln gelten ab 18. Februar in Sachsen-Anhalt

Die Corona-Regeln in Sachsen-Anhalt werden schrittweise gelockert. Dabei orientiert sich die Landesregierung an dem Beschluss von Bund und Ländern. Zunächst fällt die 2G-Regel im Einzelhandel und in Kultureinrichtungen. Auch die Kontaktbeschränkungen für Geimpfte und Genesene werden aufgehoben. Weitere Lockerungen folgen Anfang März.

An den Glastüren an einem Eingang zu einem Kaufhaus kleben Zettel mit der Aufschrift «Zugang nur mit FFP2-Maske» sowie «Eingang»
In Sachsen-Anhalt muss seit 18. Februar beim Einkaufen im Einzelhandel kein Nachweis mehr über eine Impfung, Genesung oder über einen Test vorgezeigt werden. (Symbolbild) Bildrechte: dpa

Sachsen-Anhalt lockert schrittweise die Corona-Maßnahmen. Darauf hat sich das Kabinett am Donnerstag (17. Februar) geeinigt. Mit den geplanten Öffnungsschritten folgt Sachsen-Anhalt größtenteils dem Bund-Länder-Beschluss vom Mittwoch.

Das gilt ab 18. Februar

  • Einzelhandel: Die 2G-Regel entfällt. Es muss beim Einkaufen kein Nachweis mehr vorgezeigt werden. Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske bleibt jedoch bestehen, wobei die Landesregierung eine FFP2-Maske empfiehlt.
  • Kultur: Auch in Museen, Gedenkstätten, und anderen Kultureinrichtungen entfällt die 2G-Regel. Hier gilt das 3G-Modell.
  • Kontaktempfehlung: Vollständig Geimpfte und Genesene dürfen sich wieder mit mehr als zehn Personen treffen. Bei Treffen mit Ungeimpften und Nicht-Genesenen sind maximal zehn Personen oder zwei Haushalte, die diese Grenze überschreiten, erlaubt. Bund und Länder hatten die Zahl hier auf den eigenen Haushalt und bis zu zwei Personen eines weiteren Haushalts beschränkt.

Das gilt ab 4. März

  • 3G- statt 2G-Regel in der Gastronomie und Hotellerie sowie im organisierten Sport, nicht nur im Profisport.
  • Großveranstaltungen: In Innenräumen sind bis zu 6.000 Zuschauende erlaubt, draußen liegt der Maximalwert bei 25.000.
  • Clubs und Diskotheken: werden unter Einhaltung der 2G-plus-Regel geöffnet.

Die neue Eindämmungsverordnung tritt am 18 Februar in Kraft und gilt bis zum 5. März 2022.

Weitere Lockerungsschritte will die Landesregierung in Abhängigkeit von der Infektionslage und der Krankenhausbelastung umsetzen. Laut Bund-Länder-Beschluss sollen am 20. März alle Schutzmaßnahmen fallen, sofern die Situation das zulässt.

MDR (Fabienne von der Eltz)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT | 17. Februar 2022 | 17:00 Uhr

13 Kommentare

dieja vor 19 Wochen

Die meisten Menschen sind geimpft. Alle können sich impfen lassen. Die verbleibenden Einschränkungen werden teils damit begründet, dass zu viele ältere Menschen noch nicht geimpft sind. Die jüngeren Menschen werden weiterhin ihrer Freiheit beraubt, nur weil andere sich die Freiheit nehmen sich nicht impfen zu lassen. Heute wo ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht, gibt es keinen Grund mehr Ungeimpfte zu schützen.
Ausgenommen sind hier natürlich Menschen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. Diese müssen aber individuell geschützt werden.

homo vor 19 Wochen

Verstehe die Lockerungen nicht, zählt zum Einzelhandel auch Körpernähe Dienstleistungen? Und wenn nein was ist damit ? Will endlich wieder zum Frisör die wissen gar nicht was die einen antun und haben das wahrscheinlich ganz vergessen was ?

Realist62 vor 19 Wochen

Lies mal richtig: +Einzelhandel: Die 2G-Regel entfällt. Es muss beim Einkaufen kein Nachweis mehr vorgezeigt werden. Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske bleibt jedoch bestehen, wobei die Landesregierung eine FFP2-Maske empfiehlt.+ Das heißt zum Beispiel, daß ein Nichtgeimpfter bei Saturn einen Föhn kaufen kann und daß der Bändchenirsinn in Innenstädten ein Ende hat. So lese ich DAS.

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