Maskenpflicht im ÖPNV Sachsen-Anhalt verlängert Corona-Regeln bis 23. Juli

Sachsen-Anhalts Corona-Verordnung wurde erneut verlängert. Seit Anfang April 2022 gelten nur noch wenige Maßnahmen, darunter die Maskenpflicht im Öffentlichen Personennahverkehr. Es besteht weiterhin die Möglichkeit, dass Läden oder Veranstalterinnen und Veranstalter Corona-Regeln in ihren Einrichtungen aufstellen.

Zahlreiche Menschen steigen am Bahnhof in den Regionalzug der Usedomer Bäderbahn (UBB) zur Insel Usedom
In Bussen und Bahnen bleibt das Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske Pflicht. Bildrechte: dpa

Die aktuelle Corona-Verordnung in Sachsen-Anhalt wird erneut verlängert und gilt nun bis zum 23. Juli. Demnach bleiben die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes in Bussen und Bahnen sowie die Pflicht zum Testen insbesondere in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen bestehen.

Laut Staatskanzlei sieht die Verordnung aber keine Testpflicht mehr für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, Beschäftigte und Besucherinnen und Besucher in Kindertagesstätten vor. Wenn Infektionsfälle auftreten, sollen den Kontaktpersonen weiterhin kostenlose Tests angeboten werden. Das betreffe Kinder wie Betreuungspersonen.

Corona-Regeln über Hausrecht weiterhin möglich

In Läden oder bei Veranstaltungen können die Verantwortlichen im Rahmen ihres Hausrechts weiterhin zusätzliche Schutzvorkehrungen anordnen, etwa Mundschutze oder Tests.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt in Sachsen-Anhalt laut Robert Koch-Institut derzeit bei 270,5. Auf Landkreis-Ebene ist die Stadt Halle noch am stärksten betroffen mit einer Inzidenz von 404. Am niedrigsten ist der Wert mit 185 derzeit im Landkreis Stendal (Werte Stand: 21.06.22).

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dpa,MDR (Julia Heundorf, Anne Gehn-Zeller)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 21. Juni 2022 | 14:00 Uhr

4 Kommentare

zeig_auch_charakter_nicht_nur_maske vor 4 Wochen

Regeln, die so oder so nichts nutzen ...
Es wird Zeit- allerhöchste Zeit! - dass auch der letzte Politiker in Bund, Land und Kommunen LERNT und EINSIEHT, dass die Corona-Massnahmen ÜBERZOGEN, UNVERHÄLTNISMÄSSIG und weitgehend NUTZLOS waren. -
Und es wird für die Zukunft nötig sein, politische ANGSTMACHER mehr als bisher für die Folgen ihrer populistischen Wichtigmacherei auch zur VERANTWORTUNG zu ziehen! - ABWÄHLEN ist das absolute Minimum ...

Thommi Tulpe vor 4 Wochen

Fragen Sich Sich selber und mich das im kommenden Herbst!

astrodon vor 5 Wochen

@Thommi: Was nützen unlogische, dumme Regeln ? Warum sollte sich IRGEND JEMAND an ausgemachten Unfug halten ?

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