Wenn das Gemeinschaftserlebnis fehlt Fan-Kultur in der Corona-Pandemie: Einsame Leidenschaft

Daniel George
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Sport lebt durch Fans. Doch die Anhänger mussten in den vergangenen Monaten zuhause bleiben. Was macht die Corona-Krise mit der Fan-Kultur? Und wird es jemals wieder so sein wie vor der Pandemie? Fan-Geschichten aus Sachsen-Anhalt über Entfremdung und Hoffnung.

1. FC Magdeburg: "Eine krasse Nummer"

Auswärtsfahrten mit dem FCM, nach Aalen zum Beispiel: "Das war schon manchmal nervig, wenn man bei solchen Touren dann 16 Stunden unterwegs war", erinnert Thomas Haufe sich, aber: "Mittlerweile", sagt der 40-Jährige, "würde ich so etwas ganz gerne mal wieder machen. Ich habe solche Sachen zu schätzen gelernt."

Seit 21 Jahren ist Haufe nun schon Anhänger des 1. FC Magdeburg. Außerdem ist er mit seinem Kollegen Alexander Schnarr als Gastgeber des Fan-Podcasts "Nur der FCM!" bekannt. Fast täglich beschäftigt sich Thomas Haufe mit dem FCM – und das im vergangenen Jahr fast ausschließlich von daheim.

"So viel FCM im Fernsehen habe ich vorher in den letzten 20 Jahren zusammen nicht gesehen", sagt Haufe mit einem Lächeln im Gesicht, aber auch mit etwas Wehmut, denn: "Das ist schon eine krasse Nummer für mich. Man nimmt das Ganze anders wahr, man guckt genauer hin und ist schneller frustriert, wenn die Mannschaft schlecht spielt." Und das war beim 1. FC Magdeburg in den vergangenen Monaten regelmäßig der Fall. "Im Stadion bist du auch mal mit anderen Dingen beschäftigt: singen, quatschen, hüpfen."

Haufe sagt: "Es ist schon eine andere Geschichte, wenn man im Stadion seinen Frust auch mal rauslassen kann, in welche Richtung auch immer. Das ist ein Ventil, das fehlt."

Thomas Haufe, Fan des 1. FC Magdeburg 1 min
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Di 06.04.2021 16:00Uhr 00:44 min

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Sehnsucht nach Rückkehr ins Stadion

Trotzdem brachten sich die Fans in den vergangenen Monaten ein. So wurde angesichts der dramatischen sportlichen Entwicklung eine außerordentliche Mitgliederversammlung angestrebt. Der Antrag hatte Erfolg. "Das zeigt einfach, dass der Fanszene, allen voran Block U, dieser Verein unheimlich wichtig ist", sagt Thomas Haufe mit Blick auf die Ultragruppierung des Drittligisten, die in den vergangenen Jahren mit aufwendigen Choreografien und lautstarker Unterstützung deutschlandweit für Schlagzeilen gesorgt hat.

Haufe sagt: "Die Leute, denen der Verein wirklich wichtig ist, werden sofort wieder ins Stadion gehen, wenn es möglich ist. Ich sehne diesen Tag auch herbei." Doch der 40-Jährige differenziert auch: "Das ist meine Einstellung, was den FCM angeht. Die Wahrnehmung vom Fußball generell ist eine andere. Man wusste ja schon vor der Pandemie durch Bücher wie Football Leaks oder entsprechende Berichte, was eigentlich im Fußball abgeht. Aber gewisse Diskussionen in der Corona-Zeit haben auch mir da nochmal die Augen geöffnet."

Was er meint: Diskussionen wie die um die WM in Katar beispielsweise oder das Kommerzdenken im Fußball generell.

Ein bisschen hat sich Thomas Haufe vom Profifußball entfremdet – nicht erst seit Beginn, aber doch noch mehr während der Corona-Pandemie. Doch die Leidenschaft für die Fan-Kultur beim FCM bleibt: "Beim Heimspiel setzte ich mich normalerweise zwei Stunden vorher in Bewegung, um dann noch Leute zu treffen und zu quatschen", erzählt er. "Jetzt treffen wir uns mal über Skype mit dem Fan-Klub, aber das ist doch etwas anderes. Einfach mit den anderen im Block zusammenzustehen, das fehlt ungemein."

FCM-Fans "Mir fehlt ein Stück meiner Familie"

Was vermissen die Fans des 1. FC Magdeburg während der Corona-Pandemie am meisten? MDR SACHSEN-ANHALT hat in seiner Facebook-Gruppe zum FCM-Podcast "Neues vom Krügel-Platz" nachgefragt.

Antworten von Fans des 1. FC Magdeburg auf die Frage: Was fehlt Euch in der Corona-Pandemie am meisten?
Für viele Fans ist der FCM mehr als nur ein Fußballverein. Bildrechte: MDR/Imago
Antworten von Fans des 1. FC Magdeburg auf die Frage: Was fehlt Euch in der Corona-Pandemie am meisten?
Für viele Fans ist der FCM mehr als nur ein Fußballverein. Bildrechte: MDR/Imago
Antworten von Fans des 1. FC Magdeburg auf die Frage: Was fehlt Euch in der Corona-Pandemie am meisten?
Sie jubeln und leiden mit ihrem Klub. Bildrechte: MDR/Imago
Antworten von Fans des 1. FC Magdeburg auf die Frage: Was fehlt Euch in der Corona-Pandemie am meisten?
Sie finden im Stadion Gleichgesinnte. Bildrechte: MDR/Imago
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Sie zelebrieren immer wieder den gleichen Ablauf vor einem Heimspiel. Bildrechte: MDR/Imago
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Sie hoffen auf eine baldige Rückkehr ins Stadion. Bildrechte: MDR/Imago
Antworten von Fans des 1. FC Magdeburg auf die Frage: Was fehlt Euch in der Corona-Pandemie am meisten?
Denn daheim Fußball zu gucken, ist nicht dasselbe. Bildrechte: MDR/Imago
Antworten von Fans des 1. FC Magdeburg auf die Frage: Was fehlt Euch in der Corona-Pandemie am meisten?
Ihnen fehlen Emotionen. Bildrechte: MDR/Imago
Antworten von Fans des 1. FC Magdeburg auf die Frage: Was fehlt Euch in der Corona-Pandemie am meisten?
Ihnen fehlt ihr "Wohnzimmer". Bildrechte: MDR/Imago
Antworten von Fans des 1. FC Magdeburg auf die Frage: Was fehlt Euch in der Corona-Pandemie am meisten?
Genau wie die lautstarke Unterstützung der Mannschaft durch das ganze Stadion. Bildrechte: MDR/Imago
Antworten von Fans des 1. FC Magdeburg auf die Frage: Was fehlt Euch in der Corona-Pandemie am meisten?
Und liebgewonnene Tradition wie das Weihnachtssingen in der MDCC-Arena.

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Syntainics MBC: "Nicht das wahre Fan-Leben"

Der 7. März 2020 – an dieses Datum kann sich Christian Meusel noch genau erinnern. Damals verlor sein Mitteldeutscher Basketball Club (MBC) in der heimischen Stadthalle Weißenfels mit 89:95 gegen Braunschweig. Es war das bis heute letzte Mal, dass der 27-Jährige eine Bundesligapartie seines Lieblingsklubs besuchte.

Mehr als ein Jahr später sagt Meusel: "Es wird langsam Zeit, dass wir wieder in die Halle dürfen. Das ist nicht das wahre Fan-Leben"

Der Weißenfelser ist nicht nur Fan, sondern auch Fanbeauftragter des Syntainics MBC. Auswärts oder daheim – vor der Corona-Pandemie war Meusel immer und überall dabei. "Jetzt gucke ich meistens mit einem Kumpel vor dem PC", sagt er. Ein Riesenunterschied sei das, denn: "Die Emotionen in der Halle spielen für mich eine große Rolle."

Christian Meusel, Fanbeauftragter des Syntainics MBC 1 min
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Di 06.04.2021 16:00Uhr 00:35 min

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Schaufensterpuppen auf den Rängen

Was ihm besonders fehlt: "Der Kontakt zu anderen Fans, aber auch den Spielern." Die Profis wechseln oft von Saison zu Saison. So wird es voraussichtlich auch im kommenden Sommer sein. Die meisten aktuellen MBC-Spieler werden also wohl nie erleben, wie es ist, in einer gut gefüllten Stadthalle zu spielen.

"Der Klub muss die Hygienevorschriften einhalten, also kommen wir nicht an die Spieler ran", sagt Meusel. Doch der Fan-Klub des Syntainics MBC hat sich etwas einfallen lassen: "Wir haben erst kürzlich alle Videobotschaften aufgenommen und diese dann zu einem großen Motivationsvideo zusammengeschnitten. Die Mannschaft hat das dann auf der großen Leinwand in der Halle gezeigt bekommen und sich auch unheimlich drüber gefreut."

Die Idee: den Spielern zusätzliche Kraft im Abstiegskampf geben – trotz fehlender Präsenz bei den Partien. Wobei: In gewisser Weise sind die Fans doch präsent. "Wir haben Schaufensterpuppen auf den Rängen aufgestellt, die immer wieder mal andere Spruchbänder zur Motivation hochhalten", erzählt Meusel.

Mit einem Banner heißen die MBC Fans die beiden neuen Spieler Anthony Barber  10 und Deron Washington  20 willkommen, Stadthalle Weißenfels
Einfallsreich: Diese Schaufensterpuppen im MBC-Outfit haben die Fans in der Stadthalle platziert. Bildrechte: imago images/Christoph Worsch

Überhaupt: Die Fans bleiben dem Syntainics MBC treu. Höhepunkt der Unterstützung während der Corona-Pandemie: eine groß angelegte Crowdfunding-Aktion zum Ende der vergangenen Saison, um die verlorengegangenen Zuschauereinnahmen zu kompensieren. "85.000 Euro wurden angepeilt, am Ende sind über 100.000 Euro zusammengekommen", erzählt Christian Meusel. "Das zeigt einfach die regionale Strahlkraft des Syntainics MBC. Es gibt viele Menschen, die wollen, dass Weißenfels erstklassig bleibt."

Ob die Fan-Kultur beim Syntainics MBC jemals wieder so wird wie vor der Corona-Pandemie? "Ich denke, wenn die Pandemie überstanden ist, wird es wieder wie früher", sagt Meusel. "Die Frage ist nur: wann? Ich könnte mir vorstellen, dass die nächste Saison auch noch im Zeichen von Corona stehen wird und nur eine begrenzte Zahl an Zuschauern zugelassen wird, wenn überhaupt."

Dabei hat der Syntainics MBC in der Vorbereitung auf die aktuelle Bundesliga-Saison bereits bewiesen, dass sein Hygienekonzept funktionieren kann: Bis zu 500 Zuschauer waren beispielsweise zum ersten öffentlichen Training zugelassen. Grundlage: Fiebermessung am Einlass, strikte Blocktrennung und Maskenpflicht. "Wenn das noch mit einer Schnellteststrategie ergänzt wird", sagt der Fanbeauftragte Meusel, "könnten zur neuen Saison im September vielleicht wieder Zuschauer in die Halle."

Und als Christian Meusel diesen Satz sagt, schwingt vor allem eines in seiner Stimme mit: Hoffnung.

SC Magdeburg: "Es ist nicht mehr dasselbe"

Franzisa Gora darf das, was wohl alle anderen Fans des SC Magdeburg gerade gerne dürften: die Heimspiele des Handball-Bundesligisten besuchen. Denn die 30-Jährige ist nicht nur seit 24 Jahren treue Anhängerin des SCM, sondern mittlerweile auch Fotografin des Klubs.

Ob andere da neidisch sind? "Nein, eher im Gegenteil", erzählt Gora. "Sie fragen dann, ob ich nicht mal ein Bild aus der Halle schicken kann oder ein Video von der Erwärmung. Das mache ich dann natürlich. Aber andere Fans sind da eher froh, dass ich da noch die Chance habe, ein bisschen am Spielgeschehen teilzuhaben.

Obwohl es sich alles anders anfühlt als vor der Pandemie. "Früher ist man in die Halle gekommen und hat sich gefreut, andere Fans zu sehen, auch von den Gastvereinen", sagt Franziska Gora. "Man hat sich unterhalten. Dieses Feeling ist jetzt einfach weg. Es ist nicht mehr dasselbe."

Franziska Gora, Fotografin beim SCM 1 min
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Di 06.04.2021 16:00Uhr 00:26 min

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Doch auch die Fans des SC Magdeburg versuchen, ihre Mannschaft trotz Distanz zu unterstützen. So wehten vor dem Topspiel gegen Berlin bei der Ankunft der Mannschaft draußen grün-rote Fahnen. Über die sozialen Netzwerke versenden die Anhänger immer wieder Grußbotschaften an das Team. Gora sagt: "Du merkst einfach, dass den Jungs die Fans total fehlen." Deshalb seien solche Aktionen umso wichtiger.

In der Getec-Arena hängt ein großes Banner mit der Aufschrift: "Wir stehen hinter euch – SCM Huja! Egal wo: Wir sind euer achter Mann." Franziska Gora sagt: "Das stärkt die Jungs, weil sie wissen, dass die Fans noch hinter ihnen stehen – trotz der ganzen Situation."

Ein Zeichen dafür, dass die Anhänger zu ihrem Verein stehen: In der vergangenen Saison verzichten viele auf die Rückerstattung der Kosten für bereits erworbene Dauerkarten, trotz ausgefallener Heimspiele. "Meine Eltern haben zum Beispiel auch darauf verzichtet", sagt Gora. "Einfach, um den Verein in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen. Es ist ja gerade für alle schwer, nicht nur für die Fans."

SC Magdeburg - GWD Minden: Symbol GETEC-Arena Magdeburg Sachsen-Anhalt Deutschland GETEC-Arena
Der SC Magdeburg spielt in dieser Saison sehr erfolgreich – allerdings vor leeren Rängen in der Getec-Arena. Bildrechte: imago images/Noah Wedel

Hallescher FC: "Es ist brutal anders geworden"

Zwei Drittliga-Partien des Halleschen FC erlebte Michael Bendix in dieser Saison live im Stadion – und zwar als Kommentator im HFC-Fanradio. "Du fährst zum Stadion, die Vorfreude ist dieselbe wie vor Corona", sagt der 49-Jährige im Blick zurück, aber: "Dann kommst du ins Stadion, da ist diese gähnende Leere, diese Trostlosigkeit. Das ist für einen als langjähriger Fußballfan schon krass."

40 Jahre lang hält Bendix den Rot-Weißen nun schon die Treue. Doch eine Spielzeit wie die aktuelle hat er noch nicht erlebt. "Die Nähe zum HFC hat sich verändert", sagt er. Und die Nähe zu anderen Fans. "Das ist ja eigentlich wie eine zweite Familie." Doch die kommuniziert nur noch auf Distanz. "Da fehlt auch der Austausch mit Freunden, der Jubel, die Vorfreude, die Entspannung oder Anspannung." Schlicht: das Stadionerlebnis in all seinen Facetten.

"Ich habe das Glück, dass meine Fußball-Akkus durch die 40 Jahre relativ gut gefüllt sind", sagt Bendix, der aktuell an einer "Fußballfibel" über den Halleschen FC und seine Fan-Historie schreibt. Aber: "Das Verhältnis zum Fußball an sich hat sich stark abgekühlt. Es ist brutal anders geworden."

Michael Bendix (links) vom HFC-Fanradio 1 min
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Di 06.04.2021 16:00Uhr 00:54 min

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Kein Interesse am großen Fußball mehr

Des großen Fußballs ist Michael Bendix längst überdrüssig. "Die Entfremdung ist ganz schön weit fortgeschritten", sagt er. "Ich habe mich vor Corona sehr für den Fußball generell interessiert – für Fanszenen, für Dinge, die abseits des Platzes abgelaufen sind. Das blende ich jetzt völlig aus. Meine Fokussierung liegt nur auf dem HFC und darauf, irgendwie mit Corona durch die Zeit kommen. Da spreche ich nicht nur für mich, sondern so geht es wahrscheinlich den meisten von uns."

Bundesliga? Nationalmannschaft? Champions League? Interessiert Michael Bendix nicht mehr. Dafür aber symbolische Aktionen der Profis seines Vereins, wie die von Terrence Boyd: Der Stürmer jubelte nach seinem Siegtreffer gegen den 1. FC Magdeburg vor den leeren Rängen im Erdgas Sportpark. "Das war ein schönes Signal an die Fans, dass die Spieler noch an uns denken", sagt Bendix. "Das sollte vielleicht auch öfter vorkommen, das Spielen über TV-Kameras den Kontakt zum Publikum suchen."

Terrence Boyd
Bejubelte den 1:0-Siegtreffer gegen Magdeburg vor leeren Rängen: HFC-Stürmer Terrence Boyd. Bildrechte: imago images/Picture Point

Denn Bendix warnt: "Die Vereine müssen aufpassen, dass diese emotionale Bindung der Fans nicht verloren geht. Und andersherum genau so." Er prognostiziert: "Meines Erachtens werden Leute, die vorher zum Fußball gegangen sind auch nach der Pandemie direkt wieder zum Fußball gehen. Weil das Teil ihres Lebens, ihre Urmaterie ist. Aber Leute, die ein bisschen mitgelaufen sind, werden wahrscheinlich eine lange Zeit zuhause bleiben. Weil sich die Freizeitgestaltung auch in andere Sphären verschoben hat."

Für ihn selbst jedenfalls stünde fest: "Ich werde immer zum Fußball gehen. Ich werde den HFC immer lieben. Das wird sich nie ändern."

Daniel George
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Über den Autor Daniel George wurde 1992 in Magdeburg geboren. Nach dem Studium Journalistik und Medienmanagement zog es ihn erst nach Dessau und später nach Halle. Dort arbeitete er für die Mitteldeutsche Zeitung.

Vom Internet und den neuen Möglichkeiten darin ist er fasziniert. Deshalb zog es ihn im April 2017 zurück in seine Heimatstadt. Bei MDR SACHSEN-ANHALT arbeitet er seitdem als Sport-, Social-Media- und Politik-Redakteur arbeitet, immer auf der Suche nach guten Geschichten, immer im Austausch mit unseren Nutzern.

MDR, Daniel George

2 Kommentare

MAENNLEiN-VON-DiESER-WELT vor 6 Tagen

Es ist schon sehr tragisch, diese leeren Stadien und Zuschauerränge
mit ansehen zu müssen — während in den Parksälen und Arenen
andere „spielen“ dürfen , die vom Fußball und vom Sport und
von der Kirche oft so gar keinen blassen Schimmer haben . . .

Grüße nach Erfurt — ins Steigerwald-Stadion, in dem derzeit
der Thüringer Land seine Zelte aufgeschlagen hat und dort
vor leeren Zuschauertribünen für das Endspiel „trainiert“. 🙋‍♂️

Nordlicht - Fan der Sportfreunde Lotte vor 7 Tagen

Der letzte Spieltag der Saison 2017/2018 mit dem Meisterschaftsendspiel des FCM bei den Sportfreunden Lotte war eine Sternstunde der Fankultur. Ich bekomme heute noch eine Gänsehaut, wenn ich daran denke. Fussballübertragungen aus leeren Stadien sind seelenlose Veranstaltungen, die keine Begeisterung hervorrufen.

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