#MDRklärt In diesen Gruppen ist das Risiko der Altersarmut hoch

Nicht arbeiten und damit Zeit haben für Dinge, die man gern macht? So stellt man sich die Rentenzeit vor. Doch oft liegt zwischen Traum und Realität ein schlecht gefülltes Konto. Momentan sind 16,4 Prozent der Rentner*innen in Sachsen-Anhalt von Armut gefährdet, so der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Sachsen-Anhalt.

In diesen Gruppen ist das Risiko der Altersarmut hoch
In diesen Gruppen ist das Risiko der Altersarmut hoch Bildrechte: MDR/IMAGO / Westend61
In diesen Gruppen ist das Risiko der Altersarmut hoch
In diesen Gruppen ist das Risiko der Altersarmut hoch Bildrechte: MDR/IMAGO / Westend61
Im Jahr 2018 lag die Armutsgefährdungsschwelle für eine alleinstehende Person bei 1.035 Euro pro Monat. Unterhalb dieser Schwelle ist gesellschaftliche Teilhabe kaum möglich.
Im Jahr 2018 lag die Armutsgefährdungsschwelle für eine alleinstehende Person bei 1.035 Euro pro Monat. Unterhalb dieser Schwelle ist gesellschaftliche Teilhabe kaum möglich. Bildrechte: MDR
Nach Sandro Witt, stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes Thüringen-Hessen, sind drei Personengruppen besonders gefährdet:
Nach Sandro Witt, stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes Thüringen-Hessen, sind drei Personengruppen besonders gefährdet: Bildrechte: MDR/dpa/Hanna Hoeft
Besonders betroffen sind Personengruppen, die keine Ausbildung oder keinen Schulabschluss gemacht haben und dadurch in schlecht bezahlte Tätigkeiten gehen müssen. Durch die Niedriglöhne steigt das Risiko, zu wenig Rente zu erhalten.
Besonders betroffen sind Personengruppen, die keine Ausbildung oder keinen Schulabschluss gemacht haben und dadurch in schlecht bezahlte Tätigkeiten gehen müssen. Durch die Niedriglöhne steigt das Risiko, zu wenig Rente zu erhalten. Bildrechte: MDR/pixabay
Dasselbe gilt für Langzeitarbeitslose, die über längere Zeiträume nicht gearbeitet und damit auch nichts verdient haben.
Dasselbe gilt für Langzeitarbeitslose, die über längere Zeiträume nicht gearbeitet und damit auch nichts verdient haben. Bildrechte: MDR/pixabay
Auch Frauen haben ein deutlich höheres Risiko, in der Altersarmut zu landen. Das liegt daran, dass sie öfter in Jobs arbeiten, die schlechter bezahlt sind, zum Beispiel in der Pflege. Im Schnitt treten Frauen im Job häufiger als Männer für die Familie einen Schritt zurück, gehen beispielsweise in Teilzeit oder setzen eine Zeit lang aus.
Auch Frauen haben ein deutlich höheres Risiko, in der Altersarmut zu landen. Das liegt daran, dass sie öfter in Jobs arbeiten, die schlechter bezahlt sind, zum Beispiel in der Pflege. Im Schnitt treten Frauen im Job häufiger als Männer für die Familie einen Schritt zurück, gehen beispielsweise in Teilzeit oder setzen eine Zeit lang aus. Bildrechte: MDR/pixabay
Texttafel: "Mehr Erklärgrafiken und -videos auf Instagram @mdrklaert"
Quelle: Maximilian Fürstenberg Bildrechte: MDR/Max Schörm
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