Jünger und weiblicher Sachsen-Anhalts Polizei wächst

Bei der Aufstockung der Polizei in Sachsen-Anhalt kommt die Landesregierung nach eigenen Angaben gut voran. Im kommenden Jahr werden 6.400 Beamtinnen und Beamte im Dienst sein. Das Ziel sind 7.000 Polizeikräfte.

Ein Aufnäher der Polizei des Landes Sachsen-Anhalt
Die Zahl der Polizeibeamten in Sachsen-Anhalt wächst. Bildrechte: dpa

In Sachsen-Anhalt arbeiten immer mehr Polizistinnen und Polizisten. Im kommenden Jahr werde die Zahl der Polizeibeamten im Vollzugsdienst deutlich höher liegen als geplant. Das erklärte ein Sprecher des Innenministeriums. Die Landesregierung hatte für 2022 demnach ursprünglich 6.400 Beamte anvisiert. Zum 1. September dieses Jahres lag der Personalstand im Vollzugsdienst nach Angaben des Sprechers bei 6281 Polizistinnen und Polizisten.

Anstieg auf 7.000 Beamte in fünf Jahren

Ein Mann und eine Frau in Uniformen der Polizei Sachsen-Anhalt unterhalten sich
In fünf Jahren sollen 7.000 Polizeikräfte in Sachsen-Anhalt im Einsatz sein. Bildrechte: imago images / ecomedia/robert fishman

Die schwarz-rot-gelbe Landesregierung hat das Ziel ausgegeben, die Zahl in den kommenden fünf Jahren auf mindestens 7.000 zu erhöhen. Bis 2019 war der Personalbestand immer weiter zusammengeschrumpft. Das Land konnte die vielen Altersabgänge nicht mit Neueinstellungen kompensieren. "Die hohe Zahl von Ruhestandseintritten konnte durch die über 800 Polizeianwärterinnen und Polizeianwärter, die in den Jahren 2019 und 2020 ihre Ausbildung oder ihr Studium beendeten, nicht nur ausgeglichen werden, sondern überstieg diese erstmals wieder", so der Sprecher weiter. Um das 7.000er-Ziel zu erreichen, müsse das Land jährlich etwa 400 neue Beamte einstellen.

Polizei ist jünger und weiblicher geworden

Durch die hohe Fluktuation sei die Polizei in Sachsen-Anhalt zudem jünger und weiblicher geworden, sagte der Sprecher. So sei der Frauenanteil von 16,7 Prozent Anfang 2010 auf 27,4 Prozent im Juli 2021 gestiegen. Der Altersdurchschnitt sei von 46,8 Jahren im Juli 2016 auf 43,4 Jahre im Juli dieses Jahres zurückgegangen.

MDR/Mario Köhne, dpa

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | 27. September 2021 | 16:00 Uhr

1 Kommentar

Moewe1 vor 4 Wochen

Das ist auch bitter nötig. hoffentlich wird das auf den Straßen auch sichtbar.

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