Präsenz- und Wechselunterricht So geht es an Sachsen-Anhalts Schulen nach Pfingsten weiter

Die Schulen in Sachsen-Anhalt sollen noch in diesem Schuljahr wieder für alle Schülerinnen und Schüler öffnen. Das sieht die neue Corona-Landesverordnung vor, die am Dienstag nach Pfingsten in Kraft tritt. Die geplanten Öffnungsschritte im Überblick.

Schulstart nach Corona-Tests
Die Grundschulen in Sachsen-Anhalt sollen nach Pfingsten wieder in den Regelbetrieb gehen. (Archivbild) Bildrechte: IMAGO / localpic

Die Schulen in Sachsen-Anhalt sollen nach den Pfingstferien wieder für alle Schülerinnen und Schüler öffnen. Das sieht die neue Landesverordnung vor, die am Dienstag nach Pfingsten in Kraft tritt. In den ersten beiden Wochen soll dieser Schritt mit mehreren Corona-Schnelltests der Schülerinnen und Schüler verbunden sein. Bis zu 500.000 Tests würden dafür eingesetzt, hieß es am Donnerstag auf der Landespressekonferenz. 

Bildungsminister Marco Tullner (CDU) sagte MDR SACHSEN-ANHALT, die Grundschulen könnten sich von Dienstag an wieder sukzessive auf den Vollbetrieb einstellen. Dabei gibt es laut Tullner wieder feste Gruppen, in denen die Kinder unterrichtet werden. Da in einigen Kreisen noch die Bundesnotbremse gilt, rechnet Tullner damit, dass alle Grundschulen spätestens am 31.5. in den Regelbetrieb zurückkehren.

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Weiterführende Schulen zunächst mit Wechselmodell

Weiterführende Schulen starten nach den Pfingstferien am Dienstag zunächst mit dem Wechselmodell aus Präsenz- und Distanzunterricht. Ab dem dem 7. Juni sollen sie in den Vollbetrieb gehen. Man wolle sich dann "faktisch gänzlich von den Inzidenzen lösen". Allerdings bleibe die Präsenzpflicht ausgesetzt.

Tullner verwies darauf, dass diese neuen Regelungen bis zum 22. Juli, also dem Beginn der Sommerferien in Sachsen-Anhalt, gelten sollen. Eltern, Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern soll so Planungssicherheit verschafft werden. Das ist Stand jetzt möglich, weil alle Landkreise in Sachsen-Anhalt den Corona-Inzidenzwert von 165 unterschreiten. Diese Grenze hatte die Bundesregierung in der sogenannten "Notbremse" festgeschrieben.

Der Bildungsminister bat darum, dass Lehrerinnen und Lehrer bei den Bewertungen bis zum Schuljahresende "Maß und Mitte" halten und deshalb nicht versuchen sollen, alle fehlenden Bewertungen noch in kürzester Zeit nachzuholen. Er betonte abschließend, mit den neuen Regelungen werde der Bildung hohe Priorität eingeräumt.

Corona ist Neu(stadt) – eine hallesche Schulklasse zwischen Ausbruch und Abiprüfungen

Zwei Schüler des Christian-Wolff-Gymnasiums vor einer Tafel
Bildrechte: MDR/ Franz Wagner
Zeichnung des Christian-Wolff-Gymnasiums in Halle auf einer Schultafel.
"Corona ist Neu(stadt) - eine hallesche Schulklasse zwischen Ausbruch und Abiprüfungen" – zu finden bei MDR, apple, spotify, und fast überall wo es Podcasts gibt. Bildrechte: MDR/ Schörm
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MDR/Oliver Leiste

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 20. Mai 2021 | 14:00 Uhr

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