Machen Sie mit bei der "Frage der Woche zur Landtagswahl" Rotstift oder investieren – wie soll der Landeshaushalt nach Corona aussehen?

MDR SACHSEN-ANHALT will Sie in den Wochen bis zur Landtagswahl am 6. Juni beteiligen und Ihre Meinung erfahren. Diese Woche zu dieser Frage: Wo sollte die nächste Landesregierung in Sachsen-Anhalt bei der Finanzpolitik eher den Schwerpunkt legen?

Verschiedene Euro-Banknoten liegen durcheinander
Machen Sie auch diese Woche wieder mit und lassen Sie uns Ihre Meinung wissen Bildrechte: dpa

Am 6. Juni wählt Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag. MDR SACHSEN-ANHALT begleitet die Zeit bis dahin zusätzlich zu unserer tagesaktuellen Berichterstattung mit #LTWLSA – dem multimedialen wöchentlichen Briefing. Und hier kommen Sie ins Spiel: Wir möchten Sie beteiligen und stellen Ihnen immer mittwochs unsere "Frage der Woche zur Landtagswahl". Das tun wir gemeinsam mit MDRfragt – dem Meinungsbarometer für Mitteldeutschland.

Was bewegt das Land? Welche Ideen der Parteien haben für Sie Potenzial? Bei welchen Wahlkampfthemen ist man besonders gespalten – und an welchen Stellen womöglich einiger, als manche denken? Um diese und andere Fragen soll es gehen. In dieser Woche geht es bei unserer "Frage der Woche zur Landtagswahl" um eine Frage, die den Wahlkampf prägen dürfte:

Das Land Sachsen-Anhalt hat fast 21 Milliarden Euro Schulden, aber nicht nur durch Corona einen erhöhten Investitionsbedarf. Wo sollte die nächste Landesregierung in Sachsen-Anhalt also Ihrer Meinung nach bei der Finanzpolitik eher den Schwerpunkt legen – Sparmaßnahmen oder Investitionen?

Hintergrund unserer Frage der Woche ist die scharfe Kritik, die sowohl Landesrechnungshof als auch der Bund der Steuerzahler an der bisherigen Haushaltsführung geäußert haben. Die Verschuldung in Sachsen-Anhalt wächst, gerade auch durch die Corona-Krise. Die Rücklagen sind fast aufgebraucht. Gleichzeitig müssen die Folgen der Corona-Pandemie bewältigt werden und der Investitionsbedarf bei Verkehr, Digitalisierung, Bildungs- und Gesundheitswesen ist enorm. Kredite sind derzeit praktisch zum Nullzins zu bekommen.

Die Redaktion möchte wissen: Was wiegt Ihrer Meinung nach schwerer, der Wieder- und Ausbau von Land und Wirtschaft – oder die Schwarze Null? Welche Politik ist die bessere, gerade auch für kommende Generationen?

So melden Sie sich bei MDRfragt an

Wenn Sie an der Umfrage teilnehmen möchten, müssen Sie nur Teil der MDRfragt-Community werden. Die Anmeldung geht einfach und schnell unter www.mdrfragt.de. Dort finden Sie auch weitere Infos. Die jeweilige "Frage der Woche zur Landtagswahl" bekommen Sie danach immer automatisch per Mail zugeschickt. Und über das Ergebnis berichten wir jeden Freitagabend in #LTWLSA – unserem multimedialem Update zur Landtagswahl.

Und so sah unsere letzte Umfrage aus:

Die Spitzenkandidaten der sechs großen Parteien zur Landtagswahl, von links nach rechts: Eva von Angern (Die Linke), Cornelia Lüddemann (Grüne), Katja Pähle (SPD), Reiner Haseloff (CDU), Lydia Hüskens (FDP), Oliver Kirchner (AfD)
Die Spitzenkandidatinnen und -kandidaten der sechs großen Parteien zur Landtagswahl Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

MDR/Thomas Vorreyer

1 Kommentar

Beachexplorer vor 17 Wochen

Wer sagt denn, dass nach der Pandemie die Republik nicht vor der nächsten Pandemie steht? Wer sich für Schulden ausspricht, hat in der Zukunft sein Pulver beschossen! Die Behauptung, dass ein Staat aus den Schulden durch steigende Inflation herauswächst, ist eine Milchmädchenrechnung, da sie eine Konstante voraussetzt, deren Entwicklung keiner kennen kann. Niemand kann Prognosen über Jahrzehnte anfertigen. Es ist ja schon lachhaft, dass die EU die neuen Schulden bis 2058 zurückzahlen will! Oder zahlen wir jetzt die Schulden von 1980 erst zurück?

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