Zeugnisausgabe 200.700 Schülerinnen und Schüler starten in die Sommerferien

Am Donnerstag haben in Sachsen-Anhalt die Sommerferien begonnen. Vorher bekamen die Schülerinnen und Schüler am Mittwoch ihre Zeugnisse. Weil das nicht für alle ein erfreuliches Ergebnis bedeutet, ist auch in diesem Jahr das Sorgentelefon wieder geschaltet.

Endlich Ferien: Für die Schülerinnen und Schüler der allgemeinbildenden Schulen in Sachsen-Anhalt ist am Mittwoch das Schuljahr zu Ende gegangen. Rund 200.700 Schulkinder erhielten ihre Zeugnisse, bevor sie dann in die sechswöchigen Sommerferien starteten.

Bildungsministerin Eva Feußner (CDU) sagte, das Schuljahr 2021/22 sei geprägt gewesen von der Corona-Pandemie und durch den Krieg in der Ukraine. Um dadurch entstandene Lernrückstände auszugleichen, biete man auch in diesem Sommer wieder Lerncamps an. Außerdem gebe es Sportcamps und Schwimmgutscheine.

Schlechtes Zeugnis
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Sorgentelefon Weil das Zeugnis nicht für alle Erfolg und Lohn für die Arbeit im gesamten Schuljahr ist, gibt es auch in diesem Jahr das Sorgentelefon. Schülerinnen und Schüler könne sich bei Problemen, die im Zusammenhang mit dem Zeugnis aufkommen, von Montag bis Sonnabend zwischen 14 und 20 Uhr kostenlos und anonym aus dem deutschen Festnetz und vom Handy an die Telefonnummer 116-111 wenden. Eltern können sich unter 0800-111-0550 an das kostenlose Elterntelefon wenden.

Abitur 2022: Landesdurchschnitt erneut verbessert

Sachsen-Anhalts Abiturientinnen und Abiturienten haben sich trotz der großen Herausforderungen in diesem Schuljahr verbessert. Der Notendurchschnitt lag dem Bildungsministerium zufolge an den allgemeinbildenden Schulen bei 2,22. Im vergangenen Schuljahr lag der landesweite Notendurchschnitt beim Abitur bei 2,23.

Insgesamt waren 5.257 Schülerinnen und Schüler zur schriftlichen Abiturprüfung zugelassen, 176 von ihnen erzielten das Bestergebnis von 1,0. Für 268 Schülerinnen und Schüler in Sachsen-Anhalt verliefen die Abiturprüfungen nicht erfolgreich.

Schulbeginn am 25. August

Unterrichtsstart für das neue Schuljahr ist am 25. August. Mit Blick auf die Corona-Pandemie kündigte Ministerin Feußner an, dass an den Schulen so viel wie möglich an Normalität beibehalten werden solle. Gleichzeitig seien Maßnahmen zum Schutz der Schülerinnen und Schüler unumgänglich. Verlässliche Prognosen seien derzeit noch nicht möglich.

dpa, MDR (Cornelia Winkler)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 13. Juli 2022 | 05:00 Uhr

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