Corona-Pandemie Großes Interesse an Impfungen für Kinder im Harz – Halle zieht am Sonntag nach

Das Angebot des Landkreises Harz zum Impfen von Kindern gegen das Corona-Virus ist am Sonnabend auf großes Interesse gestoßen. Weitere vorrangig auf Kinder und Jugendliche ausgerichtete Impfaktionen gibt es in den nächsten Tagen in Osterwieck, Wernigerode, Halberstadt und Thale. Die Stadt Halle öffnet am Sonntag ihr Impfzentrum für Fünf- bis Elfjährige.

Die fünf Jahre alte Charlotte aus Timmenrode lässt sich vor der ersten Corona-Impfung von einer Impfassistentin eine Spritze zeigen.
Die fünf Jahre alte Charlotte aus Timmenrode im Harz lässt sich vor der ersten Corona-Impfung von einer Impfassistentin eine Spritze zeigen.  Bildrechte: dpa

Das Angebot des Landkreises Harz zum Impfen von Kindern gegen das Corona-Virus ist am Sonnabend auf sehr großes Interesse gestoßen. Vier Stunden lang sei das Impfzentrum in Quedlinburg fast ausschließlich den Kleinsten im Alter zwischen fünf und elf Jahren vorbehalten gewesen, aber auch die Altersgruppe der Zwölf- bis 18-Jährigen habe sich ihre Schutzimpfung abholen können, teilte der Landkreis mit.

Impftermine in den nächsten Tagen in weiteren Orten geplant

Vor dem Impfzentrum habe sich schon früh eine lange Schlange gebildet, Termine seien zuvor nicht vergeben worden. Alle am Samstag in Quedlinburg Geimpften können am 8. Januar zur Zweitimpfung kommen.

Weitere vorrangig auf Kinder und Jugendliche ausgerichtete Impfaktionen soll es an verschiedenen Tagen bis zum 28. Dezember in Osterwieck, Wernigerode, Halberstadt und Thale geben.

Halle startet am Sonntag mit Kinderimpfungen

Auch Halle öffnet an diesem Sonntag seine 14 Kabinen des Impfzentrums ausschließlich für Fünf- bis Elfjährige mit Wohnsitz in der Saalestadt.

Am 9. Dezember hatte Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) den Start der Kinder-Schutzimpfungen bekanntgegeben. Nach der Auslieferung der ersten Impfstoffdosen hätten die Landkreise und kreisfreien Städte mit der Organisation der Impfaktionen begonnen. Auch Kinder- und Jugendärzte beteiligen sich.

dpa, MDR (Gero Hirschelmann)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT | 18. Dezember 2021 | 19:00 Uhr

2 Kommentare

astrodon vor 33 Wochen

Ja und ? Wo liegt da das Problem ? Nachdem in Phase I sich bereits die geringer notwendige Dosierung abgezeichnet hatte war eine größere Gruppe nicht notwendig - die Datenbasis ist prozentual gleich groß wie bei den Erwachsenen.

Hobby-Viruloge007 vor 33 Wochen

Es möge bitte jeder die Biontec/Pfilzer Studie lesen, die zur Zulassung geführt hat. Sie basiert auf 1500 geimpften Kindern.

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