Niedrige Corona-Werte Tourismus im Harz nimmt wieder Fahrt auf

Als letzter Landkreis in Sachsen-Anhalt kann der Harz am Sonnabend die Corona-Bundes-Notbremse lösen. Damit startet in der wichtigsten Urlaubsregion des Landes auch wieder der Tourismus. In Wernigerode ist man startklar.

Schloss Wernigerode
Das Schloss Wernigerode ist ab Sonnabend wieder geöffnet. Bildrechte: imago/Schöning

Im Harz kann der Tourismus aufgrund der geringen Corona-Werte wieder durchstarten. Wie die Stadt Wernigerode am Freitag mitteilte, könnten ab Sonnabend das Harzmuseum und der Wildpark wieder öffnen. Der Miniaturen- und Bürgerpark könne ohne Testpflicht besucht werden, und auch das Schloss öffne seine Türen wieder. Der Brockengarten hat seinen Saisonstart für den 1. Juni angekündigt.

Brockengärtner Holger Bührig bereitet die Beete im Brockengarten für die neue Saison vor
Der Brockengarten ist ab dem 1. Juni wieder geöffnet. Bildrechte: dpa

Wer in Wernigerode übernachten will, müsse sich testen lassen, so die Stadt weiter. Genesene und Geimpfte hätten einen entsprechenden Nachweis vorzulegen. In vielen Einrichtungen sei das Tragen einer medizinischen oder einer FFP2-Maske vorgesehen.

Große Nachfrage von Touristen

Der Neustart des Tourismus im Harz kommt offenbar zur richtigen Zeit: "Die Nachfrage ist sehr groß, und wir haben für alle unsere Gäste, die in nächster Zeit nach Wernigerode und Schierke reisen, einiges vorbereitet", erklärte Tourismus-Chef Andreas Meling.

Im Landkreis Harz lag die Inzidenz am Freitag bei 52,04 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner und sieben Tage. Am Donnerstag lag der Wert am fünften Tag in Folge unter der Schwelle von 100. Damit fallen am Sonnabend die Corona-Beschränkungen auch im Harz.

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MDR/Mario Köhne, dpa

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | 28. Mai 2021 | 16:30 Uhr

2 Kommentare

Magdeburger Jung vor 17 Wochen

Dann schauen wir mal,wieviel wirklich übrig geblieben ist. Solche dümmlichen Äußerungen kann man sich doch wirklich schenken.
Fakt ist,das die Gastronomie und Hotellerie tatsächlich Schaden genommen hat. Und wer bezahlt im Endeffekt die aufgenommenen Schulden,die für Kurzarbeitergeld usw. aufgenommen wurden? Viele die dort beschäftigt waren haben sich umorientiert,fehlen also. Na dann schauen wa‘ma……

Peter vor 17 Wochen

Na ja, da scheinen die Prophezeiungen einiger Herrschaften, die uns ja ein Massensterben von Hotels, Pensionen sowie Gaststätten vorausgesagt haben, in die Kategorie "Schall und Rauch" zu fallen.

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