Nach Stiko-Empfehlung Impfzentrum Harz plant Impfungen an Schulen

Seit die Ständige Impfkommission die Corona-Impfung ab dem zwölften Lebensjahr empfiehlt, verzeichnet das Impfzentrum Harz einen deutlichen Anstieg an Impfungen für Kinder und Jugendliche. Nun wird geprüft, inwieweit mobile Teams direkt an Schulen impfen könnten.

Ein Kind wurde geimpft
Seit der Stiko-Empfehlung für eine Impfung gegen Corona werden mehr Kinder und Jugendliche geimpft. Bildrechte: dpa

Das Impfzentrum Harz prüft, ob Impfaktionen direkt in Schulen stattfinden können. Das sagte Leiterin Annelie Dietze MDR SACHSEN-ANHALT. Dazu sei man in Gesprächen mit dem Landkreis und den Schulleitern. Impfaktionen mit mobilen Teams wären demnach zunächst an weiterführenden Schulen und Berufsschulen denkbar.

Kinder- und Jugendärzte: "Gruppenzwang" in Schulen

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte lehnt Impfungen an Schulen allerdings ab. Er befürchtet, dass sich Schüler einer Art "Gruppenzwang" ausgesetzt fühlen könnten.

Lehrerverband begrüßt die Pläne

Der Deutsche Lehrerverband begrüßt die Impfpläne dagegen. Die Ständige Impfkommission (Stiko) hatte zuletzt Corona-Impfungen auch für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren empfohlen. Seitdem verzeichnet das Impfzentrum im Harz einen deutlichen Anstieg an Kinderimpfungen ab dem zwölften Lebensjahr.

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MDR/Susanne Ahrens, Swen Wudtke

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | 23. August 2021 | 08:00 Uhr

6 Kommentare

Kritische vor 14 Wochen

Wenn ich sehe, was Leute seit Jahr und Tag in sich reinpumpen von Nestlé, Coca Cola und anderen "Lebens"mittelanbietern... chemische Produkte mit zig Zusatzstoffen, die Krebs auslösen, fettleibig machen, von Alkohol und Zigaretten mal ganz zu schweigen. Sie bewegen sich nicht, lassen sich von Google und Facebook manipulieren etc. Noch sind Herzkreislauf- und Krebserkrankungen die Todesursachen Nr. 1 und 2 in der westlichen Welt. Dazu kommt Rasen auf der Autobahn und in der Freizeit Bungee Jumpfing, Freegliding etc.... Und da kommen Sie einem mit Nanopartikeln? Schauen Sie sich mal die Doku über die Impfstoffentwicklung auf ARTE an, nicht in ihrer Facebookgruppe von Impfgegnern. Steter Tropfen höhlt den Stein, wenn man den Unsinn oft genug liest, glaubt man ihn auch irgendwann.

Kritische vor 14 Wochen

Da könnte man vorher Aufklärungs- und Fragebögen verteilen. Außerdem ist ja ein Elternteil dabei, das ist gesetzlich vorgeschrieben. IN den Schulen heißt nicht, während der Mathestunde bekommt jeder mal nebenbei eine Spritze. Es heißt, dass das Gebäude, die Institution als ORT genutzt wird und alle Kinder einen Elternbrief bekommen, dass das so ist und dass sie sich anmelden können. Auch im Impfzentrum kennt der Arzt die Patienten nicht, deshalb auch hier Aufklärungsbögen und Gespräch vorher. Ist ja kein Hexenwerk. Und Hausärzte sind auch nicht immer das Non plus Ultra. Die Hausärztin meiner SchwieMu hat ihr eine Woche nach der zweiten Corona-Impfung eine andere Impfung gegeben, ohne vorher ins Impfbuch zu schauen oder zu fragen. Die alte Dame war so überrumpelt, dass sie nichts gesagt hat.

Lumberjack vor 14 Wochen

"Lehrerverband begrüßt die Pläne" warum, interessiert mich. Kinder werden ob mit oder ohne mRNA-Spritze nicht mehr oder weniger sympthomatisch und auch nicht schwer krank. Die Ansteckungsgefahr wird durch Behandlung der Kinder scheinbar nicht mehr reduziert "Das heißt, auch wenn das persönliche Erkrankungsrisiko trotz Delta gering bleibt, nimmt die Wahrscheinlichkeit, andere anzustecken, zu – auch als geimpfte Person." (Quelle: RND: Unter Verdacht steht eine Mutation an der strukturell wichtigen Stelle des viralen Spike-Proteins L452R) Das sollten auch Lehrer wissen.

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