NASA-Programm Quedlinburger schickt eigenen Namen zum Mars

Die Erforschung des Mars hat gerade erst begonnen. Bis die ersten Menschen zum roten Planeten fliegen können, wird es noch Jahre dauern. Trotzdem kann man schon jetzt seine Spuren auf dem fremden Planeten hinterlassen. Ein Quedlinburger hat das getan.

Dieses Handout der US-Raumfahrtbehörde Nasa zeigt die erste Fahrt des US-Rovers «Perseverance» auf dem Mars am 04.03.2021.
Man muss kein Astronaut werden, um das Weltall zu erkunden. Mit einem Programm der NASA kann nun jeder seinen Namen zum Mars schicken. Bildrechte: picture alliance/dpa/NASA/AP

Die Erforschung des Mars steckt noch in Ihren Kinderschuhen und nimmt nun langsam Fahrt auf. Erst im Februar ist eine unbemannte Mission der US-Raumfahrtbehörde NASA auf dem roten Planeten gelandet. Die Raumsonde hat aber nicht nur den ersten Mars-Hubschrauber mitgebracht, der schon bald seine Runden über dem roten Planeten drehen soll. Mit an Bord des Mars-Rovers befanden sich auch die Namen von fast elf Millionen Menschen – einer von ihnen wohnt in Quedlinburg.

Wenn auch Sie Ihren Namen zum Mars schießen wollen, können Sie sich für eine der künftigen Missionen anmelden. Mit der Kampagne "Send Your Name To Mars" (deutsch: Sende deinen Namen zum Mars) ruft die US-amerikanische Raumfahrtagentur NASA erneut die Menschen dazu auf, ihren Namen einzusenden.

Bis die neuen Namen auf dem Mars ankommen, wird es aber noch eine Weile dauern. Die Bordkarten geben als Reisedatum den Juli 2026 an. Wie bei der aktuellen Mission des "Perseverance"-Rovers soll das Raumschiff von Cape Canaveral in der Florida Air Force Station starten und im Jezero-Krater auf dem Mars landen.

MDR/Swen Wudtke, Thomas Tasler

Dieses Thema im Programm: SACHSEN-ANHALT HEUTE | 05. April 2021 | 19:00 Uhr

6 Kommentare

dimehl vor 11 Wochen

Sachfremd ?
Mein Kommentar galt der Aussage, man könne wissen, welche Möglichkeiten zukünftige Generationen bezügl. der Raumfahrt gehabt haben könnten.

DanielSBK vor 11 Wochen

Deutschland wird auf dem Mars verteidigt .... ähm; oder so ähnlich ^^

Mal im Ernst: selbst wenn die NASA morgen mit Lichtgeschwindigkeit "fliegen" könnte (300.000 Km/Sekunde...) würde man selbst bis Aldebaran noch über 65 Lichtjahre benötigen. 65 Jahre im All... Der Mensch wird jedoch niemals in der Lage sein auch nur anährend vielleicht 10% der Lichtgeschwindigkeit zu erreichen (30.000 Km pro Sekunde). ES GEHT EINFACH NICHT und das wissen diese ganzen "Super-Brains" bei der NASA auch. Es ist unmöglich. Es sind Tagträumer und Idealisten, die sich diese Welt von morgen in einer anderen Galaxie erträumen.... da hilft auch kein Astro-Alex oder Namen zum Mars hochschicken. Alles Quatsch.

Rettet lieber die Ozeane, die Eisbären oder die Gorillas im Urwald - das wäre 1000mal Sinnvoller!

MDR-Team vor 11 Wochen

Und sind keine Kosten bekannt.

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