Heinrich-Heine-Weg Totholz: Beliebter Wanderweg im Ilsetal bleibt gesperrt

Weil abgestorbene Bäume auf den Wanderweg zu rutschen drohen, bleibt der Heinrich-Heine-Weg im Ilsetal weiter gesperrt. Bevor dort aufgeräumt wird, muss erstmal die Brutzeit eines geschützten Vogels abgewartet werden.

Ausflügler im Harz müssen trotz des frühlingshaften Wetters auch am Wochenende auf einen beliebten Wanderweg verzichten. Wie der Nationalpark Harz am Donnerstag mitteilte, bleibt der Heinrich-Heine-Weg im Ilsetal vorerst gesperrt. Dort habe sich allerlei Totholz abgestorbener Fichten angesammelt. Zudem drohten weitere Baumstämme den Hang hinabzustürzen, hieß es.

Geräumt werden konnten die Bäume bisher nicht, weil die Brut- und Setzzeit der seltenen besonders geschützten Wasseramsel abgewartet werden müsse. Die auf der Hangseite parallel verlaufende Ilsetal-Straße entlang der Ilsefälle kann demnach von Wanderern genutzt werden.

Der Nationalpark Sächsische Schweiz im Elbsandsteingebirge. 6 min
Der Nationalpark Sächsische Schweiz im Elbsandsteingebirge. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

dpa, MDR (Luca Deutschländer)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT | 10. März 2022 | 16:00 Uhr

1 Kommentar

geradeaus vor 22 Wochen

Schönes Video. Da wird ja den Wäldern betreffend Optimismus versprüht an den ich längst nicht mehr zu glauben wagte.

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