Qualitätscheck Unesco prüft den Geopark Harz

Alle vier Jahre muss sich der Geopark Harz einer Überprüfung durch die Unesco stellen. Derzeit ist es wieder soweit: Die Inspektoren unterziehen den Park einem Qualitätscheck.

Die Unesco prüft derzeit den Geopark Harz. Alle vier Jahre muss sich der Nationalpark diesem Qualitätscheck stellen. Denn die Anerkennung als Unesco-Geopark wird nur auf Zeit verliehen. Bei dem Check werden die Geopunkte kontrolliert, also die Informationsstellen an geschichtsträchtigen Orten, wie zum Beispiel das Hochplateau der alten Kaiserpfalz Werla im Harzvorland.

Um Unesco-Geopark bleiben zu dürfen, muss der Harz den Schutz des geologischen Erbes gewährleisten, den Geopark für Bildung nutzen und einen Beitrag für die Regionalentwicklung leisten, erklärt Klaus George vom Regionalverband Harz.

Sechs Geoparks in Deutschland

Vor einigen Jahren wurde bei einer ähnlichen Überprüfung die mangelnde Sichtbarkeit des Geoparks kritisiert. Daraufhin wurden die inzwischen in der Region bekannten alufarbenen Geopark-Säulen aufgestellt. Davon gibt es derzeit insgesamt 52.

Unesco-Geoparks sind geologische Stätten oder Landschaften von internationaler geowissenschaftlicher Bedeutung. Die Auszeichnung wird seit 2015 vergeben. Seitdem haben sie 140 Orte weltweit erhalten. In Deutschland gibt es sechs Unesco-Geoparks. Neben dem Harz gehören auch die Vulkaneifel und die Schwäbische Alb dazu.

MDR/Carsten Reuß, Fabienne von der Eltz

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 25. Oktober 2021 | 07:30 Uhr

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