Mehr als ein Jahr Bauzeit Neuer Busbahnhof in Burg geht in Betrieb

In Burg ist am Montag der umgebaute, neu gestaltete Busbahnhof in Betrieb gegangen. Bei der Fertigstellung des Bauprojektes hatte es in den vergangenen Wochen Probleme gegeben. So war das bunte Glasdach nicht rechtzeitig fertig geworden.

Der neue Busbahnhof in Burg
Der neue Busbahnhof in Burg steht ab sofort für Fahrgäste zur Verfügung. Bildrechte: MDR/Marila Zielke

Nach mehr als einem Jahr Bauzeit ist am Montagvormittag in Burg im Jerichower Land der neue Busbahnhof für den Verkehr freigegeben worden. Wie die Stadt MDR SACHSEN-ANHALT erklärte, wurden insgesamt 2,9 Millionen Euro verbaut.

Busbahnhof mit sechs neuen Haltestellen

Die Nahverkehrsgesellschaft Sachsen-Anhalt (Nasa) hat den neuen ZOB (Zentraler Omnisbusbahnhof) mit 2,6 Millionen Euro gefördert. Direkt am Bahnhof sind sechs Bushaltestellen und drei Busstellplätze entstanden.

Auch das Umfeld wurde neu gestaltet. Unter anderem sind 64 überdachte Fahrradstellplätze errichtet worden. Die Übergänge wurden barrierefrei umgebaut. Nun ist ein schnellerer Zugang vom ZOB zu den Bahnsteigen möglich. Beim Bau wurde nach Angaben der Stadt darauf geachtet, dass die Verkehrsströme von Bussen, Autos, Taxis, Fußgängern, Radfahrern und dem Lieferverkehr zum Bahnhof getrennt werden.

Lieferung und Montage des Daches verzögert

Eigentlich sollten die Busse auf dem neuen ZOB schon vor drei Wochen rollen. Doch laut Stadt Burg hatten sich Lieferung und Montage des neuen, bunten Glasdaches verzögert.

Der Bahnhof Burg wird täglich von rund 1.600 Ein- und Aussteigern genutzt. Derzeit fahren allerdings Busse im Schienenersatzverkehr zum Hauptbahnhof Magdeburg, bis die Sanierung der Elbbrücke abgeschlossen ist.

MDR/Marila Zielke, Gero Hirschelmann

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | 26. Juli 2021 | 06:30 Uhr

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