Viele Förderanträge eingereicht Feuerwehren im Land wollen sich mit EU-Geld modernisieren

Die Feuerwehren in Sachsen-Anhalt wollen ihre Wachen und die Entnahmestellen für Wasser modernisieren. Dazu haben sie eine Vielzahl von Anträgen gestellt. Das Geld stammt aus EU-Fördertöpfen.

Feuerwache Magdeburg
Zahlreiche Feuerwachen im Land können wahrscheinlich bald umgebaut werden. (Symbolbild) Bildrechte: dpa

Sachsen-Anhalts Feuerwehren fragen zahlreich EU-Mittel zum Ausbau ihrer Feuerwehrhäuser nach. "Ein Programm mit EU-Fördermitteln für den Neu- oder Umbau von Feuerwehrhäusern sowie von Löschwasserteichen und ähnlichen Entnahmestellen stößt auf großes Interesse", sagte eine Sprecherin des Innenministeriums.

Ministerium: Fördertöpfe werden ausgeschöpft

Bis zum Ende der Frist seien 51 Anträge für die Förderung von Feuerwehrhäusern eingegangen. "Zudem gab es 65 Anträge für die finanzielle Unterstützung bei Löschwasserteichen, Zisternen, Löschwasserbrunnen und ähnlichen Entnahmestellen." Das Ministerium geht davon aus, dass alle im Fördertopf zur Verfügung stehenden Mittel ausgeschöpft würden.

Das Geld für das Förderprogramm stammt aus dem Aufbauinstrument der Europäischen Union nach den Regelungen des Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung im ländlichen Raum. Insgesamt stehen 11,52 Millionen Euro EU-Mittel zur Verfügung.

dpa, MDR (Gero Hirschelmann)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 17. April 2022 | 17:00 Uhr

2 Kommentare

DanielSBK vor 41 Wochen

Größtes Problem = keine Führerscheine für Klasse C oder CE ... da keine Bundeswehrfahrschule mehr.

Und wer hat das von den Jungen in der FFW schon. Die haben alle nur die
Klasse B.

Alle paar Jahre wird per Losziehung mal ein glücklicher ausgesucht, der den Lappen bezahlt bekommt.

THOMAS H vor 41 Wochen

Im MDR-Deutschland-Ticker (15.04. / 20:30 Uhr) steht: "Deutschland stockt Militärhilfe auf. Die sogenannte militärische Ertüchtigungshilfe werde auf zwei Milliarden Euro angehoben. Die Bereitstellung erfolgt über den Ergänzungshaushalt."
Und die Feuerwehren müssen Fördergeldanträge stellen, um EU-Gelder zu bekommen.
M. M. n. sind die aufgezählten Maßnahmen, Pflichtaufgaben des Staates, um die Menschen und Güter zu schützen und bei Gefahren zu helfen und dafür zahlen die Bürger ihre Steuern. Aber mit solchen Dingen sind ja keine Gewinne zu machen, wie es durch die kriegerische Rüstungsindustrie möglich ist. Es ist nicht mehr nachzuvollziehen.

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