Chipfabrik Intel in Magdeburg: Wie viele Jobs entstehen sollen

Intel baut ab 2023 in Magdeburg eine Chip-Fabrik. Zur Ankündigung hieß es von Intel-Chef Gelsinger, dass 10.000 neue Jobs entstehen sollen. Eine Pressesprecherin des Unternehmens erklärte nun, wie sich diese Zahl zusammensetzt.

Blick in einen Verbindungsprozess (Aluminiumbonden) zwischen Elektronikträger und Halbleiter
Bei Intel werden Halbleiter produziert. Bildrechte: dpa

Intel-Chef Pat Gelsinger hat mit der Ansiedlung der Chipfabrik rund 10.000 neue Jobs angekündigt. Bei MDR SACHSEN-ANHALT schlüsselte Intel-Deutschland-Pressesprecherin Monika Lischke diese Zahl auf. So sollen im ersten Ausbauschritt 3.000 Arbeitsplätze entstehen.

In der Folge rechnet das Unternehmen dann damit, dass in jedem Fabrikmodul etwa 1.500 Menschen arbeiten werden. Zunächst soll es zwei Fabrikmodule geben. Insgesamt sollen acht Fabrik-Teile entstehen. Dementsprechend würde sich die Zahl der Mitarbeiter erhöhen. Insgesamt könnten nach dieser Rechnung also sogar 12.000 Arbeitsplätze entstehen.

Fachkräfte sollen von Unis und Berufsschulen kommen

Fachkräfte wolle Intel von den Hochschulen in Magdeburg rekrutieren, der Otto-von-Guericke-Universität sowie der Hochschule Magdeburg-Stendal, aber auch von den Berufsschulen sowie von anderen Universitäten wie Leipzig und Hannover. Es habe bereits Gespräche mit Unis sowie mit der Agentur für Arbeit gegeben.

Lischke sagte weiter, Intel würde auch an anderen Standorten eng mit Universitäten zusammen zu arbeiten, auch mit Förderprogrammen.

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MDR (Julia Heundorf)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 06. April 2022 | 19:00 Uhr

3 Kommentare

Steuerzahler321 vor 18 Wochen

Ähm , hatte nicht gerade Intel kritisiert das es in Magdeburg nicht genug Diversität gibt ? Vielleicht sollte man Mal drüber nachdenken warum grosse Tech Konzerne soviel Wert auf Diversety legen., Oder warum die Elektro Technik in Damaskus Syrien einen höheren Frauenanteil an der Uni hatten als Magdeburg.

Uborner vor 18 Wochen

Vielleicht könnte man ja vorausblickend die weniger wichtigen Studiengänge wie Genderwissenschaften an der MLU in Halle gegen Maschinenbauer oder Halbleiterexperten - Studiengänge austauschen. Die Ansiedlung eines großen Hightec -Produzenten und krasse Sparmaßnamen an einer Uni widersprechen sich ja. An der Stelle sollte die Landesregierung deutlich klüger agieren.

mowz_art vor 18 Wochen

Den Studiengang Genderwissenschaften habe ich an der MLU Halle nicht gefunden, was meinen Sie genau ?

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