Bernd Holthaus, Personalchef Intel Deutschland. 1 min
Für die Intel-Chipfabrik in Magdeburg werden tausende Fachkräfte benötigt. Bildrechte: picture alliance/dpa | Klaus-Dietmar Gabbert
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MDR SACHSEN-ANHALT Sa 30.03.2024 11:16Uhr 00:38 min

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Chip-Fabrik in Magdeburg Intel-Personalchef fordert leichtere Integration ausländischer Fachkräfte

30. März 2024, 15:53 Uhr

In diesem Jahr ist der Spatenstich für das Intel-Werk in Magdeburg geplant. Tausende Fachkräfte sollen dort in ein paar Jahren arbeiten. Auch aus dem Ausland. Der Intel-Personalchef für Magdeburg fordert nun, die Integration der ausländischen Fachkräfte zu verbessern. Auch die Themen Wohnraum, Bildung und Gesundheit spielen dabei eine entscheidende Rolle.

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Der Intel-Manager Bernd Holthaus fordert von der Politik mehr Anstrengungen bei der Integration von ausländischen Fachkräften. "Es geht darum, den Standort Deutschland zum attraktivsten Standort weltweit zu machen", sagte Holthaus dem "RedaktionsNetzwerk Deutschland" am Samstag. Wer ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz mache, sollte auch die Kommunen so ausstatten, dass die Integrationsprozesse bewerberfreundlich abliefen.

Willkommenkultur bedarf Engagement aller

Der Personalchef für das geplante Intel-Werk in Magdeburg verweist darauf, dass hochqualifizierte Fachkräfte, die ihre Heimat verlassen, sich das Land, in dem sie arbeiten wollen, in der Regel aussuchen könnten. Im Fall von Magdeburg sei Intel daran interessiert, dass die Einstellung von Arbeitskräften nicht an bürokratischen Hürden für Migranten scheitert: "Wichtig ist uns auch, dass Politiker durchdenken, was es aus Sicht eines Kandidaten oder einer Kandidatin bedeutet, nach Magdeburg zu kommen." Beim Thema Willkommenskultur komme es auf das Engagement aller an.

Wohnen, Bildung und Gesundheit im Fokus

"Die Themen Wohnraum und Bildung sind für junge Familien sehr wichtig", sagte Holthaus. "Da hat Magdeburg im Vergleich zu Baden-Württemberg oder Ballungsgebieten einiges zu bieten, wo Wohnraum kaum noch bezahlbar ist." Wichtig sei auch, wie es um das Schulsystem oder die Dienstleistungen im Gesundheitssystem stehe.

Der US-Konzern will am Rand der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt zwei Halbleiterfabriken errichten. Investitionen von mehr als 30 Milliarden Euro sind geplant.

epd, MDR (Sebastian Gall)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 30. März 2024 | 11:00 Uhr

149 Kommentare

Britta.Weber vor 15 Wochen

Fakt, wikipedia ist bei politischen Dingen genauso so glaubhaft und aussagefähig wie die Faktenchecker der ARD.
Ich kannte vietnamesische Vertragarbeiter 3 Jahre lang sehr gut persönlich- wenn die das lesen würden, was der Mediator schreibt, würden sie es nicht glauben.

Wessi vor 15 Wochen

"Forderungen" @ Atze Ton ... sind es eben nicht.Um Steuereinnahmen zu gerieren ist der Staat auch für genügend Arbeitskräfte mitverantwortlich.Ihnen gehts doch auch vor allem darum, keine ausländischen Arbeitskräfte im "rassereinen" Land haben zu wollen,oder?Koste es, was es wolle...

EOM vor 15 Wochen

@hilflos
Untergangsszenarien, Verschwörungstheorien und schlechte Stimmung gegen marginalisierte Gruppen verbreiten….

Das alles hab ich im Gegensatz zu dir noch nie gemacht. Ich hab nicht ein einziges Mal erlebt, dass du Fakten genannt hast. Während ich meistens versuche die Diskussion auf eine faktenbasierte Ebene zu führen. Kommt natürlich auch auf das Thema an.

Aber ja klar, ich bin der Proll und alle u30-Jährige auch 👍🏽

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