Neun Corona-Fälle unter Beschäftigten Uniklinik Magdeburg: Versorgung trotz steigender Corona-Zahlen gesichert

Die Uniklinik in Magdeburg kann trotz Corona weiterhin ihre Patienten versorgen. Laut Klinik sind genügend Beatmungsgeräte für Corona-Patienten vorhanden. Dennoch sind aktuell neun Mitarbeiter wegen Corona-Infektionen in Quarantäne.

Die medizinische Versorgung an der Uniklinik Magdeburg ist trotz steigender Corona-Zahlen gesichert. Das hat die Universitätsmedizin Magdeburg mitgeteilt. Demnach befinden sich derzeit sechs Covid-19-Patienten auf der Intensivstation, drei davon werden beatmet. Auf der Normalstation seien neun Corona-Erkrankte untergebracht. Darüber hinaus gebe es noch sechs freie Beatmungsplätze. Bei Bedarf könnten noch weitere Kapazitäten bereit gestellt werden, hieß es am Montag.

Neun Mitarbeiter infiziert

Seit dem Frühjahr habe das Klinikum ein detailliertes Konzept, um mit der Corona-Pandemie umzugehen. Dazu zählten unter anderem Patienten- und Personal-Screenings, Schutzkleidung oder ein Besucherstopp. Dennoch gebe es derzeit neun Mitarbeiter, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Diese Mitarbeiter befinden sich laut Klinik in häuslicher Isolation. Alle Kontakte würden konsequent nachverfolgt und engmaschig getestet.

Bei der großen Zahl von Patienten, die uns täglich aufsuchen und unsere medizinische Versorgung auf höchstem Niveau benötigt, können wir natürlich keine hundertprozentige Garantie geben. Wir werden aber weiterhin alles technisch-, medizinisch- und Menschenmögliche tun, um in der Pandemie die bestmögliche Sicherheit zu bieten.

Uniklinik Magdeburg

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Uniklinik Halle schränkt Betrieb ein

Im Gegensatz dazu hatte die Universitätsklinik in Halle ihren Betrieb am vergangenen Wochenende auf 60 Prozent reduziert. Grund dafür sind gestiegene Corona-Infektionsfälle beim Personal. Versorgungsengpässe gebe es aber auch dort nicht, sagte die zuständige Amtsärztin Christine Gröger. Die Uniklinik habe sich mit den anderen Krankenhäusern in Halle abgestimmt. Notoperationen würden an der Uniklinik stattfinden. Alle anderen Operationen stünden auf einer Warteliste.

Quelle: MDR/ff

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT | 16. November 2020 | 13:00 Uhr

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