Uniklinikum Magdeburg Interner Streit, Verzögerungen bei Bauvorhaben und neue Konkurrenz mit Olvenstedt

Thomas Vorreyer
Bildrechte: MDR/Luca Deutschländer

Immer wieder verzögerte Bauprojekte, offene Konflikte mit Fakultät und Klinikdirektoren sowie ein Krisenberater, dessen Arbeit nicht wahrgenommen werde: Der Vorstand des Uniklinikums Magdeburg steht intern unter teils erheblicher Kritik. Im Fokus steht dabei auch die geplante, aber stagnierende Fusion mit dem Klinikum Magdeburg.

Uniklinikum Magdeburg
Am Uniklinikum gibt es weiter Unruhe durch Streit. Bildrechte: dpa

50,2 Millionen Euro. So viel Verlust erwartet das Uniklinikum Magdeburg derzeit für das Jahr 2021. Schuld daran ist nicht nur die Corona-Pandemie: Das landeseigene Krankenhaus schreibt seit Jahren rote Zahlen und kämpft mit vielen Strukturproblemen, die die ohnehin schwierige Lage für Uniklinika zusätzlich erschweren.

Doch gleich mehrere Maßnahmen zur finanziellen Stabilisierung des Hauses gehen nur schleppend voran. Andere sind hoch umstritten. Am Uniklinikum Magdeburg herrscht in Teilen der Führungsebene eine offenbar feindselige Stimmung. Gegenüber dem MDR haben mehrere beteiligte Personen in den letzten Monaten Vorwürfe erneuert, die mittlerweile seit mindestens einem Jahr öffentlich gegen den Vorstand des Uniklinikums im Raum stehen.

Gemeint sind damit vor allem der Ärztliche Direktor Hans-Jochen Heinze und die Kaufmännische Direktorin Kerstin Stachel. Sie bestreiten alle Vorwürfe weitestgehend und sehen sich auch immer wieder durch Entscheidungen des Aufsichtsrats bestätigt. Der hat beide allerdings auch mehrfach beauflagt.

Weitere Verzögerungen beim Containerbau

Als Symbol für angebliches Führungsversagen sehen interne Kritiker etwa das neue Container-Bettenhaus. Der Modulbau wurde mit Kosten von 10 Millionen Euro veranschlagt und soll dem Uniklinikum weitreichende Um- und Neubaumaßnahmen im laufenden Betrieb ermöglichen. Die Idee: Während an anderen Häusern gebaut wird, ziehen die darin gelegenen Bereiche vorübergehend in den Container. Für Heinze markierte der Bau nicht weniger als den "Aufbruch in die Zukunft".

Doch nachdem die geplante Inbetriebnahme aufgrund von Schwierigkeiten bei der Errichtung bereits von Juni 2021 auf den Jahreswechsel zu 2022 verschoben wurde, wird auch im März weiterhin gebaut. Bei der Planung, so heißt es intern, sollen Patienten- und Arztzimmer falsch angesetzt worden sein. Auch die Krankenhaushygiene sei erst spät einbezogen worden.

Eine Folge neben der Verzögerung: Statt für ursprünglich 99 Betten soll am Ende für deutlich weniger Platz sein. Die Betten wurden jedoch bereits angeschafft.

Das Uniklinikum nennt auf Nachfrage bereits im September vorgetragene Gründe für die Verzögerung der Errichtung. Warum die Inbetriebnahme sich seitdem weiter verzögert hat, erklärt man nicht, widerspricht aber auch nicht der Darstellung des MDR. Eine nunmehr reduzierte Bettenzahl wird nicht explizit bestritten. Die bereits bestellen Betten würden auch "alte Betten in anderen Bereichen ersetzen".

Warum das Uniklinikum Magdeburg so wichtig ist Das Uniklinikum Magdeburg ist der viertgrößte Arbeitgeber im Land und bietet als sogenannter Maximalversorger allen Patienten im Norden des Landes eine Anlaufstelle. In der Corona-Pandemie steuerte man gemeinsam mit Halle die medizinische Versorgung. Die medizinische Fakultät bildet dringend benötigte Ärztinnen und Ärzte aus. Auch bei aktuellen Versuchen des Landes, um in die deutschlandweite Spitzenforschung vorzudringen, spielt das Uniklinikum eine gewichtige Rolle.

Bei der Vorstellung des Projekts 2020 hatte das Uniklinikum noch erklärt, der Container würde auch in der Corona-Pandemie Erleichterungen bringen. Dazu kommt es nun allem Anschein nach nicht mehr. Zumindest das zentrale Bauprojekt, ein 100 Millionen Euro teurer Anbau an die beiden Haupthäuser, soll sich aber durch die Probleme nicht verzögern. Fragen zu erwarteten Kostensteigerungen ließ das Uniklinikum unbeantwortet.

Auch Fusion mit Klinikum Magdeburg stagnierte

Ein anderes zentrales Projekt für die wirtschaftliche Zukunft des Uniklinikums ist die angestrebte Kooperation mit dem kommunalen Klinikum Magdeburg in Olvenstedt. Die Gespräche stagnierten zuletzt. Ende 2021 sagte Magdeburgs Oberbürgermeister Lutz Trümper (SPD), ein entsprechender Grundlagenvertrag liege "seit mehreren Monaten" unbeantwortet beim Uniklinikum. In Sachen Fusion laufe "gar nichts".

Anfang September soll im Aufsichtsrat klar geworden sein, dass der Vorstand des Uniklinikums die Fakultät nicht in die Gespräche einbezogen hatte. Letztere steuert Lehre und Forschung am Uniklinikum. Erst da bezog der Ärztliche Direktor Heinze den Fakultätsrat ein. Eine sechsköpfige Arbeitsgruppe aus Klinikum und Fakultät beugte sich erneut über das Papier. Nach wenigen Wochen schloss sie die Arbeit ab. Das geht aus Protokollen anschließender Sitzungen hervor.

Seitdem soll der Grundlagenvertrag Monate lang im Kaufmännischen Direktorat gelegen haben. Ein anderes Hindernis: Zwischenzeitlich tauschte der Magdeburger Stadtrat die Geschäftsführung des städtischen Klinikums aus.

Für die Kommunikation mit der Fakultät sei die Dekanin verantwortlich, heißt es vom Uniklinikum zu den Problemen. Eine Nachfrage zum Bearbeitungsstand des Vertrages bleibt inhaltlich unbeantwortet. Die Auskunft kommt stattdessen von der Fakultät: Er wurde mittlerweile an das Klinikum Magdeburg übermittelt. Die Fakultät werbe zudem für eine gemeinsame Kooperationskonferenz zwischen den Klinikleitungen beider Häuser.

Konkurrenz mit Olvenstedt intern angeheizt

Trotz der Gespräche versucht man am Uniklinikum offenbar derzeit, den Wettbewerb mit dem Klinikum Magdeburg zu verschärfen. Dies sei "aktuell unser Konkurrent", soll Stachel im Februar dieses Jahres vor über Hundert Oberärztinnen und -ärzten gesagt haben. Mehrfach habe sie die Runde dazu aufgefordert, Patienten aus dem städtischen Klinikum "wegzuholen". Das klinge zwar hart, so Stachel weiter, aber in Olvenstedt denke man genauso. Anschließend habe ein Teilnehmer die Ausführungen des Vorstands so zusammengefasst: "Wir wollen die Patienten da wegkämpfen. Die sollen bei uns liegen." Stachel und Heinze hätten dem nicht widersprochen.

Auf Nachfrage erklärt das Uniklinikum lediglich allgemein, man nehme zu internen Gesprächen nicht Stellung. Es sei aber "allen Beteiligten bewusst", dass sich beide Häuser in einem Wettbewerb befänden. Man habe zudem die Vorgabe, keine Verluste zu erwirtschaften, und werbe weiterhin für eine Fusion.

Der Wettbewerb um Personal und Patienten ist der wesentliche Grund für die Kooperationsgespräche zwischen Uniklinikum und Städtischem Klinikum. Er sei für beide existenzbedrohend und gefährde langfristig die "medizinische Spitzenversorgung im Norden Sachsen-Anhalts", heißt es in einem gemeinsamen Memorandum aus dem März 2021. Damals hatten beide Häuser erklärt, eine "Zusammenarbeit auf Augenhöhe" anzustreben.

Zu den besonders stark beeinträchtigten Konkurrenzbereichen gehören etwa Orthopädie, Urologie und Chirurgie. In einer aktuellen Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion werden insgesamt sieben solcher Bereiche genannt.

Die Fakultät schreibt zur Kooperation bzw. Fusion: Fragen der praktischen Umsetzung, etwa über eine "adäquate Rechtsform" und zu Studierendenkapazitäten, müssten geklärt werden.

Streit mit Fakultät über Finanzen

Ein weiteres Streitthema wiederum zwischen Heinze und Stachel einerseits und der Fakultät andererseits ist die sogenannte Trennungsrechnung. An einem Uniklinikum gibt es mehrere Bereiche, die für medizinische Versorgung, Forschung und Lehre gleichermaßen genutzt werden. Für Letztere erhält die jeweilige Fakultät Geld vom Land – und muss einen Teil davon an den Klinikumsbetrieb abgeben. Wieviel, darüber wird in Magdeburg seit Jahren gestritten. Dabei geht es vor allem um die Finanzierung der Hochschulambulanzen.

2020 beschloss der Aufsichtsrat, dass ein externes Gutachten Klarheit bringen soll. Aber erst verzögerte sich dieses, dann gab es aus der Fakultät heraus erheblichen Widerstand gegen einen Ende November 2021 gefassten Kompromissvorschlag. Der Grund dafür soll weniger der jährliche Verlust von 5,5 Millionen Euro sein als eine unklare Datenlage: Das Kaufmännische Direktorat habe trotz mehrfacher Aufforderung nicht alle Daten zur Verfügung gestellt. Dieser Vorwurf ist intern protokolliert.

Auch bleibt die Abstimmung untereinander umstritten. Die Fakultät gäbe aus ihrer Sicht mehr Geld in Bereiche, die das Klinikum leitet, müsse aber weiterhin Rechenschaft über die Verwendung der Mittel ablegen.

Wie wir für diesen Beitrag recherchiert haben Diese Recherche basiert auf Dutzenden Gesprächen mit Personen verschiedenster Ebenen der Unimedizin Magdeburg, ehemaligen Beschäftigten und mit der Situation befassten Personen sowie auf Protokollen und Aufzeichnungen interner Gesprächsrunden, auf interner Kommunikation, zahlreichen öffentlichen und nicht-öffentlichen Dokumenten und neuen anonymen Beschwerdeschreiben an Medien und Politikerinnen. Anonym vorgetragene Kritik wurde nur dann aufgegriffen, wenn sie sich auch anderweitig bekräftigen ließ. Dem Ärztlichen Direktor und der Kaufmännischen Direktorin, die den klinischen Betrieb leiten, wurde am Montag ein mehrseitiger Fragenkatalog vorgelegt, der durch das Uniklinikum nach einer Fristverlängerung überwiegend beantwortet wurde. Die Dekanin, die die Fakultät führt, hat über deren Pressestelle ebenfalls mehrere Fragen beantwortet. Aufgrund des Umfangs veröffentlichen wir die Recherche in zwei Teilen.

Aus Sicht des Ärztlichen Direktors und der Kaufmännischen Direktorin wurde im Aufsichtsrat eine Einigung "zwischen allen Parteien" erzielt. Diese Beschlüsse müssten nun umgesetzt werden, schreibt das Uniklinikum. Der Fakultät lägen alle Daten vor. Letztere kommentiert in dieser Frage: "Die Absprachen dazu laufen derzeit." Man habe auch das Gutachten kürzlich erhalten und prüfe dieses nun inhaltlich.

Die Kritik an Stachel und dem ihr unterstehenden Controlling ist alles andere als neu. Schon vor den Spardiskussionen kam es zwischen Kaufmännischem Direktorat und einzelnen Kliniken immer wieder zu Meinungsverschiedenheiten. Aus mehreren Leitungen heißt es, es sei "nicht nachvollziehbar", wie Stachels Team auf seine Deckungsbeiträge komme.

Die Berechnungen der Deckungsbeiträge sei naturgemäß "komplex“, heißt es dazu vom Uniklinikum. Allerdings sei das Anzweifeln solcher Zahlen "eine einfache und gängige Methode, um Veränderungen in Frage zu stellen". Dem lässt sich entnehmen, dass man die Vorwürfe nur für vorgeschoben hält.

Verhältnis mit Führungsebene teils schwer angeschlagen

Das Verhältnis zwischen der Klinikumsleitung und der Fakultät gilt als angespannt. Hans-Jochen Heinze nehme nicht mehr regelmäßig an den monatlichen Sitzungen des Fakultätsrats teil. Kerstin Stachel äußere sich dort praktisch nicht. Entsprechende Aussagen von Fakultätsmitgliedern decken sich mit offiziellen Protokollen.

Heinze wird am Uniklinikum ein Zitat nachgesagt, wonach es ihm egal sei, "wer unter mir Dekan oder Direktor irgendeiner Klinik ist".

Prof. Dr. Hans-Jochen Heinze, Vorsitzender Medizinischer Beirat für den Aufbau der Medizinischen Fakultät OWL und Ärztlicher Leiter des Universitätsklinikums Magdeburg
Ärztlicher Direktor Heinze: Kein Frieden im eigenen Haus Bildrechte: dpa

Heinze soll, so ist zu hören, versuchen, die Konferenzen der Klinikdirektoren in seinem Sinne zu steuern. Demnach telefoniert er vorab regelmäßig einzelne Direktoren ab und regt an, dass sich diese für seine Ideen in den Runden aussprechen. Die früher kontrovers geführten Klinikdirektorenkonferenzen werden mittlerweile vielfach als lethargisch beschrieben. Viele Direktoren seien konsterniert oder frustriert. Manche berichten von offenen Konflikten mit Heinze und Stachel.

"Die beiden versuchen mit allen Mitteln gegen mich zu arbeiten", sagt eine beteiligte Person. Andere äußern sich ähnlich. An die Öffentlichkeit drang diese Kritik bislang nur anonym. Auch gegenüber dem MDR will sich niemand namentlich zitieren lassen.

Auch die von Heinze und Stachel wiederkehrend organisierten Oberarztkonferenzen wecken Misstrauen bei Direktorinnen und Direktoren: Man fürchtet, umgangen zu werden. Heinze und Stachel sollen laut Berichten immer wieder auch ohne Rücksprache mit der jeweiligen Klinik- oder Institutsleitung das Gespräch mit Oberärzten und -ärztinnen suchen. Die beiden haben zudem eine Initiative gestartet, mit der die zweite Ebene stärker in das Personalmanagement der Kliniken einbezogen werden soll.

Krisenkommunikation im Fokus

Nachfragen zu diesen Punkten, Äußerungen und Vorwürfen ließ das Uniklinikum im Einzelnen teils unbeantwortet. Allgemein heißt es, man nehme "zu internen Gesprächen, Gerüchten und Behauptungen keine Stellung". Grundsätzlich sei aber zu sagen, dass der medizinische Vorstand selbstverständlich "sowohl mit allen Klinikdirektoren, als auch mit dem gesamten ärztlichen Personal" spreche – "unabhängig von der jeweiligen Position im Haus". Etwa um Probleme zu lösen. Man stehe für "moderne mitarbeiterorientierte Organisationsstrukturen" und eine "fach- und hierarchieübergreifende Kommunikation".

Weil schon in der Vergangenheit die Kommunikation im Uniklinikum allem Anschein nach krisenbehaftet war, hatte der Aufsichtsrat den Klinikumsvorstand zuletzt gebeten, einen deutschlandweit renommierten Experten für Krisenkommunikation zu Rate zu ziehen. Nach MDR-Informationen soll der auch helfen, Konflikte mit Teilen der Führungsebene beizulegen. Verschiedene Personen aus dieser wollen seine Tätigkeit aber bislang nicht wahrgenommen haben.

Das Uniklinikum bestätigt auf Nachfrage nur die Beschäftigung des Beraters und schreibt, dieser sei nicht "in arbeitsrechtliche Konflikte involviert".

Die Fakultät schreibt, das Verhältnis zu Kaufmännischem und Ärztlichen Direktorat sei "sicherlich ausbaufähig". Man wolle gemeinsam die "enormen, teils einschneidenden Herausforderungen" für die Universitätsmedizin angehen. Dafür sei es der Dekanin Daniela Dieterich wichtig, dass Forschung und Lehre "zielbildend" in die Entwicklung des Uniklinikums integriert würden. Die Fakultät müsse "in ihrer Verantwortung für diese Aufgaben geachtet und einbezogen" werden.

Ein wichtiges Thema für Uniklinikum und Fakultät sind die Verhandlungen mit den Krankenkassen über die Vergütung der sogenannten Hochschulambulanzen, deren Finanzierung auch ein Streitpunkt bei der Trennungsrechnung ist. Die Universitätsklinika Magdeburg und Halle führen die Verhandlungen gemeinsam, kommende Woche steht ein Schiedstermin an. Die Magdeburger Fakultät wurde dazu nachträglich eingeladen, wie man in einer zweiten, späteren Antwort am Donnerstag mitteilt.

Tätigkeitsverbot im Zuge der Impfpflicht angedroht

Für Unmut in Teilen auch der pflegenden Belegschaft sorgte der Umgang mit der einrichtungsbezogenen Impfpflicht durch den Ärztlichen Direktor und die Kaufmännische Direktorin. Am 28. Dezember stellten Heinze und Stachel in einem internen Rundschreiben allen Mitarbeitenden, die bis 15. März 2022 keinen Impfnachweis erbracht haben würden, ein Tätigkeitsverbot sowie eine Entgeltaussetzung in Aussicht – und einen in Konsequenz folgenden Wegfall des Versicherungsschutzes.

Damals gab es noch viele offene Fragen zur Umsetzung der Impfpflicht. So drastisch wie das Uniklinikum kommunizierten aber nur wenige Arbeitgeber mit ihren Beschäftigten. Eine Magdeburger Anwaltskanzlei kam zu dem Schluss, dass das Schreiben mehrere Fehler aufweist. Die AfD-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt benutzte es mehrfach als Beleg für Druckausübung auf Ungeimpfte.

Am 19. Januar gab es dann eine zweites Rundschreiben: Betroffene würden "nicht ohne behördliche Anweisung" freigestellt. Auf Nachfrage erklärt das Uniklinikum nun, man befürworte die Impfungen, sei aber der Meinung, die Impfpflicht führe zu einer Verschärfung des Pflegenotstands. Das habe man auch Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) mitgeteilt.

Kerstin Stachel wiederum zeigt sich in Sozialen Medien offen als Gegnerin der Impfpflicht.

Anmerkung der Redaktion, 4. Juli, 15:30: Die seitens des Uniklinikums Magdeburg auch dem MDR gegenüber zunächst nicht korrigierte Darstellung des damaligen Oberbürgermeisters, wonach der Grundlagenvertrag Ende 2021 bereits "seit mehreren Monaten" unbeantwortet beim Uniklinikum gelegen haben soll, hat sich im Nachhinein als unzutreffend herausgestellt. Über Widersprüche in den Darstellungen der Beteiligten dazu hatte der MDR erstmals am 7. April 2022 berichtet. Nunmehr steht fest, dass das Uniklinikum schon am 19. November 2021 einen aktualisierten Entwurf des Grundlagenvertrags an das Klinikum Magdeburg übermittelt hat. Zuvor hatte sich eine sechsköpfige Arbeitsgruppe aus Uniklinikum und Fakultät mit dem Papier befasst und ihre Arbeit am 8. Oktober 2021 abgeschlossen, bevor der Entwurf noch weiteren internen und externen Stellen zur Prüfung übermittelt worden war.

MDR (Thomas Vorreyer)

2 Kommentare

ossi1231 vor 20 Wochen

Was hat denn die Impfung gebracht?

ossi1231 vor 20 Wochen

"Tätigkeitsverbot sowie eine Entgeltaussetzung in Aussicht" aber nicht wenn die Menschen 78 Wochen krank.

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1 min 09.08.2022 | 12:42 Uhr

Die Stadt Magdeburg warnt Badegäste am Neustädter See vor Blaualgen. Die Bakterien können beim Verschlucken des Wassers zu Kopfschmerzen oder Entzündungen führen.

Di 09.08.2022 12:15Uhr 00:42 min

https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/magdeburg/video-blaualgen-neustaedter-see-magdeburg-100.html

Rechte: Matthias Strauss

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