Neuer Brandbrief und Gefährdungsanzeige Uniklinikum Magdeburg: Kritik am Klinikumsvorstand reißt nicht ab

Thomas Vorreyer
Bildrechte: MDR/Luca Deutschländer

Die Kaufmännische Direktorin soll bereits im Januar geimpft worden sein, das Personal der Corona- und Intensivstationen sei überlastet und im Klinikum herrsche ein "Klima des Misstrauens" – so die lange Liste an Vorwürfen. Die Angst vor Sanktionen bei den Kritikern ist angeblich groß. Der MDR konnte mit einigen von ihnen sprechen. Auch hat es einen weiteren Brandbrief gegeben. Der Vorstand ging bislang nur teilweise auf die Vorwürfe ein.

Hans-Jochen Heinze, Ärtztlicher Direktor des Universitäts-Klinikums Magdeburg
Der Ärztliche Direktor Hans-Jochen Heinze und die Kaufmännische Direktorin Kerstin Stachel (nicht im Bild) stehen weiterhin in der Kritik Bildrechte: dpa

Auch mehrere Monate nachdem ein anonymer Brandbrief eine öffentliche Diskussion um die Führung und Aufsicht des Uniklinikums Magdeburg entfacht hat, bleibt die Stimmung im Klinikum angespannt. Teile der Belegschaft und der Führungsebene werfen dem Ärztlichen Direktor Hans-Jochen Heinze und der Kaufmännischen Direktorin Kerstin Stachel Fehlverhalten beim Pandemie-, Impf- und Mitarbeitermanagement vor. Auch die Personalvertretungen haben sich mittlerweile eingeschaltet. Dem MDR liegen darüber hinaus neue Dokumente und Berichte aus der Belegschaft vor. Heinze und Stachel gingen am Freitag nur teilweise auf die Kritik ein. Zu einem Teil der Vorwürfe mussten sie bereits dem Aufsichtsrat vor dessen nächsten Sitzung am Montag Bericht erstatten.

Ärzte und Pflegekräfte erbost etwa ein möglicher Verstoß gegen die Impfverordnung. Nach Informationen des MDR soll die Kaufmännische Direktorin des Uniklinikums, Kerstin Stachel, bereits im Januar vor Ort geimpft worden sein – noch vor großen Teilen der Belegschaft, auch der im Notfallbereich. Stachel hat in ihrer Position keinen Patientenkontakt.

Kritik entzündet sich an "frühzeitiger" Impfung der Kaufmännischen Direktorin – Wissenschaftsministerium lässt Fragen unbeantwortet

Kerstin Stachel beantwortete am Freitag keine Fragen dazu. Der Leiter des Impfzentrums, Thomas Tüting bestätigte aber, dass Stachel "frühzeitig" geimpft wurde. Das genaue Datum nannte er nicht, er berief sich auf die ärztliche Schweigepflicht. Die Impfung sei nicht durch ihn geplant gewesen, so Tüting.

Hintereingang zum Universitätsklinikum Magdeburg. 3 min
Bildrechte: imago/Christian Schroedter

Tüting hatte bereits der Volksstimme im März bestätigt, dass mehrere Angestellte der Verwaltung sowie ein "nichtärztliches Vorstandsmitglied" frühzeitig geimpft worden seien. Anschließend verlangten die Personalräte von Uniklinikum und Universität in einem öffentlichen Schreiben Antworten vom Klinikumsvorstand. Dem MDR hatte Tüting noch Anfang Februar gesagt, am Uniklinikum werde strikt nach den Vorgaben der Ständigen Impfkommission geimpft. Ein im Vorfeld verschickter Fragebogen zur Priorisierung habe ergeben, dass alle Mitarbeiter im Verwaltungsdienst erst zum Schluss dran seien. Obendrein sei der Impfstoff knapp.

Der Ärztliche Direktor des Uniklinikums, Hans-Jochen Heinze, hatte später von "organisatorischen Anpassungen" gesprochen. Die fraglichen Impfungen seien erfolgt, "um die Arbeitsfähigkeit zu garantieren", schrieb die Volksstimme. Tüting sagte am Freitag, dass frühe Impfungen von einzelnen Bereichen der Verwaltung nie ausgeschlossen worden seien.

In einem ähnlichen Fall innerhalb der Salus Holding, die mehrere Kliniken in der Altmark betreibt, hatte der dort zuständige Aufsichtsrat das Vorgehen der Geschäftsführung gerügt. Dem Gremium sitzt die Sozialstaatssekretärin Beate Bröcker vor.

Was sagt der Aufsichtsrat des Uniklinikums zum Vorgehen? Ihm sitzt Wissenschaftsminister Armin Willingmann (SPD) vor. Sein Ministerium ließ eine Anfrage des MDR am Freitag unbeantwortet.

Die Staatsanwaltschaft Magdeburg erklärte auf Anfrage, dass nicht gegen Stachel ermittelt werde. Es käme auch kein Ermittlungstatbestand für den Sachverhalt in Frage.

Armin Willingmann (SPD), Wissenschaftsminister Sachsen-Anhalt
Sachsen-Anhalts Wissenschaftsminister, Armin Willingmann (SPD), sitzt dem Aufsichtsrat des Uniklinikums vor Bildrechte: dpa

Klinikdirektoren sollen weiteren Brandbrief verfasst haben – von einem "Klima des Misstrauens" ist die Rede

Kerstin Stachel wurde 2015 Kaufmännische Direktorin des Uniklinikums, Hans-Jochen Heinze 2019 der Ärztliche Direktor. Beide haben öffentlich wiederholt ihre Zukunft an den Verbleib des jeweils anderen geknüpft. Wie sie das Uniklinikum führen, scheint nicht wenige der Beschäftigten zu stören.

Kritik wird allerdings vorrangig anonym geäußert. Nachdem vorgeblich ein Kreis von Mitarbeitenden im vergangenen Dezember einen anonymen Brandbrief an die Linksfraktion geschrieben hatte, antwortete das Wissenschaftsministerium Ende Februar der Fraktion: Bislang hätten den Aufsichtsrat keine Beschwerden "auf dem Dienstweg" erreicht. Das Ministerium erwähnte in seiner Antwort jedoch ein weiteres anonymes Schreiben von "leitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern". Das Schreiben an den Wissenschaftsminister liegt dem MDR mittlerweile vor. Es ist auf Januar dieses Jahres datiert. Dieser zweite Brief ist in seinem Ton und der Zahl der Vorwürfe kaum weniger scharf als der erste, ob zwischen beiden Schreiben ein Zusammenhang besteht oder ob sie unabhängig voneinander entstanden sind, ist allerdings unklar.

Der oder die Verfasser stellen sich als Klinik- und Institutsdirektoren vor, die sich zum "Initiativkreis Zukunft der Universitätsmedizin Magdeburg" zusammengeschlossen hätten. Sie fordern den Aufsichtsrat auf, einzuschreiten. Zwischen den Zeilen wird mindestens die Abberufung von Kerstin Stachel als Kaufmännischer Direktorin gefordert.

Stachel sei verantwortlich für Mobbing und ein "Klima (…) des Misstrauens" am Klinikum, die Mitarbeitenden seien für sie beliebig austauschbar. Außerdem blockiere sie Entwicklungen im Haus und gefährde dessen Fortbestand.

Kritik an angeblich intransparentem Controlling – fristlose Kündigungen drängten Kritiker in die Anonymität

Ein expliziter Vorwurf richtet sich gegen das Controlling des Uniklinikums, das zum Verantwortungsbereich von Stachel gehört. Dieses sei intransparent und lückenhaft, heißt es. An sich erfolgreiche Kliniken des Uniklinikums würden auf nicht nachvollziehbare Weise ins Defizit gerechnet und so unter Druck gesetzt. Eine der Folgen sei eine Unterbesetzung einzelner Kliniken und Institute. Letzteres hat der Klinikumsvorstand bislang größtenteils bestritten. Das Uniklinikum insgesamt steckt aber nicht erst seit der Corona-Pandemie tief in den roten Zahlen.

Laut Wissenschaftsministerium wurde das Schreiben bereits in der Aufsichtsratssitzung vom 28. Januar besprochen. In den Tagen davor hatte das Ministerium erklärt, man sehe "aktuell keinen Grund, die Arbeit des Vorstands in der Öffentlichkeit zu bewerten". Eine Anfrage, welche Konsequenzen seitdem gezogen wurden, ließ man am Freitag unbeantwortet. Der MDR hat dem Ärztlichen Direktor Heinze und der Kaufmännische Direktorin am Freitag eine Vielzahl von Fragen zu verschiedenen Themenbereichen gestellt. Die Fragen zur internen Kritik am Klinikvorstand blieben vorerst unbeantwortet. Die Antworten würden nachgereicht, hieß es.

Zuvor hatte eine Vielzahl von Personen aus der Runde der Klinik- und Institutsdirektoren, der Mitarbeitenden anderer Ebenen und ehemaliger Mitarbeitender der Unimedizin in Gesprächen mit dem MDR die Vorwürfe ganz oder in Teilen bekräftigt. Nahezu niemand will sich namentlich zitieren lassen.

Am Uniklinikum regiere die Angst, sagt eine Person. Mitarbeitenden werde bei Kritik, aber auch bei der angeblich pflichtbewussten Meldung von Missständen mit Abmahnungen oder dem Entzug von Verantwortung gedroht. Kritischen Stimmen aus der Leitungsebene sollen zugesagte Gelder und Stellen versagt worden sein. Gerade Stachel habe "ein Regime installiert". Ihr Ton gilt als schroff. Auch in einem Gespräch mit dem MDR am Freitag grätscht sie in die erste Nachfrage: "Sie haben mir nicht zugehört."

Personen, die mit dem MDR gesprochen haben, verweisen unter anderem auf die Fälle der ehemaligen Direktoren der Klinik für Neuroradiologie und des Instituts für Pathologie. Beiden wurde fristlos gekündigt. Beim Pathologen berief sich der Vorstand nach außen hin auf eine anonyme Anzeige bei der Staatsanwaltschaft. Er soll mehrere Fehldiagnosen zu verantworten haben.

Der Neuroradiologe wiederum galt als kritisch, aber eng mit dem Ärztlichen Direktor verbunden. Als er gehen musste, sei der Eindruck entstanden: "Wenn man es mit dem macht, kann man es mit jedem machen", sagt ein Direktor. "Wir sind entsetzt, was alles passiert, ohne dass der Aufsichtsrat eingreift."

Bei Corona-Studie wurde nötige Freigabe von Drittmitteln nicht abgewartet – Heinze: "Das nehme ich auf meine Kappe"

Kritisch beäugt wird auch eine Studie, bei der seit Herbst an zwei Magdeburger Schulen untersucht wird, wie der Schulbetrieb pandemiesicher gestaltet werden kann. Heinze und Stachel fungieren persönlich neben dem Studienteam als Ansprechpartner in der Öffentlichkeit, auch besucht ein Kind von Stachel eine der Schulen. Die Medizinische Fakultät und die Fakultät für Verfahrens- und Systemtechnik der Otto-von-Guericke-Universität erproben dort nun außerdem den Einsatz von Luftfiltern.

Für diese Erprobung will sich Heinze seit Sommer persönlich ausgesprochen haben. Das sagte er am Freitag. Offenbar wurden auf sein Drängen hin bei der Beschaffung der Luftfilter aber nicht alle internen Regeln eingehalten. Heinze: "Ich wollte auf alle Fälle dieses Projekt haben." Es habe bereits positive Signale aus dem Wissenschaftsministerium gegeben, dass man die Forschungsgelder bereitstellen werde. Die notwendige interne Freigabe der Drittmittel erfolgte aber erst nachträglich, wie die Fakultät am Freitag mitteilte. Heinze sagte, er nehme das auf seine Kappe.

Es gibt aber auch Mitarbeitende, die Kerstin Stachel verteidigen. Ein Direktor sagt, sie habe am Klinikum "aufgeräumt". Generell werden sowohl die Heinze-Stachel-Befürwortenden als auch ihre Kritiker als eher kleine Gruppen beschrieben. Die überwiegende Mehrheit der Klinik- und Institutsdirektoren gilt wahlweise als "Abnicker", "schweigende Masse" oder als Menschen, "die einfach nur Ihre Arbeit machen wollen".

Letzteres beanspruchen auch die kritischen Stimmen für sich. "Wir wollen einfach nur gute Medizin machen", heißt es. Nach der letzten Aufsichtsratssitzung am 28. Januar wurde der Klinikumsvorstand aufgefordert, Stellung zu den Vorwürfen aus dem anonymen Schreiben zu beziehen. Die Antworten dürften am Montag Thema sein, wenn der Aufsichtsrat erneut zusammenkommt.

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Personalräte schrieben Ende Februar "Gefährdungsanzeige" zur Corona-Situation – Mitarbeitende berichten bis heute von Überlastung 

Geht es nach der Belegschaft, dann wird das Gremium auch über den Umgang mit der Corona-Pandemie im Klinikumsbetrieb sprechen. Der wird intern als "teils chaotisch" beschrieben. Unter der Ägide von Heinze und Stachel soll die leitende Gruppe für Pandemiefragen mehrfach umstrukturiert und neu besetzt worden sein. Ein interner, an die Inzidenzen in der Umgebung gekoppelter Stufenplan sei nach wenigen Tagen bereits wieder einkassiert worden. 

Am 22. Februar schrieben die Personalräte zudem eine "Gefährdungsanzeige" an den Klinikumsvorstand. Die Situation auf den Covid19-Stationen sei "äußerst angespannt", heißt es darin. Pflegekräfte, Ärztinnen und Ärzte aus dem Intensivbereich hätten sich wiederholt über die Arbeitsbelastung beschwert; mehrere stünden kurz vor einem Burnout. Das Klinikum versorge zu viele Corona-Patienten. Um der Lage Herr zu werden, hätten die Mitarbeitenden einzelne Patienten "panisch" auf andere Häuser verlegen lassen. Weil am Klinikum weiterhin auch aufschiebbare Eingriffe wie Brustverkleinerungen durchgeführt werden, fehle es zudem an einer Entlastung des Personals. Die Personalräte warnten vor einem "Pflege-Exodus" und vor Schaden an Patienten.

Die Vorwürfe decken sich mit Schilderungen, die der MDR schon vor Veröffentlichung des Briefes erhalten hatte. Beklagt wird unter anderem auch, dass Pausen während der Schichten kaum möglich seien und dass der Vorstand Bettensperren wieder aufgehoben habe, obwohl so das Personal entlastet werden könnte. Auf den Intensivstationen soll es deshalb mitunter zu unterbesetzten Diensten kommen.

Am 11. März traf sich der Klinikumsvorstand mit den Personalräten. Die berichteten anschließend von einem "klärenden Gespräch", das erste Ergebnisse gebracht habe. Unter anderem werden die Personalräte nun durch einen Vertreter in die interne Corona-Planung einbezogen.

Die Fragen zu diesem Punkt gehören zu dem Teil der MDR-Anfrage, den der Ärztliche Direktor und die Kaufmännische Direktorin am Freitag unbeantwortet ließen. Mitte Januar, als es erstmals um Vorwürfe einer Überbelastung des Personals ging, hatte man noch von einer "maximalen Anstrengung" gesprochen und auf die Einrichtung von Impf- und Testzentrum während der Pandemie verwiesen. Dies sei nur dank des "Enthusiasmus der Mitarbeitenden" und ihrer "extrem kooperativen, integrativen dem Patientenwohl absolut verpflichtete Einstellung" möglich gewesen.

Am 30. März sagte der Leiter der Klinik für Intensivtherapie am Uniklinikum der "Volksstimme", die Lage im Norden des Landes sei stabil. Für Panikmache gebe es keinen Grund. Nahezu zeitgleich berichtet eine Pflegekraft dem MDR, sie habe gerade einen der "schlimmsten Dienste überhaupt" hinter sich.

Die Fraktionsvorsitzende der Linken im Landtag, Eva von Angern, begleitet die Situation am Uniklinikum seit Monaten. Sie sagte am Freitag, es bedürfe dringend einer Aufarbeitung. Von Angern stellte dabei auch infrage, dass die "handelnden Personen noch die richtigen" für eine solche Aufarbeitung seien.

Der Ärztliche Direktor und die Kaufmännische Direktorin des Uniklinikum Magdeburg stehen außerdem in der Kritik, weil es zu einem Großeinkauf von FFP2-Masken bei einer Firma kam, deren Miteigentümer der Sohn des Ärztlichen Direktors ist. Auch in diesem Fall gibt es neue Entwicklungen über die wir gesondert im folgenden Beitrag berichten.

MDR/Thomas Vorreyer,Thomas Tassler

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | 11. April 2021 | 12:00 Uhr

3 Kommentare

Denkschnecke vor 3 Wochen

"Das Problem ist einfach die Unfähigkeit der Regierung" Ja super. Endlich gibt es einen Schuldigen, wenn das Klo wieder nicht geputzt ist und der Käse im Kühlschrank schimmelt.
Beziehen Sie sich überhaupt auf den obigen Artikel? Mit den hier diskutierten Vorgängen hatte die Regierung (welche auch immer) nichts zu tun.

Burgfalke vor 4 Wochen

"Es ist einfach nur traurig" ist die Tatsache, daß es nur einem sehr kleinem Kreis von Personen oder Politiker möglich ist, zu Problemen oder Fehlentwicklungen, egal wo diese auftreten, sich öffentlich wagen zu Wort melden!
Die Mitarbeiter in dieser Klinik machen garantiert eine sehr gute Arbeit und dernen gilt Anerkennung und Dank!
Wenn jemand anonym sich zu Wort meldet, dann in aller Regel aus der Situation heraus und zum Schutz seiner Familie sowie sich selbst.
Die einzige "Alternative" ist wegsehen, wie das die meisten Bürger frustriert täglich tun.
"Denunziatorisches" oder "Neid" wird stets bzw. ausschließlich zur Verunglimpfung entsprechender Personen verwendet. Das ist Methode.
Es ist ein Irrglaube, daß die Nennung seines Namens für diese Person folgenlos bleibt, es sei denn er macht dies aus einer besonders sicheren/ abgesicherten Position heraus. Selbst "Zeitungsleute" beklagen dies zumindest auf regionaler Basis wiederholt.

Gohlis vor 4 Wochen

Es ist einfach nur traurig, dass es in einer solchen Top-Einrichtung, wie es die Unikliniken Magdeburg darstellen, solche Querelen gibt. Das medizinische Personal macht einen top Job, wie ich es z.B. durch die Betreuung von Angehörigen in der Chirurgie, in der Urologie und in der Dermatologie feststellen konnte. Die Vorwürfe nüssen natürlich transparent aufgeklärt werden, jedoch fällt es mir zum wiederholten Mal auf, dass in Magdeburg der anonyme Brief das Mittel der Wahl zu sein scheint. Das hat immer etwas Denunziatorisches, wie schon beim SC Magdeburg oder bei der Polizei. Wenn wirklich etwas im Argen liegt, sollte man zu seiner kritischen Position stehen, auch mit seinem Namen.

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