Vollsperrung Verfolgungsjagd endet nach schwerem Unfall auf der Autobahn

Eine Verfolgungsjagd über zwei Bundesländer ist am Freitagmorgen mit einem schweren Unfall zu Ende gegangen. Die A14 bei Magdeburg musste für einige Stunden voll gesperrt werden.

Ein Autowrack wird abgeschleppt.
Das Fluchtfahrzeug wurde bei dem Unfall schwer beschädigt. Bildrechte: MDR/Matthias Strauß

Am Freitagmorgen endete eine Verfolgungsjagd bei Magdeburg mit einem schweren Verkehrsunfall. Wie ein Polizeisprecher MDR SACHSEN-ANHALT mitteilte, war eine junge Frau in Braunschweig vor der Polizei geflüchtet. Der Polizei zufolge, ist das Fahrzeug kurz zuvor in Wolfsburg entwendet worden. Die Frau sei zunächst über die A2 in Richtung Osten gefahren - verfolgt von zahlreichen Einsatzkräften der Polizei Niedersachsen.

Flucht endet an Stauende

Ihre Flucht führte nach Sachsen-Anhalt über verschiedene Landstraßen bis zur A14 nach Magdeburg. Weitere Polizeifahrzeuge aus Sachsen-Anhalt schlossen sich der Verfolgung an. 

Kurz vor dem Autobahnkreuz Magdeburg endete dann die Flucht, als die Frau an einem Stauende mit mehreren anderen Fahrzeugen zusammenstieß.

Unbeteiligter schwer verletzt

Die Frau und der Fahrer eines Kleintransporters wurden dabei schwer verletzt. Die Fahrzeuge der Polizei kamen rechtzeitig zum Stehen. Es sollen rund 20 Einsatzfahrzeuge an der Verfolgungsjagd und der Unfallrettung beteiligt gewesen sein.

Nach dem Unfall war die A14 war in Fahrtrichtung Schwerin für einige Stunden voll gesperrt.

MDR/Matthias Strauss, Thomas Tasler

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | 15. Oktober 2021 | 08:30 Uhr

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