Energiewende Neuer Solarpark im Salzlandkreis geplant

Eine neue Photovoltaikanlage soll künftig in Egeln im Salzlandkreis umweltfreundlichen Strom produzieren und ins Netz einspeisen. Jährlich könnten vor Ort bis zu 4,3 Millionen Kilowattstunden erzeugt werden. Der Bau der Anlage soll schon in diesem Jahr beginnen.

Auch in Egeln im Salzlandkreis soll künftig ein Solarpark Strom produzieren.
Auch in Egeln im Salzlandkreis soll künftig ein Solarpark Strom produzieren. Bildrechte: colourbox.com

Im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt soll eine neue Solar-Freiflächenanlage gebaut werden und umweltfreundichen Strom produzieren. Ein Sprecher der Unternehmensgruppe "Privates Institut" erklärte, die Anlage soll sich auf der ehemaligen Aschehalde der Förderungsanlage "Cäsar" in der Stadt Egeln befinden. Die Stadt gehört zur Verbandsgemeinde Egelner Mulde.

Baukosten rund vier Milionen Euro

Der Solarpark soll rechnerisch bis zu 1.400 Dreipersonenhaushalte mit Strom versorgen können. In Egeln leben gut 3.000 Einwohnerinnen und Einwohner. "Auf der fünf Hektar großen Fläche werden um die 60 auch im Einzelbetrieb nutzbare Photovoltaikanlagen einen Jahresenergieertrag von circa 4,3 Millionen Kilowattstunden erzeugen", sagte der Unternehmenssprecher.

Die Bauarbeiten für die neue Photovoltaikanlage sollen schon im Herbst dieses Jahres beginnen. Die Baukosten belaufen sich auf etwa vier Millionen Euro. In der Grube "Cäsar" wurde einst Braunkohle gefördert.

MDR (Felix Fahnert), dpa

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 23. Mai 2022 | 14:30 Uhr

2 Kommentare

Gernot vor 4 Wochen

Die Egelner Mulde verfügt über allerbesten Ackerboden hierzulande.......anders , wie kürzlich bei Intel in MD, kräht aber hier kein Hahn......
Ich, persönlich, würde einen Bauantrag nicht stattgegeben. Zumal, Arbeitsplätze nicht geschaffen werden und nennenswerte Steuereinnahmen nicht zu erwarten sind.

Hobby-Viruloge007 vor 4 Wochen

Da wird im Moment richtig Kasse gemacht. Alle Energieanbieter erhalten den Preis der teuersten Erzeugungsform (Merit-Order-Modell). Im Moment ist das das Gaskraftwerk, welches teurer als Solar- und Windenergie ist. Damit erhalten die Anbieter von Solarstrom extra Geld und extra Gewinne.

Die planwirtschaftlichen Eingriffe in den Markt verteuern den Strom noch weiter und sorgen für eine Umverteilung von viel Geld.

Aber die Grünen legen bei den Wahlen weiter deutlich zu, es gibt also eindeutig den Wählerwunsch 40 oder 50 cent die Kilowattstunde zu bezahlen. Das ist zu akzeptieren .....

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