#MDRklärt Drei Gerüchte über Corona-Schnelltests

In Sachsen-Anhalt ist die Testpflicht an Schulen in Kraft getreten. Aber nicht alle Eltern stehen hinter dieser Maßnahme. Denn noch immer halten sich einige Gerüchte um die Corona-Schnelltests.

Die Tupfer der Tests sind mit Ethylenoxid beschichtet und deshalb krebserregend!
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Die Tupfer der Tests sind mit Ethylenoxid beschichtet und deshalb krebserregend!
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Das ist falsch. Tatsächlich wird Ethylenoxid auf die Tupfer gesprüht, um sie zu sterilisieren. Allerdings ist die Menge, die dafür verwendet wird, bei weitem zu klein um krebserregend zu sein. Zudem werden die Stäbchen im Anschluss auf schädliche Rückstände aller Art kontrolliert.
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Die Schnelltests sind nicht zuverlässig!
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Das ist zum Teil richtig. Die Schnelltests sind weniger genau als PCR-Tests. Besonders vor Ausbruch der Symptome können die Tests falsch negativ sein. Die Tests sind also kein Freifahrtsschein. Allerdings bieten sie an den übrigen infektiösen Tagen eine vergleichsweise hohe Sicherheit.
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Kinder werden von den Tests traumatisiert!
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Dazu gibt es noch keine Studien. In Österreich wird an Schulen schon seit längerem getestet und Ärzt*innen, Lehrer*innen und die Kinder selbst ziehen bisher eine positive Bilanz.
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Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT | 19. April 2021 | 6:40 Uhr

Quelle: MDR/Max Schörm
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