Neuer Tarifvertrag Metall- und Elektroindustrie: Tarifbeschäftigte bekommen mehr Lohn

Nach mehreren anderen Regionen hat auch Sachsen-Anhalts Metall- und Elektroindustrie den Tarifabschluss aus dem Südwesten Deutschlands übernommen. Damit erhalten die Beschäftigten der Branche in den kommenden beiden Jahren deutlich mehr Lohn.

Ein Streikender hält während eines Warnstreiks eine Fahne der IG-Metall Schweinfurt.
Tarifbeschäftigte in der Metall- und Elektrobranche können sich über mehr Gehalt freuen. Bildrechte: dpa

Die Tarifbeschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie Sachsen-Anhalts bekommen deutlich mehr Geld. Wie die IG Metall und der Arbeitgeberverband am Mittwochabend mitteilten, soll der Tarifabschluss aus Baden-Württemberg übernommen werden.

Danach steigen die Löhne bis Juni kommenden Jahres um 5,2 Prozent und dann zum Mai 2024 nochmal um 3,3 Prozent. Außerdem soll es eine steuerfreie Inflations-Ausgleichprämie in Höhe von insgesamt 3.000 Euro geben.

Gewerkschaft hatte deutliche Aufschläge gefordert

Die IG Metall hatte spürbare Aufschläge gefordert, um Kaufkraft und Konsum inmitten der Rekordteuerung zu stabilisieren. Zuletzt war die Inflationsrate aber noch über das vereinbarte Lohnplus geklettert, so dass unterm Strich vielerorts dennoch Einbußen beim Reallohn stehen könnten.

dpa, MDR (Cornelia Winkler)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 01. Dezember 2022 | 07:00 Uhr

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