30.07.2021 | Der Morgenticker für Sachsen-Anhalt Erste Soldaten aus Sachsen-Anhalt brechen in Hochwassergebiete auf

Die ersten Soldaten aus Sachsen-Anhalt werden heute in die Hochwassergebiete im Westen Deutschlands verlegt. Sie sollen dort bei den Aufräumarbeiten helfen. Außerdem: Dessau-Roßlau impft nächste Woche auch Kinder.

Soldaten stehen bei einer Lagebesprechung vor dem Aufbruch in einen Einsatz im Kreis.
Auf dem Weg nach Westen: Soldaten aus Sachsen-Anhalt Bildrechte: MDR/Fabienne von der Eltz

Das Wichtigste am Freitag:

11:00 Uhr | Endgültig ausgetickert

Das war der (vermutlich) letzte Morgenticker von MDR SACHSEN-ANHALT. Über drei Jahre lang haben wir Sie auf diesem Wege informiert – von großen Themen wie Regierungskrisen bis hin zu Brückeneröffnungen über irgendeinen Bach im Harz. All das hatte hier seinen Platz und die Autoren waren immer mit viel Eifer und Leidenschaft dabei. Zum Abschied sagen sie hier nochmal persönlich tschüss.

Und ich? Ich bin erst einmal froh, diese Woche überstanden zu haben. Ich werde jetzt Schlaf nachholen und mich auf den Montag freuen. Denn das Ende des Morgentickers ist der Start von "Sachsen-Anhalt am Morgen" – und das wird natürlich noch besser! Bis dahin: Haben Sie ein schönes Wochenende!

10:40 Uhr | König schlägt Bauer in Magdeburg

Keine Lust auf Athleten voller Steroide? In Magdeburg findet noch bis zum Sonntag der sogenannte "Schachgipfel" statt. Muskeln haben die rund 350 Spielerinnen und Spieler vor allem im Gehirn. Gut, es sind eigentlich neuronale Verknüpfungen, aber für das Sprachbild lassen Sie das bitte einmal durchgehen. Die Spielerinnen und Spieler kämpfen dabei um insgesamt 13 Meister- und Masterstitel. Die Turniere finden zwar im Maritim-Hotel statt, heute kann man den Schachsport aber auch draußen live erleben.

10:33 Uhr | Lange Wartezeiten bei neuen Ausweisen

Wer in Sachsen-Anhalt einen neuen Reisepass oder einen neuen Personalausweis beantragen will, muss teilweise viel Geduld aufbringen. Recherchen des MDR haben ergeben, dass es mancherorts bis zu drei Monate dauert, einen Termin zu erhalten. Von den langen Wartezeiten sind vor allem größere Städte, wie etwa Magdeburg, Schönebeck oder Merseburg betroffen. Grund für die langen Wartezeiten sind die eingeschränkten Öffnungszeiten im Zuge der Corona-Pandemie.

10:22 Uhr | Neues Nachrichten-Format ab Montag

Noch ist der Ticker nicht beendet, aber einen kleiner Blick auf nächste Woche können wir uns schon erlauben. Dann begrüßt Sie hier mein Kollege André Plaul mit unserem neuen Morgenformat. Was auf Sie zukommt? Hier gibt es die Antworten.

10:13 Uhr | Abgewählter Bürgermeister von Gerbstedt klagt vor Gericht

Es ist kein leiser Abgang: Der abgewählte Bürgermeister von Gerbstedt im Kreis Mansfeld-Südharz, Bernd Hartwig (parteilos), klagt gegen den Ausgang der Bürgermeisterwahl im April. Damals war er in der Stichwahl dem CDU-Kandidaten Ulf Döring unterlegen.

Hartwig hatte zuvor schon einmal versucht, die Wahl anzufechten. Er behauptete, Manipulationen seien am Werk gewesen – Beweise blieb er bisher schuldig. Der Stadtrat stellte fest, dass das Votum und damit die Bürgermeisterwahl gültig ist. Dagegen zieht Hartwig jetzt vor Gericht.

10:00 Uhr | Wittenberg kündigt freien Kita-Trägern

Die Stadtverwaltung Wittenberg plant, den freien Trägern von Kindertagesstätten in der Lutherstadt zu kündigen. Um Kosten zu sparen, will die Stadt mehr Kitas selbst bewirtschaften. Wittenbergs Oberbürgermeister Torsten Zugehör (parteilos) sagte, die geplanten Kündigungen der freien Träger hätten nichts mit deren Arbeit zu tun. Allerdings seien die Kosten zu hoch. Drei Kündigungen wurden nach Informationen von MDR SACHSEN-ANHALT bereits ausgesprochen.

09:43 Uhr | Schwarz-Rot-Gelbe Koalition in Sicht

Die Koalitionsverhandlungen in Sachsen-Anhalt sind auf der Zielgeraden. Eine schwarz-rot-gelbe Landesregierung wird immer wahrscheinlicher. FDP-Landeschefin Lydia Hüskens sagte MDR SACHSEN-ANHALT, sie sehe nach den elf Verhandlungsgruppen derzeit keine unüberwindbaren Hürden. Der Wille, sinnvolle Lösungen für das Land zu finden, sei sehr hoch, hieß es auch von SPD und CDU.

Die SPD wolle wie bisher das Wirtschafts- und Sozialministerium führen, so SPD-Landesvorsitzende Juliane Kleemann. Der Landesvorsitzende der CDU, Sven Schulze erklärte zur Ressortverteilung, jede Partei habe eine DNA. Bei der CDU sei dies zum Beispiel Wirtschafts-, Innen- und Finanzpolitik. Diese DNA müsse sich bei jeder Partei wiederfinden. Das sei die Maßgabe dafür, wie man künftig in Sachsen-Anhalt arbeite, so Schulze.

In der kommenden Woche wollen die Verhandlungsspitzen der drei Parteien versuchen, alle noch offenen Fragen zu klären.

09:29 Uhr | Bitterfeld-Wolfen bald wieder mit Frauenklinik?

Der Kreistag von Anhalt-Bitterfeld kämpft weiter für den Wiederaufbau der Frauenklinik in Bitterfeld-Wolfen. In einer Sondersitzung haben die Kreisräte am Donnerstagabend mehrheitlich Widerspruch gegen eine Entscheidung des Landesverwaltungsamtes eingelegt. Der Landkreis plant, im Gesundheitszentrum Bitterfeld-Wolfen wieder Fachbereiche für Geburtshilfe und Frauenheilkunde einzurichten. Der finanzielle Zuschuss für dieses Jahr würde 3,2 Millionen Euro betragen, für das kommende Jahr 3,4 Milllionen. Das Landesverwaltungsamt lehnt die Unterstützung als zu hoch ab.

09:25 Uhr | Luca-App: Technik, die nicht begeistert

Damit Halle (Saale) nicht mit Halle (Westfalen) verwechselt wird, gibt es den Zusatz "(Saale)". So sollen Probleme umgangen werden. Das funktioniert meist gut – bei der Luca-App führt aber genau das zu Problemen. Weil die App Schwierigkeiten mit Sonderzeichen hat, haben nun Gastronomen in Halle Schwierigkeiten mit der Luca-App. Wenn Sie nun verwirrt ob der vielen Probleme und Schwierigkeiten sind: Mein Kollege Gero Hirschelmann hat das mal auf den Punkt gebracht.

09:05 Uhr | Bedrohliche Wölfe in Gardelegen?

In Roxförde bei Gardelegen will eine Frau drei Wölfe im Dorf gesehen haben. Die Zeitungs-Zustellerin sagte MDR SACHSEN-ANHALT, sie habe sich von den Tieren bedrängt gefühlt. Die 69-Jährige berichtete, sie sei am frühen Morgen mit dem Auto in Roxförde gewesen, als sich ihr drei Wölfe auf der Straße näherten. Sie habe Angst bekommen und sei davongefahren. Roxfördes Ortsbürgermeister Ulf Müller hält den Vorfall für möglich. Er sagte, rund um das Dorf seien oft Wölfe unterwegs. Spuren der Tiere fänden sich an Feldrändern und Gartenzäunen. Wolfsähnliche Hunde gebe es nicht in der Gemeinde.

Das Wolfskompetenzzentrums in Iden schließt nicht aus, dass an der ungewöhnlichen Begegnung einer Frau mit drei Wölfen in Roxförde in der Altmark etwas dran ist.

08:35 Uhr | Soldaten auf dem Weg nach Westen

Nochmal zu den Pionieren aus Havelberg: Die haben sich inzwischen auf den Weg in die Hochwassergebiete gemacht. Ihr Einsatz ist zunächst auf zwei Wochen begrenzt. Momentan aber sei nicht absehbar, wie lange die Hilfskräfte noch in den betroffenen Gebieten benötigt würden, heißt es von Seiten der Bundeswehr. Derzeit seien insgesamt rund 2.000 Soldatinnen und Soldaten gemeinsam mit zivilen Hilfs- und Rettungsdiensten im Katastrophengebiet im Einsatz.

Bundeswehr Hilfe im Hochwassergebiet: Pioniere aus Havelberg auf dem Weg nach Rheinland-Pfalz

In den Hochwassergebieten im Westen Deutschlands wird dringend Hilfe benötigt. Jetzt haben sich Pioniere der Bundeswehr in Havelberg auf den Weg gemacht, um beim Wiederaufbau zu unterstützen.

Soldaten salutieren einem vorbeifahrenden Fahrzeug der Bundeswehr.
In Havelberg sind am Freitagmorgen 120 Soldatinnen und Soldaten ins Hochwassergebiet im Westen Deutschlands aufgebrochen. Bildrechte: MDR/Fabienne von der Eltz
Soldaten salutieren einem vorbeifahrenden Fahrzeug der Bundeswehr.
In Havelberg sind am Freitagmorgen 120 Soldatinnen und Soldaten ins Hochwassergebiet im Westen Deutschlands aufgebrochen. Bildrechte: MDR/Fabienne von der Eltz
Soldaten stehen vor Aufbruch in einen Einsatz bei einer Lagebesprechung im Kreis.
Die Pioniere des Panzerpionierbataillons 803 sollen dort bei den Aufräumarbeiten und beim Wiederaufbau helfen. Bildrechte: MDR/Fabienne von der Eltz
Ein Konvoi aus Fahrzeugen der Bundeswehr steht auf einem militärischen Gelände in Havelberg.
Die Truppe bricht in zwei Kolonnen auf. An Bord sind unter anderem Räumpanzer und Planierraupen. Bildrechte: MDR/Fabienne von der Eltz
Soldaten stehen bei einer Lagebesprechung vor dem Aufbruch in einen Einsatz im Kreis.
Der Einsatz soll am Sonnabendmorgen beginnen – und wohl mindestens zwei Wochen dauern. Bildrechte: MDR/Fabienne von der Eltz
Soldaten stehen bei einer Lagebesprechung vor dem Aufbruch in einen Einsatz im Kreis.
Einige Soldatinnen und Soldaten stellen sich aber darauf ein, dass sie eher vier Wochen benötigt werden.

Quelle: MDR/Fabienne von der Eltz, Luca Deutschländer
Bildrechte: MDR/Fabienne von der Eltz
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Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 30. Juli 2021 | 19:00 Uhr

08:30 Uhr | Das alles ändert sich für Sie im August

Drei Monate mehr Zeit für die Steuererklärung, einen einmaligen Bonus für Familien mit geringem Einkommen und einen sichereren Personalausweis: Im August kommen einige Neuerungen auf uns zu. Welche genau und was dahinter steckt, das hat meine Kollegin Carmen Brehme von der MDR-Wirtschaftsredaktion recherchiert.

08:07 Uhr | McModerna: Impfungen am McDonald's im Burgenlandkreis

Das Ringen um eine hohe Impfquote treibt mit unter interessante Blüten. Im Burgenlandkreis ist ein mobiler Impfbus unterwegs und macht immer um 17:30 Uhr bei Filialen des Fastfood-Riesen McDonald's halt. (Zeitz: 4. August; Naumburg: 11. August; Weißenfels: 13. August) Und weil Corona offenbar schlimmer als, sagen wir, "suboptimale" Ernährung ist, gibt es mit jeder Impfung ein McSmall Menü dazu. Na dann, Mahlzeit!

07:45 Uhr | Bildungsminister: Schulen müssen offen bleiben

7:45 Uhr – früher begann (zumindest bei mir) jetzt die Schule. Wann auch immer sie im kommenden Jahr anfangen wird, wichtig ist, dass die Schulen trotz Pandemie offenbleiben können. Findet zumindest Bildungsminister Marco Tullner (CDU). Oberstes Ziel müsse es sein, dass der Schulbetrieb so normal wie möglich verlaufen könne. Man brauche Impfangebote, Hygienemaßnahmen und technische Lösungen wie beispielsweise Lüftungsanlagen, damit es nicht wieder zu Schulschließungen komme. Zur Impfung von Kindern und Jugendlichen sagte Tullner, grundsätzlich sei er für Impfungen. "Jeder Geimpfte ist ein Beitrag zu einer sichereren Gesellschaft." Deshalb solle man dafür werben, dass die Impfangebote angenommen würden.

Marco Tullner
Tullner will nicht, dass die Schulen im nächsten Jahr dunkel bleiben. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Er sei der Meinung, dass sich Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren impfen lassen sollten. "Bei der Altersspanne zwischen 12 und 16 ist es am Ende eine individuelle Abwägung, wo Familien, wo Eltern entscheiden müssen". Das sei zu respektieren. Schließlich gebe auch die Staatliche Impfkommission nur eine zurückhaltende Empfehlung für vorerkrankte Jugendliche. Es sei wichtig, auf die Experten zu hören.

07:29 Uhr | Olympia am Morgen

Ein kurzer Blick auf den Medaillenspiegel, um das nationale Selbstbewusstsein ein bisschen zu heben und zu verdrängen, dass man selbst mal wieder etwas Sport treiben sollte: Der Deutschland-Achter, das Paradeboot des Deutschen Ruderverbands, hat die Silbermedaille gewonnen. Sehr gut! Nach zuletzt drei WM-Titeln in Serie mussten sich die Ruderer im Finale Neuseeland geschlagen geben. Arrrrrgh!

Weitere deutsche Medaillenhoffnungen ruhen heute auf Dimitrij Ovtcharov im Tischtennis. Er spielt um Bronze. Im Kanuslalom könnte Hannes Aigner im Kajak eine Medaille gewinnen. Tennis-Spieler Alexander Zverev trifft im Halbfinale auf den serbischen Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic.

07:07 Uhr | Jungstörche heben ab

Mal etwas Nettes zur Abwechslung: Storchenfans aus ganz Deutschland können in Wahrenberg die Jungtiere bei ihren ersten Flugstunden beobachten. Dort gibt es in 20 Horsten Nachwuchs.

06:55 Uhr | Feldbrände in der Börde und im Jerichower Land

Bei Hasselburg im Landkreis Börde brennt ein Getreidefeld. Wie ein Sprecher der Feuerwehr MDR SACHSEN-ANHALT sagte, laufen noch immer Nachlöscharbeiten. Starker Wind fache die Glut auf dem etwa 30 Hektar großen Feld immer wieder an. Fünf Feuerwehren aus den umliegenden Orten seien mit insgesamt 34 Kameraden im Einsatz gewesen. Ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Grundstücke und den Wald habe verhindert werden können. Verletzt wurde niemand.

Feuerwehrmänner löschen einen Feldbrand.
Windböen fachen die Flammen immer wieder an. Bildrechte: Matthias Strauß

Bereits gestern hat in Gommern ein Mähdrescher während der Ernte auf einem Feld gebrannt. Warum die Erntemaschine in Flammen aufging, sei bislang unklar, teilte die Polizei mit. Bei dem Feuer wurde niemand verletzt. Der Schaden wird auf 200 000 Euro geschätzt.

06:35 Uhr | Keine Geschäfte auf dem neuen Busbahnhof in Burg

Ob Absicht oder Planungsfehler sei nun mal dahingestellt, aber Reisende beklagen fehlende Toiletten auf dem neuen Busbahnhof in Burg. Der war erst vor kurzem eingeweiht worden und kostete rund 2,9 Millionen Euro. In der Planung wurden jedoch keine Toiletten berücksichtigt. Auch im Bahnhof gibt es keine WCs. Die Stadt Burg plant nun, im Herbst ein Toilettenhaus neben dem Bahnhof zu errichten, damit dort Reisende dringende Geschäffte verrichten können.

06:20 Uhr | Würgeschlangen und schlechte Witze

Er ist ein bisschen der (dicke) rote Faden aller Morgenticker in dieser Woche: der verschwundene Python aus Haldensleben. Weil der trotz intensiver Suche und Fallen an der Ohre noch immer auf freiem Fuß (haha) ist. Deshalb hat jetzt die Feuerwehr mit einer Drohne nach der entlaufenen (nochmal: haha) Würgeschlange gesucht. Wie die Feuerwehr mitteilte, wurden dazu das Gebiet um das Wohnhaus des Besitzers, der Stadtpark und die Böschung an dem Fluss Ohre abgesucht. Der etwa drei Meter lange Netzpython wurde jedoch nicht entdeckt.

05:58 Uhr | Dessau impft nächste Woche Kinder und Jugendliche

Wenn Sie auch gestern unseren Ticker aufmerksam gelesen haben, wissen Sie, dass in Sachsen-Anhalt sich nun auch Kinder ab zwölf Jahren in den Impfzentren impfen lassen können. Gestern hatte Halle schon den Anfang gemacht. Weiter geht es nächste Woche mit Dessau-Roßlau. Von Montag bis Mittwoch können junge Menschen mit ihren Eltern auch ohne Termin ins Impfzentrum in der Anhalt-Arena kommen. Dort steht für sie der Impfstoff von Biontech bereit. Am Dienstag gibt es auch den Impfstoff von Johnson & Johnson, von dem eine Dosis für den vollen Impfschutz reicht. Auch in den anderen Kreisen werden derzeit solche Aktionen vorbereitet, so im Burgenlandkreis und im Landkreis Börde.

Wichtig: Die Kinder und Jugendlichen müssen von einem Sorgeberechtigten begleitet werden und noch einmal selbst bestätigen, dass sie geimpft werden wollen.

05:32 Uhr | Pioniere aus Sachsen-Anhalt im Hochwassergebiet

Nach den Wassermassen kommt das Aufräumen. Sieht man die Bilder aus den Hochwassergebieten, so kann man sich nur schwer vorstellen, wie dort je wieder Menschen wohnen sollen. Zerstörte Straßen und Brücken, Häuser liegen in Trümmern oder sind voller Schlamm. Aber es muss ja weitergehen.

Hilfe bei den Aufräumarbeiten gibt es von der Bundeswehr. Heute werden die ersten Bundeswehrsoldaten aus Sachsen-Anhalt in die betroffenen Gebiete verlegt. Nach Angaben des Landeskommandos Sachsen-Anhalt handelt es sich um rund 130 Pioniere vom Panzer-Pionierbataillon 803 in Havelberg. Sie sollen im Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz und in der Stadt Rheinbach in Nordrhein-Westfalen eingesetzt werden. Und zwar mit schwerem Gerät: Die Soldaten haben Räum- und Pionierpanzer sowie Planierraupen und andere Baumaschinen mit dabei. Der Einsatz ist vorerst für zwei Wochen geplant.

05:28 Uhr | Wetter

Es bleibt warm, aber mit maximal 27 Grad Celsius nicht heiß. Allerdings kann es schon mal sehr wolkig werden und auf dem Brocken stürmisch. Zum Wochenende wird es kühler (20-24 Grad Celsius) und es kann zu vereinzelten Schauern kommen.


Und das sind die aktuellen Temperaturen:

05:01 Uhr | Leathal Ticker

Könnte unser Morgenticker sprechen, er würde vermutlich ganz nach Roger Murtaugh sagen: "Ich bin zu alt für den Scheiß!" Aber einmal muss er noch. Ich begrüße Sie zum vorraussichtlich letzten Morgenticker von MDR SACHSEN-ANHALT und wünsche Ihnen einen kurzen Arbeitstag und einen guten Start ins Wochenende.

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Wir freuen uns über Ihre Meinung, lassen Sie uns gerne einen Kommentar da oder schreiben Sie uns bei Twitter, Instagram oder Facebook. #tickeriki

Über Themen aus dem Morgenticker berichtet MDR SACHSEN-ANHALT auch im... Hörfunk | MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | ab 5:00 Uhr
Fernsehen | MDR um 11 | 11:00 Uhr
Fernsehen | MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 19:00 Uhr

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