22.01.2020 | Der Morgenticker für Sachsen-Anhalt Jedes dritte Kita- und Hort-Kind in Notbetreuung

Porträtfoto von Michael Rosebrock
Bildrechte: MDR/Michael Rosebrock

Heute im Morgenticker: Fast jedes dritte Kita- und Hort-Kind in Sachsen-Anhalt befindet sich in der Notbetreuung. Außerdem: Die CDU verschiebt erneut ihren Listen-Parteitag. Und: HFC-Torhüter Müller fällt lange aus.

Das Wichtigste am Morgen

10:59 Uhr | Tschüß!

Und das war der Morgenticker für heute und diese Woche. Alle weiteren Nachrichten des Tages finden Sie ab jetzt hier. Ich wünsche Ihnen einen schönen Freitag und natürlich ein schönes Wochenende. Machen Sie es gut...

10:56 Uhr | Wanderschäfer macht Halt in Reuden/Anhalt

Was passiert, wenn das Getreide geerntet ist und der Mais des nächsten Jahres noch nicht in der Erde ist? Eine Möglichkeit: man nutzt die Flächen, auf denen Weidelgras und Klee wachsen, für Schafe. So passiert es in diesen Tagen in Reuden/Anhalt. Dort hat Wanderschäfer Andreas Karwarth mit seinen Tieren auf den Feldern des Landguts Reetz Halt gemacht. Vom Besuch der Tiere profitieren beide Seiten – der Schäfer, weil seine Tiere ideales Winterfutter bekommen. Der Landwirt, weil die Winterbegrünung vor Erosion des Bodens schützt und dessen Qualität verbessern. In den nächsten Tagen zieht der Schäfer mit seinen Schafen weiter über die Landesgrenze nach Brandenburg.

Schafe weiden auf einer Wiese.
Wanderschäfer Andreas Karwarth mit seinen Tieren auf den Feldern des Landguts Reetz in Reuden/Anhalt. Bildrechte: Jonas Döhring

10:51 Uhr | Sachsen-Anhalt will vollwertige Schulabschlüsse ermöglichen

Sachsen-Anhalts Bildungsminister Marco Tullner (CDU) will trotz Corona vollwertige Schulabschlüsse ermöglichen. Tullner sagte, derzeit werde an den Prüfungsmodalitäten gearbeitet. Parallel dazu liefen Beratungen mit dem Landesschülerrat. Nach dem Willen der Kultusministerkonferenz sollen Jugendliche Abschlüsse bekommen, die mit denen anderer Jahrgänge vergleichbar sind und die alle Länder für die weitere Laufbahn anerkennen. Zudem soll es möglich sein, das Schuljahr zu wiederholen, ohne dass es als zusätzliches Jahr berechnet wird.

10:44 Uhr | Neue Ausgabe unseres Newsletters zur Landtagswahl

Es ist Freitag und das bedeutet auch: Heute erscheint (zum zweiten Mal) unser Newsletter zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. Juni. Mein Kollege Luca Deutschländer hat Ihnen einiges zu berichten. In der heutigen Ausgabe wird es zum Beispiel noch einmal um den personellen Umbruch bei der CDU gehen – und um internen Streit bei den Freien Wählern in Sachsen-Anhalt. Außerdem Thema: Wie sicher ist die Briefwahl, falls wegen der Corona-Pandemie im Sommer mehr Menschen als üblich nicht ins Wahllokal gehen sollten? Wenn Sie sich für unseren Newsletter zur Landtagswahl anmelden möchten, können Sie das hier tun:

10:36 Uhr | Mann liefert sich Verfolgungjagd mit der Polizei

Im Saalekreis hat sich ein Mann eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Wie die Beamten mitteilten, hatte sich der 26-Jährige am Donnerstagabend in Langenbogen einer Verkehrskontrolle entzogen. Auch durch eine rote Ampel ließ er sich nicht stoppen. Erst ein Unfall mit einem anderen Auto im Teutschenthaler Ortsteil Eisdorf beendete die Fahrt. Nach Angaben der Polizei stand der 26-jährige unter Drogen. Der Unfallverursacher und der Fahrer des anderen Autos blieben unverletzt.

10:29 Uhr | Haseloff: Bund hat bald alle Corona-Register gezogen

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) sieht bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie allmählich Grenzen erreicht. In einem Interview mit dem "Spiegel" sagte er, der Bund habe fast alle Register gezogen. Man habe nur eine überschaubare Zahl von Instrumenten, die Ausbreitung des Virus zu bekämpfen. Bis auf einen totalen Lockdown bleibe nicht mehr viel, was man noch verfügen könnte. Ein Herunterfahren der Wirtschaft und ein Schließen der Grenzen lehnte Haseloff ab. Eine Abschottung Deutschlands sei kein mögliches Mittel.

10:15 Uhr | Baukindergeld für 9.300 Familien in Sachsen-Anhalt

Neubaugebiet
In Sachsen-Anhalt haben bereits mehr als 9.300 Familien das Baukindergeld erhalten. Bildrechte: IMAGO

In Sachsen-Anhalt haben bereits mehr als 9.300 Familien das Baukindergeld erhalten. Nach Angaben der Förderbank KfW wurden im Rahmen des Programms für den Bau eines Hauses oder den Kauf einer Immobilie knapp 176 Millionen Euro ausgeschüttet, bundesweit sogar gut 6,5 Milliarden. Insbesondere in Sachsen-Anhalt werde das Angebot gut genutzt, sagte eine KfW-Sprecherin. Seit September 2018 winkt Familien für den Bau eines Hauses oder den Kauf einer Immobilie ein Zuschuss von 12.000 Euro pro Kind, ausgezahlt in zehn Jahresraten zu je 1.200 Euro. Voraussetzung ist allerdings, dass das zu versteuernde Jahreshaushaltseinkommen maximal 75.000 Euro beträgt.

09:52 Uhr | Macher der Lichtwelt ist "Magdeburger des Jahres"

Die Leserinnen und Leser der Volksstimme haben zum 29. Mal ihren "Magdeburger des Jahres" gekürt. Platz 1 ging an Piotr Bielecki. Er hat mit seiner Firma die Lichterwelt in der City installiert. Auf dem zweiten Platz landete die Initiative "Otto pflanzt". Sie will in Magdeburg 242.000 Bäume pflanzen. Knapp 2.000 sind es schon. Dritte Sieger sind die Theater-Macher der Magdeburger Kammerspiele. Herzlichen Glückwunsch!

09:35 Uhr | Ex-Innenminister Stahlknecht vor Lotto-Untersuchungsausschuss

Im Magdeburger Landtag wird am Freitag der Untersuchungsausschuss zur landeseigenen Lotto-Gesellschaft fortgesetzt. Auf der Tagesordnung stehen dabei prominente Zeugenaussagen. Laut Ausschuss-Chef Andreas Steppuhn (SPD) sollen die beiden entlassenen Geschäftsführer befragt werden. Auch der frühere Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) ist geladen. Zu dem Ministerium gehört die Glücksspielaufsicht, die wegen Versäumnissen ein Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen die Ex-Lotto-Chefs eingeleitet hatte.

09:16 Uhr | "MZ": Sachsen-Anhalt will sich von Abellio trennen

Sachsen-Anhalt will sich offenbar vorzeitig vom Bahnbetreiber Abellio trennen. Wie die Mitteldeutsche Zeitung berichtet, verhandelt die Nahverkehrsgesellschaft Sachsen-Anhalt darüber, den Vertrag schon Ende 2023 aufzulösen. Die Strecken würden dann erneut ausgeschrieben und der Vertrag neu vergeben. Abellio hatte den Zuschlag 2015 erhalten. Der Vetrag läuft regulär noch bis 2032. Doch das Geld, das das Unternehmen pro Jahr vom Land bekommt, reicht nach Unternehmensangaben nicht aus. Abellio fordert deshalb für die gesamte Vertragslaufzeit rund 100 Millionen Euro mehr. Die Tochter der niederländischen Staatsbahn betreibt das Dieselnetz im Land, darunter die Routen von Magdeburg in den Harz.

Ein Triebwagen des Bahnanbieters Abellio steht auf einem Gleis am Bahnhof in Aschersleben im Salzlandkreis.
Sachsen-Anhalt will sich laut Mitteldeutscher Zeitung vorzeitig vom Bahnbetreiber Abellio trennen. (Symbolbild) Bildrechte: MDR/Michael Rosebrock

08:52 Uhr | Landratswahl im Salzlandkreis unter Corona-Bedinungen

Im Salzlandkreis sind am Sonntag rund 166.000 Einwohnerinnen und Einwohner aufgerufen, den Landrat für die kommenden sieben Jahre zu wählen. Es gibt zwei Kandidaten: Amtsinhaber Markus Bauer (SPD) und Alexander Goebel von der CDU. Die Wahl findet unter Corona-Bedingungen statt. Wer ins Wahllokal geht, soll sich dem Konzept des Kreiswahlleiters zufolge die Hände vorher desinfizieren. Bilden sich Warteschlangen, müssen ausreichende Abstände gewahrt bleiben. Außerdem sollte möglichst jeder seinen eigenen Stift mitbringen. Tische und Türklinken werden während der Wahl regelmäßig gereinigt. Die Wahlkabinen sollen die Wählerinnen und Wähler nach dem Wahlgang selbstständig mit bereitgestelltem Material säubern.

08:30 Uhr | Toter Tim: Angeklagte Mutter will Schweigen brechen

Im Prozess um den gewaltsamen Tod des zweijährigen Tim aus Querfurt will die angeklagte Mutter am Freitag vor dem Landgericht Halle ihr Schweigen brechen. Nach Angaben ihres Verteidigers soll es eine schriftliche Erklärung geben. Die 36-Jährige muss sich wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen und fahrlässiger Tötung verantworten. Ihr Ex-Lebensgefährte ist wegen schweren sexuellen Missbrauchs, Körperverletzung und Mordes angeklagt. Er soll im Juni und Juli vergangenen Jahres den Zweijährigen sadistisch gequält, missbraucht und schließlich getötet haben. Der 30-Jährige will sich seinem Anwalt zufolge frühestens am 1. Februar erklären.

08:08 Uhr | Vorbereitungen für medizinische Maskenpflicht laufen

Ab Montag dürfen im Zuge der verschärften Corona-Maßnahmen im Öffentlichen Nahverkehr und in Einkaufszentren nur noch medizinische Masken getragen werden. Die Vorbereitungen dafür laufen auf allen Ebenen. Für die Magdeburger Verkehrsbetriebe sei das mit einem enormen zusätzlichen Arbeits- und Kostenaufwand verbunden, teilte ein Sprecher MDR SACHSEN-ANHALT mit. Aushänge und Durchsagen müssten angepasst und für die Beschäftigten neue Masken besorgt werden. Doch da hakt es zum Teil: Die Discounterkette Kaufland teilte MDR SACHSEN-ANHALT mit, dass ab nächster Woche FFP-2-Masken ins Sortiment genommen würden. Weil die Nachfrage sehr hoch sei, könnten aber nicht in jeder Filiale zu jedem Zeitpunkt solche Masken verfügbar sein. Die Grünen im Bundestag haben sich unterdessen dafür ausgesprochen, den Preis von FFP2-Masken staatlich zu deckeln. Sie schlagen einen Höchstpreis zwei Euro pro Stück vor. Der Handel lehnt ein staatliches Eingreifen jedoch ab.

07:51 Uhr | Unbekannte schleusen erneut Menschen per Lkw

In Sachsen-Anhalt hat die Bundespolizei erneut Menschen bei der illegalen Einreise per LKW gestoppt. Auf dem A14-Rastplatz Petersberg hatte ein LKW-Fahrer am Mittwoch Klopfgeräusche bemerkt und die Polizei alarmiert. In dem Fahrzeug entdeckten die Beamten sieben Männer im Alter zwischen 15 und 28 Jahren. Sechs von ihnen kamen aus Afghanistan, einer aus Pakistan. In den Vernehmungen gaben die Männer an, für die Schleusungen bis zu 17.000 Euro gezahlt zu haben. Im vergangenen Jahr hatte die Bundespolizei in Sachsen-Anhalt mehr als 50 Menschen entdeckt, die illegal per LKW eingereist waren.

07:38 Uhr | 71-Jährige mit Rollator verscheucht Räuber

Hände einer Patientin einem Rollator
In Schönebeck hat eine 71-Jährige mit Rollator zwei Räuber in die Flucht geschlagen. (Symbolbild) Bildrechte: IMAGO

Eine couragierte Meldung erreicht uns heute aus Schönebeck (Salzlandkreis). Dort hat eine 71-Jährige zwei mutmaßliche Räuber verscheucht. Wie die Polizei mitteilte, war die Seniorin mit ihrem Rollator unterwegs, als zwei Jungen von ihr Geld forderten. Einer der beiden habe sie mit einer Waffe bedroht. Die Frau ließ sich laut Polizei aber nicht beirren und rief ihren Sohn per Handy an. Die Jungen hätten daraufhin von ihr abgelassen. Mit Hilfe des Sohnes wurden später zwei 12- und 13-Jährige als Tatverdächtige gefasst.

07:26 Uhr | Neuer Bau- und Verkehrsamtschef in Magdeburg

Und wir bleiben noch mehr oder weniger in Burg. Der bisherige Bürgermeister von Burg, Jörg Rehbaum (SPD), ist neuer Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr in Magdeburg. Der Stadtrat hat ihn am Donnerstag im ersten Wahlgang gewählt. Rehbaum sagte MDR SACHSEN-ANHALT, er freue sich auf seine neue Aufgabe. Als Bau- und Verkehrsamtschef hat er viel zu tun: City-Tunnel, der neue Brückenzug über die Elbe, die Straßenbahnlinie im Norden der Stadt – um nur einige Aufgaben zu nennen. Rehbaum kündigte bereits an, sich als erstes die zehn wichtigsten Bauprojekte zeigen zu lassen und im Hinblick auf Zeit- und Kostenpläne zu kontrollieren.

07:11 Uhr | Impfzentrum in Burg nimmt Arbeit auf

Neben einer Straße steht das Ortseingangsschild von Burg.
In Burg nimmt das Impfzentrum heute seine Arbeit auf. Auf dem Impf-Plan stehen momentan aber nur ambulante Pflegekräfte. Bildrechte: MDR/Michael Rosebrock

Im Impfzentrum in Burg (Jerichower Land) werden ab heute die ersten Corona-Impfungen durchgeführt. Auf dem Plan stehen zunächst aber nur die ambulanten Pflegekräfte. Für alle anderen bleibt das Impfzentrum weiterhin geschlossen. Grund ist fehlender Impfstoff. Deshalb können noch keine Termine für diejenigen vergeben werden, die über 80 Jahre alt sind und zuhause leben. Laut Landkreis werden aber weiterhin Bewohner in Pflegeheimen geimpft. Sie bekommen zum Teil bereits die zweite Injektion.

06:48 Uhr | Neue Corona-Studie in Halle gestartet

Gedränge in Fußgängerzone
Eine neue Bevölkerungsstudie will die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Alltag der Hallenserinnen und Hallenser untersuchen. Bildrechte: imago images/Future Image

Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat eine Bevölkerungsstudie zu den Folgen der Corona-Pandemie gestartet. Per Brief wurden bereits 50.000 Einwohner der Stadt Halle gebeten, sich an einer Internetbefragung zu beteiligen. Dabei gehe es darum, wie sich die Pandemie im Alltag der Hallenserinnen und Hallenser auswirkt und wie sie damit zurechtkommen. Ziel sei es außerdem, die Verbreitung der Infektion besser zu verstehen und zu erfassen. Zudem gehe es um die Langzeitfolgen von Corona-Erkrankungen.

06:31 Uhr | Corona-Lage: Mehr als 50.000 Tote in Deutschland

In Deutschland sind seit Beginn der Corona-Pandemie mehr als 50.000 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts meldeten die deutschen Gesundheitsämter innerhalb eines Tages 859 neue Todesfälle und damit nun ingesamt 50.642. Die Zahl der Neu-Infektionen kletterte binnen 24 Stunden um rund 17.900. In Sachsen-Anhalt meldete das Sozialministerium am Donnerstag 924 neue Corona-Infektionen und weitere 58 Tote. Insgesamt sind im Land 1.374 Menschen mit oder an dem Virus gestorben.

06:12 Uhr | Umweltschützer: Auslegung der A14-Unterlagen verschieben

Der Naturschutzbund "Naturfreunde Sachsen-Anhalt" hat das Landesverwaltungsamt aufgefordert, die Auslegung des Planfeststellungsbeschlusses für die A14 in der Altmark zu verschieben. Landeschef Oliver Wendenkampf sagte, in Corona-Zeiten seien die Bürger aufgefordert, Kontakte zu vermeiden. Viele würden daher die Unterlagen nicht einsehen können, um sich selbst zu schützen. 15 Ordner und großflächige Lagepläne könne man auch nicht im Internet studieren. In Seehausen und Osterburg soll vom 2. bis 15. Februar der Planfeststellungsbeschluss für die Autobahn 14 zwischen den geplanten Anschlussstellen Osterburg und Vielbaum öffentlich ausgelegt werden.

05:58 Uhr | Jedes dritte Kita- und Hort-Kind in Notbetreuung

In Sachsen-Anhalt befindet sich fast jedes dritte Kita- und Hort-Kind derzeit in Notbetreuung. Wie das Sozialministerium mitteilte, liegt die Betreuungsquote bei rund 31 Prozent, in der vergangenen Woche waren es etwa 28 Prozent. Daraus lasse sich ablesen, dass der Bedarf an der Notbetreuung mit der Länge des Lockdowns zu steigen scheint. Bis Mitte Februar sollen Schulen und Kitas geschlossen bleiben. Das Angebot der Notbetreuung gibt es für Kinder von Eltern in systemrelevanten Berufen.

05:47 Uhr | Deutschlandtrend: Corona-Maßnahmen belasten

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ARD-Deutschlandtrend: Für immer mehr Menschen sind die Corona-Maßnahmen eine Belastung. Bildrechte: WDR

In Deutschland empfinden offenbar immer mehr Menschen die Corona-Einschränkungen als Belastung. Das geht aus dem aktuellen ARD-Deutschlandtrend hervor. Danach nehmen fast 50 Prozent der Befragten die Maßnahmen als starke beziehungsweise sehr starke Belastung wahr. Nur 9 Prozent fühlen sich gar nicht belastet. Auch mit dem Krisenmanagement von Bund und Ländern sind die Menschen der Befragung zufolge weniger zufrieden. Etwa jeder Zweite sieht die Entscheidungen kritisch. 46 Prozent äußerten sich dagegen zufrieden oder sehr zufrieden. Im Dezember war die Verteilung noch umgekehrt.

05:36 Uhr | CDU verschiebt Aufstellung der Kandidatenlisten

Sven Schulze ist Generalsekretär der CDU Sachsen-Anhalt und sitzt im EU-Parlament – wird er der neue Landesvorsitzende?
Die CDU in Sachsen-Anhalt verschiebt die Aufstellung ihrer Kandidatenlisten. Das teilte Generalsekretär Sven Schulze (Foto) mit. Bildrechte: imago images / Christian Schroedter

Die CDU in Sachsen-Anhalt muss die Aufstellung ihrer Bewerberlisten für die Landtags- und die Bundestagswahl schon wieder verschieben. Die neue Corona-Verordnung lasse einen Parteitag am letzten Januar-Wochenende nicht mehr zu, sagte Generalsekretär Sven Schulze. Im Landesvorstand seien nun die letzten beiden Februar-Wochenenden als Ausweichtermine im Gespräch. Die CDU hatte ihren Parteitag wegen der Corona-Lage bereits im November mehrfach verschoben, obwohl er damals laut Landesverordnung noch erlaubt war. Es ist vorgeschrieben, dass Parteien ihre Listenbewerber bei Präsenzveranstaltungen wählen.

05:28 Uhr | Wetter: viele Wolken und Regen, bis 11 Grad

Zu Tagesbeginn kann zwar vereinzelt die Sonne rauskommen, tagsüber ist es in Sachsen-Anhalt am Freitag aber überwiegend stark bewölkt und regnerisch. In den Hochlagen im Harz ziehen auch Schneeschauer durch. Die Höchstwerte liegen zwischen 6 und 11 Grad, später am Tag wird es aber kühler. Zeitweise weht ein starker Südwestwind, im Harz ist es stürmisch. Achtung: Bis 9 Uhr gilt eine amtliche Unwetterwarnung für den Brocken vor Orkanböen. Das Wetter am Wochenende bleibt schmuddelig bei maximal 4 Grad.

05:22 Uhr | Raser im Landkreis Börde gestellt

Im Landkreis Börde hat ein Autofahrer einen zivilen Videowagen der Polizei im Überholverbot überholt. Laut Polizei war der Mann auf der B81 bei Gröningen statt der erlaubten 70 Kilometer pro Stunde mit Tempo 149 unterwegs. Gegen den 39-Jährigen wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Ihm drohen eine Geldbuße von 1.280 Euro, ein Fahrverbot sowie vier Punkte in Flensburg.

05:14 Uhr | Wochenlanger Ausfall: HFC-Torhüter Müller verletzt

In der dritten Fußball-Liga muss der Hallesche FC mehrere Wochen auf Torhüter Sven Müller verzichten. Wie der Verein mitteilte, hat sich der 24-Jährige einen Muskelbündelriss im Oberschenkel zugezogen. Beim Spiel gegen Waldhof Mannheim am Mittwoch stand bereits Kai Eisele im Tor.

05:02 Uhr | Guten Morgen am Freitag...

...oder wie viele sagen: am "Freutag". Kurz vor dem Wochenende bekommen Sie hier auch heute bis 11 Uhr die Nachrichten aus und für Sachsen-Anhalt. Wie immer kurz und kompakt zusammengefasst, damit Sie wissen, was passiert. Ich bin Michael Rosebrock. Los geht's...

Über Themen aus dem Morgenticker berichtet MDR SACHSEN-ANHALT auch im... Hörfunk | MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | ab 5:00 Uhr
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Fernsehen | MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 19:00 Uhr

1 Kommentar

Ricwei vor 34 Wochen

Ach was, jedea dritte Kind in der Notbetreuung? Na wer hätte das gedacht... natürlich, weil gar nicht mehr geprüft wird, ob die Eltern andere Möglichkeiten haben oder nicht, der Großteil der Eltern nutzt es weiterhin aus. Und die Ungerechtigkeit gegenüber den Kindern zu Hause steigt und steigt...
Entweder auf für alle oder zu für alle, mit kleinen Ausnahmen für Eltern, die beide wirklich systemrelevant sind. Nicht die, die Home Office bei 100% Bezahlung kriegen. Haben Sie ernsthaft gedacht, dass die Leute plötzlich alle kinderkrankentage nehmen? Lächerlich

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