24.02.2021 | Sachsen-Anhalt am Morgen Studie aus Merseburg: Fast jede Frau in Deutschland hat schon sexuelle Belästigung erlebt

Luca Deutschländer
Bildrechte: MDR/Jörn Rettig

Der Morgenticker zum Nachlesen: In Deutschland hat nahezu jede Frau schon sexuelle Belästigung erlebt. Das zeigt eine neue Studie der Hochschule Merseburg. Und: Wegen der Corona-Pandemie fällt die Walpurgisnacht in Schierke auch in diesem Jahr flach. Unterdessen hat Sachsen-Anhalt einen umfangreichen Plan für Lockerungen der Corona-Beschränkungen vorgelegt.

Die Hand eines Mannes liegt auf dem Knie einer Frau.
Fast jede Frau in Deutschland hat schon sexuelle Belästigung erlebt. (Symbolbild) Bildrechte: dpa

Das Wichtigste am Mittwoch:

10:59 Uhr | Der Wald, die Dürre und der Borkenkäfer

Wir alle kennen die Berichte: Dem ohnehin schon von der Dürre geplagte Wald wird vom Borkenkäfer noch mehr zugesetzt. Nun hat ein MDR-Hörer wissen wollen: Kann die extreme Kälte der vorvergangenen Woche dem Käfer etwas anhaben? Die Kollegen von MDR AKTUELL haben in der Dübener Heide recherchiert – hier kommen die Antworten.

Das war es für heute mit dem Morgenticker von MDR SACHSEN-ANHALT. 11 Uhr jetzt gleich – und damit schon längst Vormittag. Ich hoffe, Sie fühlen sich gut informiert. Genießen Sie diesen sonnigen Mittwoch und machen Sie es gut. Wir können uns morgen früh wiederlesen, wenn Sie das mögen. Tschüss!

10:52 Uhr | Weill Fest: Teil 1 beginnt rein digital

"Wo ist Heimat?" – das ist in diesem Jahr das Motto des Kurt Weill Festes in Dessau. Besonderheit: Das Fest wird in Teilen digital und in Teilen in Präsenz gefeiert (so jedenfalls der aktuelle Plan). Auftakt für den digitalen ersten Teil ist diesen Freitag. Dann werden bis 2. März fünf vorab aufgenommene Konzerte online zu sehen sein – unter anderem von und mit Katharine Mehrling und Klaus Hoffmann ("Jaques Brel, Kurt Weill & Edith Piaf"). Das sei zwar nie Ersatz für Livekonzerte, sagte der Präsident der Kurt-Weill-Gesellschaft, Thomas Markworth. Aber: Dem Publikum könne dennoch etwas geboten werden – darunter dank verschiedener Kameras auch Nahaufnahmen der Akteurinnen und Akteure, die Gäste im Konzertsaal für gewöhnlich nicht haben.

Corona stört unsere Kulturkreise gewaltig. Wir lassen es uns aber nicht nehmen, gemeinsam mit Ihnen das Beste daraus zu machen.

Für Teil 1 zielt die Weill-Gesellschaft auf 2.500 verkaufte Tickets. Der zweite Teil des Festes ist für 27. August bis 5. September geplant. Dann soll es laut Markworth eine Reihe von Veranstaltungen im Dessau-Wörlitzer Gartenreich geben. 2020 war das Festival wegen der Pandemie vorzeitig beendet worden.

10:47 Uhr | Stahlzäune gegen die Felsbrocken

Ein Arbeiter an einem frisch montierten Stahlzaun an einem Felshang
Zum Schutz vor Felsbrocken werden derzeit Stahlzäune montiert. Bildrechte: MDR/Carsten Reuß

Seit November ist die Landesstraße 240 von Thale nach Friedrichsbrunn und zum Hexentanzplatz dicht – damals eine vorsorgliche Maßnahme, um vorbeifahrende Autos vor möglicherweise herabstürzenden Felsbrocken zu schützen. Im Dezember wurden die losen Brocken weggeschafft. Damit sie in Zukunft gar nicht auf die Straßen stürzen können, werden entlang der Strecke seit einiger Zeit Stahlzäune montiert. Sie können 700 Kilogramm schwere Brocken aufhalten. Kosten: 250.000 Euro. Um die Zäune aufzubauen, werden mit Pressluftbohrern Löcher in den Fels gebohrt. Dort hinein kommen dann stählerne Pfosten, die wiederum die Stahlnetze tragen. Bis 8. März soll alles fertig sein.

Ein rotes Kreuz auf einem Straßenschild weist auf eine Sperrung hin.
Seit November dicht: Wegen der Gefahr von Felsschlägen ist die Straße zum Hexentanzplatz dicht. Bildrechte: MDR/Carsten Reuß

10:39 Uhr | Was heute außerdem interessant ist

Worum geht's?
Wir steuern in großen Schritten in Richtung Landtagswahl. Am 6. Juni wird bei uns in Sachsen-Anhalt gewählt – und die personellen Vorbereitungen sind weitgehend abgeschlossen. Nachdem SPD und CDU voriges Wochenende ihre Landesliste gewählt haben, sind nun alle Landeslisten der großen Parteien komplett. Bei MDR SACHSEN-ANHALT werden wir uns heute ansehen, wie viele Frauen auf welcher Liste stehen.

Warum ist das interessant?
Sie haben womöglich die Diskussion und die Kritik an der Sachsen-Anhalt-CDU mitbekommen. Die Partei hat auf ihren 20 ersten Listenplätzen nur drei Frauen aufgestellt. Nicht zeitgemäß, kritisieren viele. Wir wollten genauer wissen, wie es dazu gekommen ist – und wie die Lage in den anderen Parteien ist.

Wo kann ich mehr erfahren?
Heute Mittag hier auf unserer Website. Als Vorausschau möchte ich Ihnen schon mal die Übersicht empfehlen, die mein Kollege Max Schörm gebastelt hat. Wissen zum Mitnehmen – das gibt's in Sachsen-Anhalt nur mit #MDRklärt.

#MDRklärt So viele Frauen stehen auf den Landeslisten zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2021

Auf den Landeslisten der CDU und der AfD zur Landtagswahl sind Frauen eine klare Minderheit. Andere Parteien dagegen besetzen die Positionen abwechselnd – bei einer Partei sind Frauen sogar in der Überzahl.

So viele Frauen sind auf den Listen zur Landtagswahl 2021
Bildrechte: MDRklärt,pixabay
So viele Frauen sind auf den Listen zur Landtagswahl 2021
Bildrechte: MDRklärt,pixabay
Frauen auf der Landesliste der CDU zur Landtagswahl 2021
Bildrechte: MDRklärt
Frauen auf der Landesliste der SPD zur Landtagswahl 2021
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Frauen auf der Landesliste der Grünen zur Landtagswahl 2021
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Frauen auf der Landesliste der AfD zur Landtagswahl 2021
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Frauen auf der Landesliste der Linken zur Landtagswahl 2021
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Frauen auf der Landesliste der FDP zur Landtagswahl 2021
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Texttafel: "Mehr Erklärgrafiken und -videos auf Instagram @mdrklaert"
Dieses Thema im Programm:
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 21. Februar 2021 | 19:00 Uhr

MDR, Max Schörm
Bildrechte: MDR/Max Schörm
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10:30 Uhr | Wenn die Werbesäule zur Werbung für Kulturschaffende wird

Wie kann man Kulturschaffenden in der Pandemie helfen? Es gibt viele Ideen – eine aus Magdeburg ist besonders originell. In der Landeshauptstadt haben die Wohnungsbaugenossenschaften MWG und Otto von Guericke beschlossen, eine Litfaßsäule zur Kunstsäule umzufunktionieren. Jana Erdmann von der MWG sagte dem MDR, Idee sei, dass Künstler beispielsweise Ankündigungen für Projekte machen oder Grüße schicken könnten, damit sie nicht vergessen werden.

Die ganze Geschichte – und was die Litfaßsäule mit ihren QR-Codes noch kann: Kollegin Sandra Meyer erzählt Ihnen hier alles, was Sie dazu wissen sollten.

Kultur

Kunstsäule in Magdeburg
Bildrechte: MWG-Wohnungsgenossenschaft

Klar ist sicher: Am Ende hilft nur eine schrittweise Öffnung von Theater, Museen und Co. der Branche. Dafür gibt es in Sachsen-Anhalt inzwischen konkrete Pläne – zu lesen hier bei MDR KULTUR.

10:23 Uhr | Corona: Ein Drittel Fahrgäste weniger bei den Harzer Schmalspurbahnen

Corona trifft auch die Bilanz der Harzer Schmalspurbahnen: Wie das Unternehmen mitteilte, hat der Verkehr wegen der Pandemie im vorigen Jahr an 122 Tagen geruht – also an jedem dritten Tag (2020 war ein Schaltjahr). Davon war auch die wirtschaftlich besonders wichtige Strecke zum Brockengipfel betroffen. Insgesamt waren laut Unternehmen 2020 rund 790.000 Fahrgäste unterwegs – ein Drittel weniger als 2019. Der Jahresumsatz des Unternehmens sei in der Folge von zuletzt mehr als 14 auf nun rund 10 Millionen Euro zurückgegangen.  

10:12 Uhr | Erst 3,6 Prozent der Menschen in Sachsen-Anhalt geimpft

Im Schneckentempo aus der Pandemie: Weil der Impfstoff weiter knapp ist, wird uns Corona ganz gewiss noch lange beschäftigen. Das belegen nunmehr neue Zahlen aus dem Magdeburger Gesundheitsministerium. In Sachsen-Anhalt sind demnach bislang vergleichsweise wenige Menschen gegen das Virus geimpft worden: 3,6 Prozent der Bevölkerung haben eine Erstimpfung bekommen, die Quote bei der Zweitimpfung ist noch niedriger. Bei den Über-80-Jährigen liegt sie bei 16 Prozent. Noch viel Luft nach oben, sagt eine Ministeriumssprecherin. Stimmt.

10:00 Uhr | Studie aus Merseburg: Fast jede Frau hat schon sexuelle Belästigung erlebt

In Deutschland hat fast jede Frau und gut die Hälfte aller Männer schon einmal sexuelle Belästigung erlebt. Das hat eine Studie der Hochschule Merseburg im Auftrag des Innenministeriums in Magdeburg ergeben, die in diesen Minuten veröffentlicht wird. Demnach haben 97 Prozent aller Frauen bereits Formen sexueller Belästigung erlebt oder sich belästigt gefühlt. Bei den Männern seien es 55 Prozent.

Hier weitere Eckdaten aus der Studie:

Die Hand eines Mannes liegt auf dem Knie einer Frau.
Fast jede Frau in Deutschland hat schon sexuelle Belästigung erlebt. (Symbolbild) Bildrechte: dpa

  • 42 Prozent der für die Studie befragten Frauen hat angegeben, schon einen Vergewaltigungsversuch erlebt zu haben, fast 30 Prozent eine Vergewaltigung. Zum Vergleich: 1990 hatten 17 Prozent gesagt, sie seien in ihrem Leben bereits vergewaltigt worden. Die Macher der Studie gehen davon aus, dass der Anstieg auf mehr Beziehungstaten zurückzuführen ist.
  • 90 Prozent der Befragten sagen, dass es in ihrer aktuellen Beziehung keine Gewalt gibt. Die Hälfte der Frauen und befragten diversen Personen haben demnach aber in Vorbeziehungen Formen partnerschaftlicher Gewalt (verbal, körperlich, sexuell) erlebt. Unter Männern etwa ein Viertel.
  • Die meisten sexuellen Übergriffe spielen sich in der Freizeit im öffentlichen Raum ab. Erst danach folgen – mit deutlichem Abstand – Schule, Internet und berufliche Kontexte wie Arbeit, Ausbildung oder Studium. In der Familie kommt es demnach am seltensten zu Übergriffserfahrungen.

Über die Studie

Für die Studie sind von Juni bis Oktober 2020 insgesamt 3.466 Menschen zwischen 18 und 84 Jahren online befragt worden. Sie lebten in allen Bundesländern, 502 in Sachsen-Anhalt. Die Studie soll helfen, die Interventions- und Präventionsmaßnahmen in Sachsen-Anhalt zu entwickeln und zu verbessern.

09:37 Uhr | Machen Sie mit bei unserer Frage der Woche zur Landtagswahl

Wir haben heute Morgen im Ticker schon drüber gesprochen: Sachsen-Anhalt hat einen umfangreichen Plan über mögliche Wege raus aus den Corona-Beschränkungen vorgestellt. Darum geht es jetzt auch in unserer Frage der Woche zur Landtagswahl, die heute Morgen begonnen hat. Wir möchten von Ihnen wissen:

Finden Sie es richtig, dass Sachsen-Anhalt einen Sonderweg bei den Corona-Lockerungen einschlägt?

Mitmachen geht ganz einfach, dafür müssen Sie lediglich Mitglied unseres Meinungsbarometers MDRfragt werden – und bekommen unsere Frage der Woche zur Landtagswahl künftig bequem per E-Mail zugeschickt. Mitmachen geht bis Freitagvormittag, die Antworten bekommen Sie am Abend dann in unserem multimedialen Update zur Landtagswahl.

09:21 Uhr | Erste Corona-Selbsttests in Deutschland zugelassen

Über unseren Nachrichtenticker ist vor wenigen Minuten diese Eilmeldung gelaufen: Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hat die ersten drei Sonderzulassungen für Corona-Tests zur Eigenanwendung erteilt – explizit auch für medizinische Laien. Bei allen Tests sollen Proben durch einen Abstrich im vorderen Nasenbereich entnommen werden. Auf den Selbsttests ruhen große Hoffnungen, sie sollen entscheidend zur Eindämmung der Pandemie beitragen.

09:15 Uhr | Schüsse in Halle: Polizei findet Schreckschusswaffe und Patronenhülsen

Nachdem im Glaucha-Viertel in Halle in der Nacht Schüsse gefallen und das SEK angerückt waren, hat die Polizei bei einer Durchsuchung eine Schreckschusswaffe und Patronenhülsen gefunden. Das teilten die Ermittler mit. In einer Wohnung in der Straße Saalberg hatten Beamte demnach zwei Männer angetroffen, die vom Balkon aus geschossen haben sollen. Die Polizei geht aktuell davon aus, dass sie weder auf Personen, noch auf Gegenstände gezielt haben. Verletzt wurde niemand. Gegen die Männer wird nun wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.

09:03 Uhr | Zwei dicke Bretter im halleschen Stadtrat

In Halle hat der Stadtrat heute Abend zwei besonders große Themen auf der Agenda:

Beginnen wir mit dem Planetarium: In Halle ist eine Debatte entbrannt, ob der Rundbau künftig den Namen des ersten Deutschen im All tragen soll. Vor allem Vertreter der Linken hatten via Twitter zuletzt für eine Petition geworben, die diesen Plan unterstreichen soll. Gegner begründen ihre Ablehnung damit, dass Jähn Repräsentant des DDR-Regimes gewesen sei. Der Stadtrat muss nun final entscheiden.

In der Causa Bernd Wiegand soll im Stadtrat heute mit mehreren Fraktionen ein Dringlichkeitsantrag erreicht werden. Das kündigte Stadtratsvorsitzende Katja Müller (Linke) an. Der Antrag sei deklarativer Natur und solle die Bedeutung des Disziplinarverfahrens gegen Wiegand unterstreichen, sagte Müller. Zudem rege der Antrag die Suspendierung des OB während des Verfahrens an.

"Gründe hierzu sind mir nicht bekannt"

Bernd Wiegand hat erstmals öffentlich auf ein drohendes Dienstverbot gegen ihn reagiert. Der Deutschen Presse-Agentur teilte Wiegand schriftlich mit, "Gründe hierzu sind mir nicht bekannt". Er arbeite sachlich mit allen Stadträten zusammen. Im Stadtrat soll am 15. März auf einer Sondersitzung über den Plan einiger Stadträte diskutiert werden, Wiegand wegen seiner vorzeitigen Impfung die Führung seiner Dienstgeschäfte zu verbieten. Am Montag hatte die Staatsanwaltschaft in der Frage Wiegands Büro und weitere Räume der Stadt durchsucht, um Akten sicherzustellen.

Der Oberbürgermeister von Halle (Saale), Bernd Wiegand (parteilos), auf dem Weg zur Verhandlung im Landgericht in Halle (Sachsen-Anhalt).
Halles OB Bernd Wiegand steht unter Druck. (Archivfoto) Bildrechte: dpa

08:50 Uhr | "Nicht tot, aber Reha erst am Anfang": Zustand der Landesbank in Sachsen-Anhalt sorgt für Diskussionen

Ein Jahr nach der Rettung der NordLB sorgt der Zustand der Landesbank in Sachsen-Anhalt weiter für Diskussionen. Rechnungshofpräsident Kay Barthel sagte dem MDR, das Minus von 74 Millionen Euro im dritten Quartal sei ein schlechtes Ergebnis, aber nicht überraschend. Der Patient sei nicht tot, aber die Reha habe erst begonnen. Der Vorsitzende des Finanzausschusses, Olaf Meister, kritisierte, dass die Landesbank ins Geschäft mit Flugzeugen eingestiegen sei. Das sei kein bodenständiges Engagement. Die Linken-Politikerin Kristin Heiß nannte es frustrierend, dass das Parlament zu wenig über die Nord LB informiert werde. Sachsen-Anhalt hatte rund 200 Millionen Euro in die Rettung der Bank gesteckt.

08:34 Uhr | Walpurgisnacht in Schierke fällt auch in diesem Jahr aus

Hexen feiern in Schierke die Walpurgisnacht.
Auch 2021 wird es Bilder wie dieses leider nicht geben. Bildrechte: MDR/Carsten Reuß

Traurige Nachrichten aus dem Harz: Die Walpurgisnacht in Schierke fällt auch in diesem Jahr aus. Das schreibt die Wernigeröder Tourismus GmbH auf ihrer Website. Grund ist, natürlich, die Corona-Pandemie. Wegen des unklaren Infektionsgeschehens sei die Lage aktuell nicht planbar, hieß es. Die Walpurgisnacht hatte schon voriges Jahr ausfallen müssen, auch damals wegen der Pandemie.

Die Walpurgisfeier in Schierke ist mit rund 5.000 Besucherinnen und Besuchern eine der größten im Harz. Über den Umgang mit der Walpurgisnacht auf dem Hexentanzplatz gibt es aktuelle noch keine gesicherten Informationen.

08:25 Uhr | Corona: Sachsen-Anhalt nimmt Patienten aus Tschechien auf

Sachsen-Anhalt will das schwer von der Corona-Pandemie betroffene Nachbarland Tschechien unterstützen und Covid-Patienten aufnehmen. Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) sagte, die Landesregierung habe entschieden, sich solidarisch zu zeigen und zu helfen. Zuvor sei er von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) gefragt worden, ob Sachsen-Anhalt Patienten aufnehmen könne. Die Situation in Tschechien sei katastrophal, sagte Haseloff. "Sie schaffen es nicht mehr." Wie viele tschechische Patienten hier aufgenommen werden, blieb zunächst offen.

Die tschechische Regierung hatte gestern mitgeteilt, dass die Intensivstationen des Landes kurz vor der Überlastung stehen. In einer solchen Situation sei das Land noch nie gewesen, sagte Vize-Gesundheitsminister Vladimir Cerny.

08:10 Uhr | Platz machen für neues Hotel: Abriss von DDR-Platte in Dessau geht weiter

Blick auf eine Baustelle in Dessau, auf der eine DDR-Platte abgerissen wird.
Jetzt geht's weiter: Nach der Unterbrechung soll die frühere Berufsschule weiter abgerissen werden. Bildrechte: MDR/Martin Krause

In Dessau wird Platz gemacht für das neue Hotel in der Innenstadt. Schon seit geraumer Zeit wird dafür eine leerstehende Platte abgerissen, in der einst eine Berufsschule untergebracht war. Nachdem die Arbeiten zuletzt über mehrere Wochen ruhten, weil in der früheren Berufsschule Asbest gefunden worden war, soll es nun weitergehen.

Blick auf eine Baustelle in Dessau, auf der eine DDR-Platte abgerissen wird.
Wochenlang standen die Bagger still, jetzt soll es weitergehen. Bildrechte: MDR/Martin Krause

Wie viel teurer der Abriss durch die Verzögerung für die Stadt wird, ist indes nicht klar. Das gilt auch für den Start des Hotelneubaus. Vielleicht erinnern Sie sich, dass dieser Neubau bei einigen in Dessau ohnehin für Unbehagen sorgt: Sie befürchten, dass der moderne Bau nicht in das Umfeld des historischen Schlossplatzes passt. Deshalb hatte es im Spätsommer 2019 sogar einen Bürgerentscheid gegeben. Er war gescheitert, weil insgesamt zu wenige Menschen abgestimmt hatten.

07:57 Uhr | Die ersten Störche sind da!

In Sachsen-Anhalt sind die ersten Störche in diesem Jahr gesichtet worden. In Loburg im Jerichower Land sind laut Storchenhof zwei angekommen. Es handele sich um Frührückkehrer, die wahrscheinlich in Süddeutschland, Frankreich oder Spanien überwintert haben. Außerdem seien Störche in Mieste, Oranienbaum und Jersleben gesehen worden. Die Störche mit den langen Wegen halten sich zurzeit in der Türkei. Ab Ende März werden sie in Sachsen-Anhalt erwartet. Mehr als 500 Storchenpaare leben bei uns.

07:44 Uhr | Inzidenz landesweit auf 81 gesunken

Blicken wir an dieser Stelle auf die aktuelle Corona-Lage bei uns in Sachsen-Anhalt. Die gute Meldung vorweg: Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz bei uns ist zurückgegangen, auf nun 81,4. Das geht aus heute Morgen veröffentlichten Daten des Robert Koch-Instituts hervor. Gestern hatte sie noch bei 87 gelegen. Damit hat Sachsen-Anhalt aber noch immer den zweithöchsten Kennwert Deutschlands, nur Thüringen (118,6) hat eine noch höhere Inzidenz.

Besonders betroffen ist bei uns weiterhin der Burgenlandkreis. Die Inzidenz dort sinkt aber ebenfalls, auf heute 176,7. Über 100 liegt auch der Salzlandkreis mit einer Inzidenz von 105,2 – Tendenz auch hier sinkend.

07:32 Uhr | Mansfeld-Südharz will Tempo beim Impfen steigern

Von 15 auf 50: Der Landkreis Mansfeld will beim Tempo der Impfungen zulegen. Wie die Kreisverwaltung mitteilte, sollen ab kommender Woche täglich 50 statt aktuell 15 Personen geimpft werden. Möglich sei dies durch die Lieferung von 1.170 weiteren Impfdosen. Im Landkreis leben rund 130.000 Menschen, aktuell haben erst 4.000 ihre Erstimpfung erhalten.

Süddeutsche: Sachsen-Anhalt bei Impfungen mit Astra-Zeneca vorn dabei

Aus mehreren Bundesländern in Deutschland gibt es Berichte, wonach Impfdosen des schwedisch-britischen Konzerns Astra-Zeneca unverimpft im Kühlschrank herumliegen – nicht so in Sachsen-Anhalt. Hier wurden nach Berechnungen der Süddeutschen Zeitung (€) vom 8. bis 21. Februar rechnerisch 8,8 Impfdosen pro 1.000 Einwohner geliefert – von denen 3,8 Dosen bereits verimpft sind. Damit spielt Sachsen-Anhalt in der vorderen Reihe mit – in Hessen etwa wurde demnach von 9,2 gelieferten Dosen je 1.000 Einwohner erst eine Dose verimpft.

07:14 Uhr | Erdrutsch am Elberadweg: Dauer der Sperrung ist noch unklar

Steinbrocken liegen verteilt auf einem Radweg.
Infolge des Tauwetters war einiges an Geröll auf den Radweg gerutscht. Bildrechte: MDR/André Plaul

Nach dem Erdrutsch auf dem Elberadweg zwischen Lostau und Hohenwarthe im Jerichower Land soll in dieser Woche eine Übergangslösung diskutiert werden. Der Radweg ist aktuell gesperrt. Uwe Gent von der Gemeinde Möser sagte MDR SACHSEN-ANHALT, Hangabbrüche am Elbufer seien angesichts des Tauwetters normal. In diesem Jahr sei die Lage problematischer, weil es nachts Frost gebe. Bei dem Hangabbruch seien Wurzeln freigelegt worden. Nun drohten Bäume umzustürzen.

Wir haben beobachtet: Eine Umleitung für Radfahrer ist aktuell noch nicht ausgeschildert. So mancher hat sich offenbar, am Absperrzaun vorbei, in Gefahr begeben. Uwe Gent findet: gefährlich und verantwortungslos – vor allem, weil manche die Absperrung komplett abbauen. Gent sagt, seine Mitarbeiter müssten die Absperrung täglich erneuern.

Ein Radweg ist mit einem Bauzaun abgesperrt.
(Eigentlich) unmissverständlich: Die Absperrung verbietet ein Betreten oder Befahren des Radwegs. Doch nicht alle halten sich dran. Bildrechte: MDR/André Plaul

07:02 Uhr | Bitterfeld-Wolfen: Zehnjähriger verhindert Diebstahl

Das nenne ich mal Einsatz: In Bitterfeld-Wolfen hat ein aufmerksamer Schüler einen Diebstahl verhindert. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Zehnjährige einen Mann in einem leerstehenden Wohn- und Geschäftshaus beobachtet und sofort die Polizei alarmiert. Die Beamten nahmen in dem Gebäude nach eigenen Angaben einen Tatverdächtigen fest. Der 18-Jährige hatte demnach schon Kupferrohre zum Abtransport bereitgelegt.

06:47 Uhr | Landkreis Stendal: Vorzeitig geimpfte Polizisten bekommen zweiten Piks

Bildkombo - Impfspritze wird aufgezogen, Politist von hinten
Begehrter Piks: Viele würden sich gern schon impfen lassen – sind aber noch nicht an der Reihe. (Symbolbild) Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Im Landkreis Stendal werden 330 Polizisten noch in dieser Woche zum zweiten Mal gegen das Coronavirus geimpft. Das hat Landrat Patrick Puhlmann (SPD) bestätigt. Puhlmann betonte, die Presse sei nicht zugelassen, um die Beamten und das Impfpersonal zu schützen. Hintergrund: Nach Bekanntwerden der Erstimpfung hatten Medien aus ganz Deutschland über den Landkreis Stendal berichtet – weil er damit gegen die bundesweite Impfverordnung verstoßen hatte. Sie sieht vor, zunächst Menschen über 80 gegen das Virus zu immunisieren. Für die vorzeitige Impfung der Polizisten soll der Vize-Landrat verantwortlich gewesen sein. Landrat Puhlmann hat ihm die Verantwortung für Impfungen im Kreis inzwischen entzogen.

06:36 Uhr | Hoffen aufs Ostergeschäft: Dessau befürchtet andernfalls Laden-Sterben

Viele Kundinnen und Kunden hatten es befürchtet, viele Händlerinnen und Händler hatten davor gewarnt: In der Innenstadt von Dessau-Roßlau zeigt sich nun für jeden sichtbar, welche wirtschaftlichen Folgen die Corona-Pandemie und die mit ihr verbundenen Einschränkungen ganz allgemein haben. In der Bauhausstadt wird nämlich ein Laden-Sterben befürchtet. Der Manager des Rathaus-Centers, Hans-Jörg Bliesener, sagte MDR SACHSEN-ANHALT, einige Läden hätten bereits Insolvenz angemeldet.

Wenn nun auch das Ostergeschäft ausfalle, müssten weitere Händler die Reißleine ziehen. Spürbar ist der Lockdown demnach auch für das Rathaus-Center selbst: Es zählt laut Bliesener aktuell 7.000 Besucherinnen und Besucher täglich. Vor dem Lockdown seien es etwa drei Mal so viel gewesen.

06:23 Uhr | SCM festigt Tabellenführung in der European-League

Der SC Magdeburg hat seine Tabellenführung in der European-League gefestigt. Der SCM gewann sein vorletztes Spiel in der Staffel C gegen Alingsas HK aus Schweden deutlich mit 36:21. Damit gelang der Mannschaft von Trainer Bennet Wiegert die Revanche für die knappe Niederlage gegen die Schweden im November. Der SCM war schon zuvor für das Achtelfinale in dem Turnier qualifiziert, will aber die Tabellenführung sichern.

06:10 Uhr | Schussgeräusche in Halle: SEK im Einsatz

In Halle haben Schussgeräusche in der Nacht einen größeren Einsatz der Polizei ausgelöst. Wie eine Polizeisprecherin heute Morgen sagte, geht es mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Mann, der vom Balkon aus in die Luft geschossen hatte. Verletzte gebe es nicht. Auch ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei sei im Einsatz. Nähere Hintergründe gibt es aktuell nicht. Zuerst hatte das Portal "Du bist Halle" berichtet. Die Schüsse waren demnach im Glaucha-Viertel zu hören.

05:56 Uhr | Inzidenzen, Lockerungen, Öffnungen: Sachsen-Anhalts Perspektiven in der Pandemie

Menschen schieben Wagen aus einem Baumarkt.
Ab Montag wieder möglich: Baumärkte in Sachsen-Anhalt dürfen ab 1. März wieder öffnen. (Archivfoto) Bildrechte: Tino Plunert

Das waren viele Informationen gestern: Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) und seine Regierung hatten wieder zur Corona-Pressekonferenz geladen – und einiges an Neuigkeiten zu verkünden. Über die Öffnung von Schulen und Kitas hatte ich Ihnen ja vorhin schon in diesem Morgenticker berichtet. Doch das war nicht alles, denn ab Montag gibt es weitere Öffnungen:

  • In Sachsen-Anhalt dürfen Bau- und Gartenmärkte ab 1. März wieder öffnen, dasselbe gilt für Blumenläden und Gärtnereien.
  • Auch Fahr- und Flugschulen dürfen ab Montag wieder öffnen.
  • An den bereits geplanten Öffnungen von Friseuren und Fußpflege-Salons ändert sich nichts.

Um die von vielen verlangten Perspektiven zu schaffen, setzt das Land zudem auf einen "Sachsen-Anhalt-Plan". Einen ersten Entwurf hat die Regierung gestern vorgestellt, kommende Woche soll er beschlossen werden. Kern des Plans: Die 7-Tage-Inzidenz und weitere Faktoren (z.B. die Auslastung des Gesundheitssystems) sollen über weitere Öffnungen entscheiden – als Motivation, das Ziel gemeinsam zu schaffen, wie Ministerpräsident Haseloff sagte. Schritt 1 bedeutet: Die Inzidenz liegt fünf Tage unter 50, Schritt 2: Fünf Tage unter 35.

Was dann unter anderem möglich sein soll, sehen Sie hier:

Entwurf für weitere Lockerungen in Sachsen-Anhalt
Öffnungsschritt Lockerungen (Auswahl)
1 – Inzidenz fünf Tage unter 50 Treffen mit maximal fünf weiteren Personen im öffentlichen Raum möglich, Öffnung von Planetarien, Museen oder Bibliotheken, Öffnung von Campingplätzen, Tattoostudios, "Click and Meet" im Einzelhandel mit maximal zwei Kunden im Laden, Kinder- und Jugendsport erlaubt
2 – Inzidenz fünf Tage unter 35 Öffnung der Läden im Einzelhandel, Kongresse oder Meetings mit bis zu 250 Teilnehmern möglich, Öffnung von Theatern, Konzerthäusern und der Gastronomie, Öffnung von Freizeitparks und Spielhallen, außerdem Wegfall der Begrenzung der Besucherzahl in Pflegeeinrichtungen, Öffnung von Fitness- und Sportstudios

Und was die Schritte 3 und 4 vorsehen, das haben wir hier für Sie zusammengefasst. Alles Wichtige zu Öffnungsplänen für die Kulturszene lesen Sie hier.

05:47 Uhr | Bitterfeld-Wolfen: Mann sticht auf Mitarbeiterin von Supermarkt ein

In Bitterfeld-Wolfen hat ein Mann mehrfach auf eine Supermarktmitarbeiterin eingestochen. Wie die Polizei am Abend mitteilte, flüchtete der 37-Jährige nach der Tat gestern Morgen zunächst. Die Polizei habe ihn wenig später in der Nähe des Marktes im Ortsteil Wolfen gefasst, hieß es. Der Mann wurde in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. Die Frau wird im Krankenhaus behandelt.

05:34 Uhr | Holt die Sonnenbrille raus!

Haben Sie das wunderbare Wetter gestern auch so genossen? Vielleicht schon das erste Eis geschleckt? Ich war zum ersten Mal in diesem Jahr nur im T-Shirt vor der Tür – und es war toll. Wer die Chance gestern verpasst hat, bekommt heute zum Glück eine neue: Auch der Mittwoch hat viel Sonne im Gepäck, dazu Höchstwerte von 17 bis 21 Grad. Nur örtlich können ein paar harmlose Wolken durchziehen. Also: Sonnenbrille rausholen und genießen (Freitag kommt der Regen – darüber sprechen wir Ende der Woche)!

Hier die aktuellen Temperaturen:

PS: Gestern wurde für Deutschland ein Rekord-Temperatur-Umschwung gemeldet – von bis zu 43 Grad (!) verglichen mit der Woche zuvor. Das gab's zuletzt 1880. Hui.

05:22 Uhr | Mehrere Wölfe im Norden Sachsen-Anhalts gesichtet

Im Norden Sachsen-Anhalts sind in der vergangenen Woche mehrere Wölfe gesichtet worden. Das hat das Landesamt für Umweltschutz mitgeteilt und berichtet, dass Meldungen unter anderem aus Hassel, dem Stendaler Hölzchen, aus Kalbe und aus Calvörde in der Börde gemacht wurden. Das Wolfskompetenzzentrum in Iden hat jetzt bestätigt, dass es sich bei den Tieren tatsächlich um Wölfe gehandelt hat. Die Behörde warnte, auf die Tiere zuzugehen. Hunde müssten in den Gebieten an der Leine gehalten werden.

05:16 Uhr | Schulen und Kitas: Sachsen-Anhalts Plan für die kommende Woche

Der Bildungsminister Sachsen-Anhalts, Marco Tullner, infomiert am 24. November über den Stand der Corona-Maßnahmen.
"Behutsam und verantwortungsvoll": So will Bildungsminister Tullner die Schulen öffnen Bildrechte: MDR/Screenshot Youtube Sachsen-Anhalt live

Kitas, Grund- und Förderschulen zuerst (neben den Friseuren): Ab kommender Woche kehren Zehntausende Kinder in Sachsen-Anhalt zurück in die Klassenzimmer. Das hat Bildungsminister Marco Tullner (CDU) gestern noch einmal bekräftigt. Die Landesregierung hat demnach außerdem beschlossen, dass alle anderen Jahrgänge in den Wechselunterricht zurückkehren – also mal im Klassenzimmer und mal im Distanzunterricht. Voraussetzung: Die Inzidenz liegt unter 200. Weil das im Burgenlandkreis nicht der Fall ist, ändert sich dort erst einmal nichts. Regelbetrieb soll ab einer Inzidenz von unter 50 im jeweiligen Landkreis möglich sein.

Weitere Neuerung: Für alle Lehrerinnen und Lehrer staatlicher Schulen wird es Corona-Schnelltests geben. Außerdem will das Land 483.000 Schutzmasken ausliefern. Für Schülerinnen und Schüler gibt es noch keine Schnelltests.

05:03 Uhr | Auf in die Wochenmitte!

Einen schönen guten Morgen! Es ist Mittwoch, es ist der 24. Februar 2021 – und wir wechseln ausnahmsweise mal mitten in der Woche die Ticker-Zuständigkeit: Nachdem Sie Kollegin Mandy Ganske-Zapf in den vergangenen beiden Tagen gut informiert in den Tag geschickt hat, übernehme für den Rest dieser Woche ich das. Luca Deutschländer ist mein Name und ich freue mich, dass Sie dabei sind. Im Ticker gibt es bis 11 Uhr die Meldungen, die Sie kennen sollten, um mitzureden.

Schwarz-weiß Aufnahme eines Jaguar, der auf ein Stück Fleisch schaut.
Jaguar Paco wurde fast 20 Jahre alt. Nun ist die Großkatze eingeschläfert worden. Bildrechte: Tierpark Dessau

Los geht's mit einer traurigen Nachricht aus dem Tierpark in Dessau: Dort ist zu Beginn der Woche Jaguar Paco – einer der Besucherlieblinge – eingeschläfert worden. Die Großkatze wurde fast 20 Jahre alt, hatte seit Beginn des Jahres aber mit einem starken Nierenleiden zu kämpfen, wie der Tierpark mitteilte. Die Folgen: starker Durchfall, Brechreiz und Gewichtsverlust. Der Tierpark hatte seiner Großkatze nach eigenen Angaben unter anderem verschiedenes Fleisch serviert, sie mehrfach medizinisch behandeln lassen. Am Montag wurde der Kater nicht mehr aus einer Narkose aufgeweckt.

Paco war eine Persönlichkeit. Er war ein Kater mit Charakter, der auch den Pflegern gegenüber oft seinen Kopf durchgesetzt hatte.

Sabine Werner Zootierpflegerin im Tierpark Dessau

Über Themen aus dem Morgenticker berichtet MDR SACHSEN-ANHALT auch im... Hörfunk | MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | ab 5:00 Uhr
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Fernsehen | MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 19:00 Uhr

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