Gültig bis Ende Januar Neue Corona-Regeln im Überblick

Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt hat neue Corona-Regeln beschlossen. Die neuen Maßnahmen gelten zunächst bis zum 28. Januar. Das sind sie im Überblick.

Ein Schild an der Tür eines Restaurants weist auf die 2G-Plus-Regel hin.
Geboosterte müssen in Sachsen-Anhalt bei 2G+ keinen Testnachweis mehr erbringen. (Symbolbild) Bildrechte: dpa

Ab Mittwoch gelten neue Corona-Regeln in Sachsen-Anhalt. In der aktualisierten 15. Eindämmungsverordnung gibt es nur wenige Änderungen.

Kein Testnachweis für Geboosterte bei 2G+

Geboosterte Personen sind künftig bereits ab dem Tag ihrer Auffrischungsimpfung von der zusätzlichen Testpflicht bei 2G+ befreit.

2G+ ist verpflichtend für Chöre, Volksfeste, Sport- und Kulturgroßveranstaltungen. Zugang erhalten dort nur Geimpfte und Genesene, die zusätzlich ein negatives Testergebnis vorweisen können. Personen, die bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten haben, sind vom Tag ihrer Drittimpfung an von der zusätzlichen Testpflicht befreit.

2G+ bleibt für die Gastronomie in Sachsen-Anhalt weiterhin ein freiwilliges Modell, auch wenn sich Bund und Länder erst kürzlich auf die 2G+-Regel für die Gastronomie geeinigt hatten.

FFP2-Masken in Bus, Bahn und Geschäften empfohlen

Die Landesregierung empfiehlt das Tragen von FFP2-Masken in geschlossenen Räumen – insbesondere in Ladengeschäften und im Öffentlichen Personennah- und -fernverkehr.

Regelungen für Hochschulen und Universitäten

Erstmals werden in einer Corona-Verordnung Maßnahmen für Hochschulen und Universitäten aufgeführt.

Neben den allgemeinen Hygieneregeln, soll in Räumen und Fluren ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Der Vortragende darf den Mund-Nasen-Schutz abnehmen. Soweit es räumlich möglich ist, soll das Abstandsgebot eingehalten werden. Außerdem gilt in Hochschulen und Universitäten das 3G-Modell. Zutritt haben nur Genesene, Geimpfte oder Personen mit negativen Testergebnis.

Darüber hinaus sind die Hochschulen und Universitäten berechtigt, eigenständige Schutzkonzepte zu entwickeln, die die Bedingungen vor Ort berücksichtigen.

MDR (Fabian Frenzel)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT | 18. Januar 2022 | 08:00 Uhr

21 Kommentare

Fakt vor 22 Wochen

@Soldaten Norbert:

Nö, das ist Realität.
Sie sollten mal seriöse und repräsentative Umfragen lesen statt in rechten oder verschwurbelten Filterblasen verbreiteten Blödsinn zu glauben.

Denkschnecke vor 22 Wochen

Nein, das deutsche Virus ist nicht gefährlicher als das polnische. Polen hat einfach dreimal so viele Todesfälle pro Einwohner und Woche wie wir - und das schon seit November.
Fakt ist außerdem, dass Menschen mit dritter Impfung sich natürlich infizieren können, aber selbst bei der Omikron-Variante deutlich seltener infektiös werden und erst recht sehr selten schwer erkranken.
Wer sicher gehen will, testet sich auch mit Auffrischung noch regelmäßig. Ich selbst muss das schon rein beruflich tun.

Denkschnecke vor 22 Wochen

Die Wahrscheinlichkeit, mit einer Auffrischungsimpfung infektiös zu sein ist aber viel kleiner als mit nur zwei Impfungen. Es kann (mit einer geringen Wahrscheinlichkeit) auch sein, dass Sie nach einem falsch negativen Schnelltest jemanden anstecken. Es müsste sich doch langsam herumgesprochen haben, dass es da ein Kontinuum gibt.

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