Flutkatastrophe im Westen 130 Soldaten aus Havelberg im Einsatz in Hochwassergebiet

Die Bundeswehr hat Soldaten aus Sachsen-Anhalt in die Flutgebiete im Westen Deutschlands geschickt. 130 Panzerpioniere aus Havelberg sind am Freitag nach Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz gefahren. Auch schweres Material wurde in die Katastrophenregion verlegt.

Soldaten salutieren einem vorbeifahrenden Fahrzeug der Bundeswehr.
In Havelberg sind am Freitagmorgen 120 Soldatinnen und Soldaten ins Hochwassergebiet im Westen Deutschlands aufgebrochen. Bildrechte: MDR/Fabienne von der Eltz

Am Freitag haben sich über hundert Bundeswehrsoldaten aus Sachsen-Anhalt auf den Weg gemacht, um im Hochwassergebiet im Westen Deutschlands beim Aufräumen zu helfen. Wie das Landeskommando MDR SACHSEN-ANHALT erklärte, wurden die Pioniere aus Havelberg angefordert.

Einsatz in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen

Rund 130 Soldatinnen und Soldaten aus dem Panzerpionierbataillon 803 sind an zwei Orte verlegt worden. Ein Teil werde in Bad Neuenahr in Rheinland-Pfalz helfen. Die anderen Pioniere sollen die Arbeiten in Rheinbach in Nordrhein-Westfalen unterstützen.

Bundeswehr Hilfe im Hochwassergebiet: Pioniere aus Havelberg auf dem Weg nach Rheinland-Pfalz

Soldaten salutieren einem vorbeifahrenden Fahrzeug der Bundeswehr.
In Havelberg sind am Freitagmorgen 120 Soldatinnen und Soldaten ins Hochwassergebiet im Westen Deutschlands aufgebrochen. Bildrechte: MDR/Fabienne von der Eltz
Soldaten salutieren einem vorbeifahrenden Fahrzeug der Bundeswehr.
In Havelberg sind am Freitagmorgen 120 Soldatinnen und Soldaten ins Hochwassergebiet im Westen Deutschlands aufgebrochen. Bildrechte: MDR/Fabienne von der Eltz
Soldaten stehen vor Aufbruch in einen Einsatz bei einer Lagebesprechung im Kreis.
Die Pioniere des Panzerpionierbataillons 803 sollen dort bei den Aufräumarbeiten und beim Wiederaufbau helfen. Bildrechte: MDR/Fabienne von der Eltz
Ein Konvoi aus Fahrzeugen der Bundeswehr steht auf einem militärischen Gelände in Havelberg.
Die Truppe bricht in zwei Kolonnen auf. An Bord sind unter anderem Räumpanzer und Planierraupen. Bildrechte: MDR/Fabienne von der Eltz
Soldaten stehen bei einer Lagebesprechung vor dem Aufbruch in einen Einsatz im Kreis.
Der Einsatz soll am Sonnabendmorgen beginnen – und wohl mindestens zwei Wochen dauern. Bildrechte: MDR/Fabienne von der Eltz
Soldaten stehen bei einer Lagebesprechung vor dem Aufbruch in einen Einsatz im Kreis.
Einige Soldatinnen und Soldaten stellen sich aber darauf ein, dass sie eher vier Wochen benötigt werden.

Quelle: MDR/Fabienne von der Eltz, Luca Deutschländer
Bildrechte: MDR/Fabienne von der Eltz
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Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 30. Juli 2021 | 19:00 Uhr

Nach Angaben der Bundeswehr wurde auch schweres Material in die Katastrophengebiete verlegt. Dabei handelt es sich um Räum-, Brückenlege- und Pionierpanzer, aber auch um Baumaschinen wie Planierraupen oder Kipper. Die Truppe ist am frühen Freitagmorgen von der Elb-Havel-Kaserne in Havelberg gestartet und wird am Sonnabend in den Katastrophengebieten erwartet.

Der Einsatz soll zwei Wochen dauern. Insgesamt sind dann etwa 2.000 Bundeswehrsoldaten in den Katastrophengebieten im Einsatz.

Auch DRK-Helfer aus Sachsen-Anhalt im Einsatz

Aktuell befinden außerdem 37 DRK-Mitarbeiter aus Sachsen-Anhalt im Einsatz, um in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten in Rheinland-Pfalz zu helfen.

MDR/Andrea Seifert, Gero Hirschelmann

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | 27. Juli 2021 | 14:00 Uhr

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