Mangelndes Futterangebot Verluste beim Storchennachwuchs in westlicher Altmark

Die Zahlen von Jungstörchen im Altmarkkreis Salzwedel sind rückläufig. Als mögliche Ursache sehen Naturschützer ein mangelndes Futterangebot, wie zum Beispiel Mäuse. Dennoch wurde mancherorts sogar zum ersten Mal gebrütet.

junge Störche im Nest
Mehr als 50 kleine Störche wurden innerhalb eines Jahres in der westlichen Altmark gezählt. Bildrechte: MDR/Alexander Kühne

Beim Storchennachwuchs in der westlichen Altmark hat es in diesem Jahr Verluste gegeben. Das haben Naturschützer in der Region um Kalbe/Milde festgestellt. Wie der ehrenamtliche Naturschutzbeauftragte im Altmarkkreis Salzwedel und Leiter der Naturschutzgruppe Vienau, Michael Arens, MDR SACHSEN-ANHALT sagte, haben die Jungstörche in den Nestern in Schenkenhorst und Wernstedt nicht überlebt.

Mangelndes Futterangebot für Jungstörche

Das könnte unter anderem daran liegen, dass das Futterangebot nicht besonders reichlich ausfalle. Laut Arens gibt es in diesem Jahr wenig Mäuse. Insgesamt seien in der Region in diesem Jahr 51 kleine Störche in 31 Nestern gezählt worden. Darunter seien erstmals auch vier Störche in einem Horst in Kalbe/Milde gewesen.

Quelle: MDR Sachsen-Anhalt/Susann Meier/Anne Gehn-Zeller

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | 20. Juli 2021 | 12:30 Uhr

0 Kommentare

Mehr aus Altmark und Elb-Havel-Winkel

Mehr aus Sachsen-Anhalt