Zwei Beschuldigte gestellt AfD-Landtagsabgeordneter in Stendal angegriffen

Der AfD-Landtagsabgeordnete Ulrich Siegmund und zwei seiner Wahlhelfer sind in Stendal angegriffen und verletzt worden. Nach Polizeiangaben wurden sie von zwei Männern mit Faustschlägen attackiert, als sie am Sonntagabend Wahlplakate in der Stadt anbrachten.

Ulrich Siegmund
Beim Aufhängen von Wahlplakaten mit Faustschlägen attackiert: Ulrich Siegmund. Bildrechte: IMAGO

In Stendal ist am Sonntagabend der AfD-Landtagsabgeordnete Ulrich Siegmund attackiert worden, ebenso zwei seiner Wahlhelfer. Wie die Polizei weiter mitteilte, waren sie im Bereich Ostwall gerade dabei, Plakate für die Landtagswahl aufzuhängen, als zwei Männer sie mit Faustschlägen angegriffen hätten. Die Opfer des Angriffs erlitten Prellungen sowie eine Platzwunde.

Täter kurz nach der Tat gestellt

Die Polizei konnte die Täter kurz danach in Tatortnähe stellen. Dabei handele es sich um einen 22-jährigen Mann aus der Börde sowie um einen 26-jährigen Magdeburger. Gegen die Männer ist ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet worden. Siegmund sprach von einer feigen und hinterhältigen Tat.

In Sachsen-Anhalt wird am 6. Juni ein neuer Landtag gewählt. Im Land beginnen in diesen Tagen nach und nach die Wahlkampagnen der Parteien.

Zeugen gesucht

Nach Angaben der Polizei Stendal werden nun Personen gesucht, die zwischen 21:10 und 21:20 Uhr im Bereich zwischen Ostwall 23 (gegenüber von einem griechischen Restaurant) und der Einmündung zur Vogelstraße Beobachtungen gemacht haben, die mit der Körperverletzung im Zusammenhang stehen könnten.

Diese werden gebeten, sich unter der Telefonnummer: 03931/682 292 bei der Polizei in Stendal zu melden.

MDR/Maximilian Fürstenberg

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | 26. April 2021 | 13:00 Uhr

167 Kommentare

emlo vor 13 Wochen

Ich stimme Ihnen grundsätzlich zu. Das schließt aber auch ein, dass man diesen Angriff, der selbstverständlich zu verurteilen ist, nicht gleich dem linken Spektrum in die Schuhe schiebt, nur weil man das dem ersten Anschein nach denken könnte. Der genaue Hergang wird ja noch ermittelt und über die Beteiligten ist (bis auf den Afd-Landtagsabgeordneten) nicht viel bekannt, außer dass die Angreifer polizeibekannt und nicht aus der unmittelbaren Region sein sollen.
Und wenn Äußerungen rassistisch sind, und davon kann man hier in den Kommentaren so einiges lesen, so muss man das auch so benennen dürfen. Das hat dann meiner Meinung nach auch nichts mit Niederbrüllen und Diffamieren zu tun.

emlo vor 13 Wochen

Ich stimme Ihnen grundsätzlich zu. Das schließt aber auch ein, dass man diesen Angriff, der selbstverständlich zu verurteilen ist, nicht gleich dem linken Spektrum in die Schuhe schiebt, nur weil man das dem ersten Anschein nach denken könnte. Der genaue Hergang wird ja noch ermittelt und über die Beteiligten ist (bis auf den Afd-Landtagsabgeordneten) nicht viel bekannt, außer dass die Angreifer polizeibekannt und nicht aus der unmittelbaren Region sein sollen.
Und wenn Äußerungen rassistisch sind, und davon kann man hier in den Kommentaren so einiges lesen, so muss man das auch so benennen dürfen. Das hat dann meiner Meinung nach auch nichts mit Niederbrüllen und Diffamieren zu tun.

emlo vor 13 Wochen

Ich stimme Ihnen grundsätzlich zu. Das schließt aber auch ein, dass man diesen Angriff, der selbstverständlich zu verurteilen ist, nicht gleich dem linken Spektrum in die Schuhe schiebt, nur weil man das dem ersten Anschein nach denken könnte. Der genaue Hergang wird ja noch ermittelt und über die Beteiligten ist (bis auf den Afd-Landtagsabgeordneten) nicht viel bekannt, außer dass die Angreifer polizeibekannt und nicht aus der unmittelbaren Region sein sollen.
Und wenn Äußerungen rassistisch sind, und davon kann man hier in den Kommentaren so einiges lesen, so muss man das auch so benennen dürfen. Das hat dann meiner Meinung nach auch nichts mit Niederbrüllen und Diffamieren zu tun.

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