Justiz Prozess gegen mutmaßliche Brandstifter in Stendal

Fast zwei Jahre lang hatte es in und um Arneburg eine Brandserie gegeben – der Schaden liegt bei mehr als 400.000 Euro. Nun sind zwei Männer angeklagt. Sie sollen für 15 Brände verantwortlich sein.

Mehrere Menschen während eines Prozesses in einem Gerichtssaal.
Die Sicherheitsvorkehrungen im Landgericht Stendal waren hoch. Bildrechte: MDR/Bernd-Volker Brahms

Am Landgericht Stendal hat am Donnerstag der Prozess gegen zwei mutmaßliche Brandstifter begonnen. Die beiden 31 und 34 Jahre alten Männer sollen für 15 Brände verantwortlich sein, die sich zwischen 2018 und 2020 ereignet haben. Dabei waren unter anderem leerstehende Häuser wie das alte Fährhaus in Arneburg aber auch genutzte Scheunen abgebrannt. Mehr als 400.000 Euro Schaden war so entstanden. Die Angeklagten sitzen seit November im Gefängnis.

Sicherheitsvorkehrungen waren hoch

In der Verhandlung am Donnerstag gestand der 31-Jährige einige Taten ein, die er teilweise als Einzeltäter begangen habe. Der Ältere wies hingegen jede Schuld an den Bränden von sich. Beide bekannten sich dazu, sich regelmäßig abends getroffen, Drogen und Alkohol konsumiert zu haben und dann mit dem Firmenwagen des Älteren auf Spritztour gefahren zu sein.

MDR/jn

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | MDR SACHSEN-ANHALT | 06. Mai 2021 | 17:00 Uhr

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