Hohe Inzidenz Kreis Stendal muss die Schulen schließen

Wegen des hohen Corona-Infektionsgeschehens bleiben im Landkreis Stendal ab Montag die Schulen zu. Das hat das Bildungsministerium angekündigt. Das gilt für alle Schulen. An einigen Stellen wird eine Notbetreuung angeboten. Ausnahmen sind für Abschlussklassen geplant.

Stuhl auf Tisch im Klassenzimmer
Ab Montag bleiben die Schulen im Landkreis Stendal zu. (Symbolbild) Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Weil im Landkreis Stendal der Corona-Grenzwert von 200 an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wurde, müssen ab Montag, den 19. April die Schulen geschlossen bleiben. Das hat Sachsen-Anhalts Bildungsministerium am Donnerstag angekündigt. Das gelte für alle öffentlichen und freien Schulen. Für die Klassen 1 bis 6 und ab der 7. Klasse in den Förderschulen werde eine Notbetreuung angeboten. Präsenzunterricht gibt es demnach nur noch für Abschlussklassen, damit sie sich auf ihre Prüfungen vorbereiten können.

Im Rest des Landes: Wechselunterricht

In den anderen 13 Landkreisen und kreisfreien Städten in Sachsen-Anhalt findet an den Grund- und Förderschulen Präsenzunterricht statt. Eine Präsenzpflicht gibt es nicht. An den allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen lernen die Schülerinnen und Schüler abwechselnd zu Hause und in der Schule.

Modellprojekt im Burgenlandkreis

Das gilt auch für den Burgenlandkreis, der seit Wochen die höchste Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen-Anhalt hat. Der Kreis ist Teil eines Modellprojekts. Die Kinder und Jugendlichen werden verstärkt auf das Corona-Virus getestet. Deswegen sind dort die Schulen trotz der hohen Inzidenz weiter offen. Ab Montag gilt mit der neuen Corona-Eindämmungsverordnung eine Testpflicht an allen Schulen in Sachsen-Anhalt. Ein Gericht hatte die Tests in dieser Woche zunächst gestoppt.

MDR/Mario Köhne, dpa

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | 15. April 2021 | 16:30 Uhr

3 Kommentare

ElBuffo vor 23 Wochen

Ach herrje, was wird nun mit den ganzen Tests für die Schüler? Könnte doch Richtung Risikogruppe umgelenkt werden? Wie/wo wird die bisher 2mal die Woche verpflichtend getest?

tim regenbogen vor 23 Wochen

Richtig so
Und jetzt noch in den anderen Regionen nochmal eine Schippe draufpacken und die Anzahl der Tests noch erhöhen, damit wir den Inzidenzwert in den Bereich bekommen, daß wir auch dort die Schulen schließen können und Ausgangssperren endlich durch unsere Krisenerprobte Regierung verhängt werden können. Also, mehr Testen, Testen.

Haller vor 23 Wochen

Nur 2mal die Woche?
Viel zu wenig. Täglich mindestens jeden Werktag!
So steigt der der Inzidenz.

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