18.01.2022 | Sachsen-Anhalt am Morgen Corona-Sonderweg: Sachsen-Anhalt lehnt 2G+ für die Gastro vorerst ab

Mandy Ganske-Zapf
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Gäste in einem Café füllen den erforderlichen Erfassungsbogen zur möglichen Rückverfolgung aus
Halle (Saale): Gäste im Café Noir von Mohammed Lemlah (M) füllen den erforderlichen Erfassungsbogen zur möglichen Rückverfolgung im Falle von Corona-Infektionsfällen aus. Bildrechte: dpa

Sachsen-Anhalt am Dienstagmorgen: Neue Corona-Regeln sorgen für kürzere Quarantäne-Zeiten und Vorteile für alle, die eine dritte Impfung schon erhalten haben. Dazu später mehr. Im Top-Thema schauen wir auf die Regel, die nach großer Debatte für Sachsen-Anhalt erst einmal ausbleibt, nämlich 2G+ in der Gastronomie. Ich bin Mandy Ganske-Zapf und das ist Ihr Morgen-Update – das es in dieser Form heute letztmalig gibt.


Neben einer Grafik mit der Aufschrift -Thema des Morgens- ist die Zeichnung einer Kaffeetasse zu sehen.
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Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt am Morgen: Das Thema des Morgens

Sachsen-Anhalt am Morgen: Das Thema des Morgens

Auf dem Corona-Sonderweg: Sachsen-Anhalt lehnt 2G+ in der Gastronomie vorerst ab

Sachsen-Anhalt hatte im Dezember stellenweise noch mit 1000er-Inzidenzen in der Corona-Pandemie zu tun. Inzwischen klingt die Welle (sie war vor allem der Delta-Variante geschuldet) ab, die das Land da im Griff hatte. Wann die neue Welle mit der Corona-Variante Omikron durchschlägt: Nach Meinung der Virologen ist es eine Frage der Zeit.

Mein Kollege Manuel Mohr hat erst kürzlich eine Datenübersicht dazu erstellt, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. Sie zeigt, dass die Variante in anderen Bundesländern schon da ist, während sie bei uns gerade ankommt. Er verweist auf das Robert Koch-Institut und hält fest:

Klar ist aber, dass das Jahr 2022 mit der nunmehr fünften Welle der Corona-Pandemie in Deutschland begonnen hat. 

Die große Frage lautet: Was folgt daraus?

Bund und Länder hatten sich deswegen kürzlich auf die 2G+-Regel für die Gastronomie geeinigt. Das will Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) für Sachsen-Anhalt zunächst aber nicht – und schert aus diesem Beschluss aus (ebenso Bayern). Wie phasenweise immer wieder in den vergangenen zwei Pandemiejahren geht das Land damit einen Sonderweg.

Heißt: Vorerst müssen sich Geimpfte und Genesene nicht zusätzlich testen, wenn sie ein Restaurant oder ein Café besuchen wollen. Dort gilt weiterhin die 2G-Regel, also Zutritt für Geimpfte und Genesene mit entsprechendem Nachweis.

An einigen Stellen gilt aber auch in Sachsen-Anhalt bereits 2G+. Damit Sie nicht den Überblick verlieren, wo und wie, sei hier ganz kurz zusammengefasst, wo das 2G+-Model im Land jetzt schon eine Rolle spielt:

Diese 2G+ -Regeln gelten aktuell:


  • Das 2G+-Modell gilt bereits für Chöre, Volksfeste und Veranstaltungen.
  • Für Geboosterte gilt ab dem ersten Tag ihrer Auffrischungsimpfung, dass sie von dieser zusätzlichen Testpflicht befreit sind.
  • Für die Gastronomie ist das 2G+-Modell optional.

Die Befreiung von der Testpflicht für Geboosterte ist insofern interessant, weil wir ja eigentlich wissen, dass sich der Immunschutz über die ersten Tage erst aufbauen muss.

Verkürzte Quarantäne und Freitesten möglich

Eine zentrale Änderung gibt es bislang vor allem bei den Quarantäne-Regeln: Die Landesregierung hat sich darüber verständigt, bestehende Quarantäne-Regeln anzupassen, hieß es gestern. Hintergrund ist, dass Fachleute davon ausgehen, dass Omikron – das ja sehr viel ansteckender ist – viele Neuinfektionen und eine große Zahl an Krankschreibungen mit sich bringt. (Auch wenn die Variante als milder gilt, ohne dass damit klar wäre, was das für mögliche Long-Covid-Folgen heißt).

Das sind die angepassten Quarantäne-Regeln

  • Keine Quarantäne: Für genesene Kontaktpersonen, außerdem für frisch geimpfte oder geboosterte Personen
  • Quarantäne: Infizierte müssen sich mindestens sieben Tage isolieren und können sich dann erst nach einem negativen PCR-Test frei bewegen; ungeimpfte Kontaktpersonen und Kinder können ebenfalls nach sieben Tagen mit einem negativen PCR-Test wieder nach draußen

Gaststättenverband begrüßt Sachsen-Anhalts Sonderweg

Als die 2G-Regel für die Gastronomie am Montag erst einmal nicht auf 2G+ erweitert wurde, hat einer besonders aufgeatmet: Michael Schmidt, Präsident des Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga. Aufgeatmet haben auch viele Gastronomen und Hotel-Restaurant-Betreiber, die er vertritt. Schmidt begrüßte die (Nicht-)Entscheidung der Landesregierung. Er zeigt sich überzeugt, dass 2G+ einem "versteckten Lockdown" für die Gastronomie gleichkommt. Schmidt: "Viele Kollegen würden die Betriebe zumachen, weil es sich nicht lohnt."

Sonderweg hin oder her – trotzdem ist 2G+ auch in Sachsen-Anhalt nicht ganz vom Tisch. Die Landesregierung hoffe, hieß es gestern noch, dass kommende Woche eine "validere Datengrundlage" vorliegt. Unter anderem soll bewertet werden, wie stark sich die Verbreitung von Omikron auf die Zahl der Krankenhauseinweisungen im Land auswirkt. Übrigens: Wäre es nach Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) gegangen, wäre 2G+ jetzt schon in der Gastro Pflicht.

Nun heißt es, weiter abzuwarten. Die aktuellen Neuerungen sollen bis 28. Januar gelten. Nach der nächsten Bund-Länder-Runde am 25. Januar soll alles noch einmal auf den Prüfstand. Die Gastronomen blicken dann wieder nach Berlin – und nach Magdeburg.


Ein Hinweis in eigener Sache: "Sachsen-Anhalt am Morgen" geht, das wichtigste Thema am Morgen bleibt

Heute lesen Sie "Sachsen-Anhalt am Morgen" zum letzten Mal in dieser Form. An dieser Stelle möchte ich mich und möchten wir uns als Morgen-Team für Ihre Anregungen und Ihr Interesse bedanken. Mir persönlich hat es immer Spaß gemacht, Sie bei "Sachsen-Anhalt am Morgen" mit den Infos des Tages zu versorgen.

Aber, aber: Morgens werden wir für Sie künftig in anderer journalistischer Form berichten, bleiben also für Sie da und berichten über die wichtigsten Themen – als Nachricht, Bericht, Kommentar oder Hintergrund. Und auch Ihr Feedback, Ihr Lob und Ihre Kritik ist für uns selbstverständlich wichtig. Gern greifen wir Ihre Meinung auf! Kommentieren Sie unter den Beiträgen mit oder schreiben Sie uns per Mail an Publikumsservice@mdr.de. Wir lesen, schauen und hören uns morgen also in aller Frühe wieder, hier bei mdrsachsenanhalt.de – und mit ☕!

Sachsen-Anhalt Kaffee

Kaffee

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Den Kaffee schenken Sie sich vielleicht auch gerade nach und ein paar Themen haben wir heute Morgen noch, also weiter geht's.

Was dieser Dienstag noch so bringt – und was sich seit gestern Abend ereignet hat:


Neben einer Grafik mit der Aufschrift -Das Video des Morgens- ist die Zeichnung eines Monitors mit einem Start-Button zu sehen.
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Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt am Morgen: Das Video des Morgens

Sachsen-Anhalt am Morgen: Das Video des Morgens

Video des Morgens: MDR FAKT IST! zur Impfpflicht zum Nachschauen

Die Impfpflicht ist weiter das große Streitthema. Nicht zuletzt gegen eine mögliche Einführung einer allgemeinen Impfpflicht (über die der Bundestag debattiert) gehen gerade wöchentlich viele Menschen in Sachsen-Anhalt auf die Straße (wie zum Beispiel in Magdeburg, wo es gestern auch Gegenprotest unter dem Leitspruch "Solidarisch durch die Pandemie" gab).

In der Talk-Sendung MDR-FAKT IST! aus Magdeburg zeigte sich Magdeburgs Oberbürgermeister Lutz Trümper (SPD) skeptisch beim Thema Impfpflicht:

Ich kann aktuell keine Entscheidung treffen. Ich weiß nicht, ob ich für oder gegen eine Impfpflicht bin.

Im November zur Delta-Welle hatte er noch für die Impfpflicht plädiert. Trümper begründete das in der Sendung damit, dass er bei Delta noch davon ausgegangen sei, dass das Thema Corona dann nach der dritten Impfung beendet sei. Für Omikron könne er die Lage nicht einschätzen. Impfen an sich halte er aber weiterhin für wichtig.
Die Ärztin Paula Piechotta, die auch für die Grünen aus Sachsen im Bundestag sitzt, entgegnete ihm, dass eine Impfung so oder so sinnvoll sei. Piechotta sagte, zum aktuellen Zeitpunkt könne nicht vorausgesagt werden, ob wir es im Herbst oder Winter diesen Jahres wieder mit einer schwierigeren Virus-Variante zu tun bekämen. Sie sprach sich für die Impfpflicht aus.

Die ganze Sendung MDR FAKT IST! aus Magdeburg hier zum Nachschauen:

Die Gäste im Fakt-ist-Studio 60 min
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60 min

Fakt ist! Mo 17.01.2022 22:10Uhr 59:33 min

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Video
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Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt am Morgen: #MDRklärt - Schlauer in einer Minute

Sachsen-Anhalt am Morgen: #MDRklärt - Schlauer in einer Minute

#MDRklärt: Antikörper-Therapie in Dessau – wie funktioniert sie? So!

Zu Beginn der Pandemie begannen die Mediziner dieser Welt herauszufinden, welche Therapien und Medikamente am besten zur Behandlung von Covid-19 greifen. Inzwischen gibt es einige vielversprechende Ansätze, wie zum Beispiel eine Antikörper-Therapie. Wie funktioniert sie? Für wen ist sie geeignet? Das MDRklärt:

#MDRklärt Fünf Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Antikörper-Therapie

5 Antworten auf die häufigsten Fragen zur Antikörper-Therapie
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5 Antworten auf die häufigsten Fragen zur Antikörper-Therapie
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1. Wie funktioniert die Therapie? Nach einer Erkrankung mit Corona bekommt der Patient per Infusion monoklonale Antikörper. Sie sind so konstruiert, dass sie an das Spike-Protein des Corona-Virus andocken können. So verändern die Viren ihre Struktur und können nicht mehr in die menschlichen Zellen eindringen und sich dort vermehren. Dadurch lässt sich ein schwerer Verlauf in 70 bis 90 Prozent der Fälle verhindern.
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2. Gibt es Nebenwirkungen? Rötungen oder ein Jucken an der Einstichstelle sind möglich. Selten treten schwere allergische Reaktionen auf.
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3. Ersetzt eine Antikörpertherapie das Impfen? Nein. Laut Robert Koch-Institut reduziert eine Impfung das Risiko, dass die geimpfte Person andere Personen ansteckt. Außerdem reduziert die Impfung das Risiko eines schweren Verlaufs der Corona-Erkrankung. Die Therapie hingegen kommt erst zum Einsatz, wenn der Patient bereits einen schweren Verlauf hat.
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4. Für wen ist die Therapie? Für Menschen, die wegen ihrer Vorerkrankungen und Risikofaktoren ein schwerer Verlauf droht (z. B. bei Übergewicht, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, laufender Chemotherapie oder eine HIV-Infektion) oder die trotz Impfung selbst nicht genug Antikörper gebildet haben.
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5. Was sind die Nachteile der Antikörpertherapie? Die Antikörper sind so konstruiert, dass sie exakt zum Virus passen. Mutiert das Virus, müssen auch die Antikörper angepasst werden.  Zudem muss die Therapie schnell begonnen werden, etwa sieben Tage nach den ersten Symptomen, damit die Viren noch nicht in die Zellen eingedrungen sind.
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Texttafel: "Mehr Erklärgrafiken und -videos auf Instagram @mdrklaert"
Dieses Thema im Programm:
MDR Echt | 12. Januar 2022 | 21:15 Uhr
MDR (Max Schörm)
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Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt am Morgen: Die Medienschau

Sachsen-Anhalt am Morgen: Die Medienschau

Medienschau: Was andere schreiben

  • "Großstadtjungs im Überlebenskampf" – die Volksstimme berichtet über einen Magdeburger, der auf Youtube einen Riesenhit gelandet hat: Mit einer Wildnis-Survival-Doku, die millionenfach abgerufen wird.

Auch wir haben schon zum Thema berichtet:

  • "Geflügelpest stark wie nie" – die Mitteldeutsche Zeitung berichtet zum Infektionsgeschehen in Sachen Geflügelpest. Demnach sind bereits mehrere Fälle in den Kreisen Wittenberg, Stendal und Altmark registriert worden; tausende Tiere mussten getötet werden.


Neben einer Grafik mit der Aufschrift -Tipp am Morgen- ist die Zeichnung eines Fingers zu sehen, der auf ein Smartphone zeigt.
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Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt am Morgen: Tipp am Morgen

Sachsen-Anhalt am Morgen: Tipp am Morgen

Tipp: Doch mehr Schonfrist für den Führerschein

Der Tipp heute ist ein Service-Tipp: Viele Führerschein-Inhaber wurden in den vergangenen Tagen mächtig verwirrt, nämlich all jene, die immer noch die Papierversion ihres Führerscheins haben und die noch in der Pflicht sind, diese gegen eine Plastikkarte einzutauschen. Termine beim Amt sind rar und zuletzt hieß es: Wer kontrolliert wird, hat Pech und muss 10 Euro Verwarngeld zahlen. Doch nun gibt es unter den Innenministern doch eine Einigung auf Schonfrist, bis 19. Juli wird ein Verstoß nicht geahndet.

Neben einer Grafik mit der Aufschrift -Was außerdem wichtig wird- ist die Zeichnung einer Person zu sehen, die durch ein Fernglas sieht.
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Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt am Morgen: Was heute außerdem wichtig wird

Sachsen-Anhalt am Morgen: Was heute außerdem wichtig wird

Was heute außerdem wichtig wird

  • ⚖ Am Landgericht Magdeburg beginnt um 9 Uhr der Prozess gegen einen 33-jährigen Angeklagten, der im Sommer vor zwei Jahren mit seinem Wagen ein E-Bike-Fahrer angefahren hat und Unfallflucht begangen haben soll. Er soll zudem alkoholisiert gewesen sein.
  • 🎓 Die Hochschule Merseburg lädt von heute an für drei Tage zum Schnupperstudium ein. Vorgestellt werden die Masterstudiengänge.

  • 🥕 Um 14 Uhr will Landwirtschaftsminister Sven Schulze (CDU) in einer Pressekonferenz zur aktuellen Lage der Landwirtschaft in Sachsen-Anhalt informieren.
  • 📌 Kurzer Blick auf die internationale Bühne: Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) reist heute nach Moskau. Hintergrund sind die Spannungen mit der Ukraine, die sich wieder verschärft haben, seit Russland eine masssive Truppenpräsenz an der Grenze zur Ukraine zusammengezogen hat.


Ich hoffe, Sie sind gut in den Dienstag gestartet oder tun es noch. Werden Sie wach, kommen Sie schwungvoll in den Tag und durch. Es hat mich gefreut!

PS: Achten Sie heute Abend besonders auf die MDR.de-Seiten, ob überregional oder bei uns auf den Sachsen-Anhalt-Seiten. Wird hübsch! ✌

Über Themen aus "Sachsen-Anhalt am Morgen" berichtet MDR SACHSEN-ANHALT... ...im Hörfunk | MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | ab 05:00 Uhr
...im Fernsehen | MDR um 11 | 11:00 Uhr
...im Fernsehen | MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 19:00 Uhr

MDR (Mandy Ganske-Zapf), mit Material von dpa

1 Kommentar

Thommi Tulpe vor 17 Wochen

Dass der Gaststättenverband die 2G-Regel eher begrüßt als durch Bund und Länder eigentlich beschlossene 2G-Plus-Regel ist verständlich.
Wenn sich aber selbst einer meiner Fachärzte mit diesem verdammten Virus infiziert hat, obwohl sich mit Sicherheit sein Arbeitsumfeld, das Krankenhaus, dessen Patienten und Besucher, tagtäglich testen lassen müssen, sollten die 2G-Beklatschenden der realen Gefahr einer Ansteckung seiner Gäste und seines Personals ernster nehmen als seine Geschäftskasse! Auch ein Krankenstand kostet Geld.
Oft denke ich, unser Ministerpräsident entwickelt sich aus nachvollziehbaren Gründen zum "Widerstandskämpfer" gegen die neue Regierung in Berlin und genießt es, medienwirksam in Szene gesetzt werden zu können, wenn er sich als "Anführer auf der Barrikade" darstellt!?

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MDR S-ANHALT Fr 20.05.2022 18:00Uhr 01:00 min

https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/video-nachrichten-aktuell-zwanzigster-mai-100.html

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