02.11.2021 | Sachsen-Anhalt am Morgen Impfzentren bleiben geschlossen: Sachsen-Anhalt erteilt Spahn-Vorstoß Absage

Cornelia Winkler
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Blick auf den Zugang zu den Impfkabinen im Impfzentrum im Erika-Heß-Eisstadion. Drei Berliner Impfzentren haben heute ab 14 Uhr mit Impfungen ohne Termin gestartet.
Sachsen-Anhalts Impfzentren sollen geschlossen bleiben. Bildrechte: dpa

Seit gut einer Woche liegt die 7-Tage-Inzidenz in Sachsen-Anhalt über 100. Vor allem unter Ungeimpften ist der Wert im Land hoch. Rufe nach der Wiedereröffnung der Impfzentren werden lauter. Wie man es in Sachsen-Anhalt damit hält, darauf schauen wir gleich in unserem Top-Thema. Außerdem blicken wir auf Strategien zur Vermeidung von Plastikmüll und den 1. Mitteldeutschen Wasserstoffkongress. Ich bin Cornelia Winkler – und hier kommt Ihr Morgen-Update.


Neben einer Grafik mit der Aufschrift -Thema des Morgens- ist die Zeichnung einer Kaffeetasse zu sehen.
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Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt am Morgen: Das Thema des Morgens

Sachsen-Anhalt am Morgen: Das Thema des Morgens

Wiedereröffnung der Impfzentren für Booster-Impfung?

Mit dem Eintritt des Herbstes sind auch die Corona-Infektionszahlen wieder gestiegen. In Sachsen-Anhalt liegt die 7-Tage-Inzidenz seit gut einer Woche bei über 100. Am Montag lag der Wert laut Robert Koch-Institut bei 121,7. Die zunächst großen Hoffnungen, die an die Impfung geknüpft waren, sind verpufft. Niedrige Impfquoten (in Sachsen-Anhalt gelten rund 63 Prozent der Bevölkerung als vollständig geimpft), aber auch Impfdurchbrüche ziehen die Pandemie in die Länge. Besonders hoch sind die Infektionszahlen unter den Ungeimpften. Dem Gesundheitsministerium zufolge ist der Inzidenzwert mit 247,55 rund fünf Mal höher als bei den Geimpften.

Um im Herbst und Winter Impfdurchbrüche bei bereits vollständig Geimpften zu vermeiden, sollen vor allem Personen mit geschwächtem Immunsystem eine dritte Impfung zur Auffrischung erhalten. Diese sogenannte Booster-Impfung wird seitens der Ständigen Impfkommission (Stiko) mittlerweile allen Senioren ab 70 Jahren, Pflegepersonal, medizinischem Personal und Menschen mit einem Einmal-Impfschutz von Johnson & Johnson empfohlen. Rund 3,4 Prozent der vollständig Geimpften im Land haben diese dritte Spritze laut RKI bereits bekommen.

Wie bzw. wo man möglichst vielen Menschen diese Auffrischungsimpfung als Schutz für den Winter ermöglichen kann, darüber wird nun gestritten. Denn während zu Beginn der Impfkampagne vielerorts die Impfzentren aus dem Boden gestampft wurden, um der Bevölkerung auch einen breiten Zugang zur Corona-Impfung zu ermöglichen, haben die meisten dieser Zentren erst vor gut einem Monat wieder geschlossen.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will mit einer Reaktivierung der Impfzentren das Tempo bei den Auffrischungsimpfungen erhöhen. Dafür hat er die Länder, die für den Betrieb der Zentren zuständig sind, aufgefordert, ihre Impfzentren wieder hochzufahren. Außerdem riet er dazu, in einem ersten Schritt alle Menschen über 60 schriftlich zur Auffrischung ihres Impfschutzes einzuladen.

Sachsen-Anhalt gegen Reaktivierung der Impfzentren

Sachsen-Anhalt hat diesem Vorschlag – wie auch andere Bundesländer – eine Absage erteilt. Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) sagte, zwar müsse die Impfquote schnell erhöht werden. Das Angebot dafür sei aber durch Hausärzte und mobile Impfteams vorhanden.

Es gibt viele Möglichkeiten, sich eine Corona-Schutzimpfung geben zu lassen. Vorrangig erfolgen die Corona-Schutzimpfungen und damit auch die Auffrischungsimpfungen über die niedergelassenen Ärzte.

Petra Grimme-Benne, Gesundheitsministerin

Auch die Stadt Magdeburg lehnt Spahns Vorstoß ab. Oberbürgermeister Lutz Trümper (SPD) sagte, es sei ein riesiger Aufwand gewesen, das alles abzubauen. Das nun wieder aufzubauen, sei "schweineteuer". Auch würde es an Personal fehlen.

Salzwedel für ein Hochfahren der Impfzentren

Rückdeckung kommt dagegen aus dem Altmarkkreis Salzwedel. Landrat Michael Ziche (CDU) sprach bei MDR SACHSEN-ANHALT von einem richtigen Signal: Das Impfzentrum sei im Prinzip im Stand-by-Modus, so Ziche. "Faktisch ist das Impfzentrum noch da. Wir könnten das hochfahren, wir wollen es auch hochfahren."

Der Pandemiestab habe außerdem beschlossen, wieder mobile Impfteams durchs Land fahren zu lassen und "letztendlich jedem, der sie haben möchte, auch eine Impfung anbieten, unabhängig davon, ob es Erst-, Zweit- oder Booster-Impfung ist."

Im Kreis Salzwedel liegt die 7-Tage-Inzidenz bereits seit einem Monat durchgängig über dem gesetzlich festgeschriebenen Wert von 35. Betroffen sind von der vierten Welle dem Landrat zufolge vor allem Nicht-Geimpfte. "Von den 22 Corona-Patienten in den beiden Krankenhäusern in Salzwedel und Gardelegen sind 50 Prozent nicht geimpft. Und wir wissen, dass die Infektionsverläufe bei Ungeimpften schwerer sind als bei Geimpften."

In den Krankenhäusern in Salzwedel und Gardelegen hilft deswegen ab heute die Bundeswehr. Dort laufen laut Ziche die Stationen mit Covid-Patienten voll. Auf den Intensivstationen sei kein Bett mehr frei. Um das Pflegepersonal zu entlasten, würden händeringend Helfer benötigt, die im nicht-medizinischen Bereich tätig werden.


Soweit unser Top-Thema. Außerdem wird heute in Leuna der 1. Mitteldeutsche Wasserstoffkongress eröffnet, bei dem das Vorhaben der Wasserstoff-Modellregion vorgestellt werden soll. Weiter geht es um den Rückgang der Feldhamster und was dagegen getan werden kann. Doch zunächst blicken wir nach Magdeburg und Bernburg, wo sich alles um das Thema Recycling von Kunststoff dreht.

Neben einer Grafik mit der Aufschrift -Das Video des Morgens- ist die Zeichnung eines Monitors mit einem Start-Button zu sehen.
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Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt am Morgen: Das Video des Morgens

Sachsen-Anhalt am Morgen: Das Video des Morgens

Video des Morgens: Was tun gegen Plastikmüll?

Immer mehr Menschen leben auf der Erde. Damit wird auch immer mehr Müll produziert. Wenn wir nicht schnell reagieren, kollabiert unser Planet. Was tun wir also, damit nicht mehr so viel Abfall verbrannt werden muss? Für Gilian Gerke, Professorin für Kreislauf- und Ressourcenwirtschaft an der Hochschule Magdeburg-Stendal ist es vor allem der Kunststoffabfall, der wiederverwertet werden muss. Er habe ein schlechtes Stigma, sei aber aus unserem Leben nun mal nicht mehr wegzudenken. Mit ihrem Team forscht sie deshalb mit recycelten Kunststoffen. Sie wollen herausfinden, wie belastbar das Material nach mehrmaligem Recycling noch ist.


Neben einer Grafik mit der Aufschrift -#MDRklärt, Schlauer in einer Minute- ist die Zeichnung eines Luftstoßes zu sehen, der aus einem gezeichneten Kopf ausstößt.
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Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt am Morgen: #MDRklärt - Schlauer in einer Minute

Sachsen-Anhalt am Morgen: #MDRklärt - Schlauer in einer Minute

#MDRklärt: Der Rückgang der Feldhamster

Wann haben Sie zuletzt einen Hamster in freier Wildbahn gesehen? Vielleicht geht es Ihnen so wie mir und Sie sagen: noch nie. Woran das liegen könnte? Der Feldhamster gehört in Deutschland mittlerweile zu einer der seltenen Arten. Selbst in seinem Kerngebiet – die Magdeburger Börde in Sachsen-Anhalt – gibt es kaum einen Lebensraum für den süßen Nager. Dabei gab es ihn vor rund 60 Jahren noch in überdimensionaler Anzahl. Unser heutiges #MDRklärt zeigt, dass ihr Rückgang verschiedene Gründe hatte. Lag die Ursache in den 70er Jahren vor allem in der Pelzindustrie, trägt heute die moderne Landwirtschaft zusätzlich zum Verschwinden der Feldhamster bei.  

#MDRklärt Darum stirbt der Feldhamster in Sachsen-Anhalt fast aus und wie das verhindert werden soll

Darum stirbt der Feldhamster in Sachsen-Anhalt fast aus und wie das verhindert werden soll
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Darum stirbt der Feldhamster in Sachsen-Anhalt fast aus und wie das verhindert werden soll
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Bis Ende der 1960er Jahre wurden Feldhamster ausschließlich aus einem Grund bekämpft: Zu DDR-Zeiten gab es eine regelrechte Hamsterplage auf den Feldern des Staates.
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Ab den 1970er Jahren wurden Pelzhändler*innen aus aller Welt auf das kleine Tier aufmerksam und boten Spitzenpreise für Hamsterfelle aus der Börde an.  Jährlich werden bis zu 2 Millionen Hamsterfelle zu Mänteln verarbeitet und schmücken die Models auf den Laufstegen von Paris bis New York. (Etwa 100 Hamster braucht es für einen guten Mantel.)
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Für den Nachschub der Pelze sorgen extra ausgebildete Hamsterfänger*innen. 400 sind es allein im Bezirk Magdeburg. Jährlich wurden so hunderttausende Tiere erlegt. (95 Prozent der Hamsterfelle kommen dabei aus den Bezirken Halle und Magdeburg. )
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 Heute trägt die moderne Landwirtschaft zusätzlich zum Verschwinden des Feldhamsters bei. Zu schnell wird viel zu sauber geerntet und vermeintliches „Unkraut“ vom Acker entfernt. Der Hamster findet keine Nahrung und so keinen Lebensraum.
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Um die Lebensqualität des Hamsters zu erhöhen reicht ein sogenannter Blühstreifen oder Erbsenfelder. Das sind einige Meter breite Säumen bzw. Flächen aus Wildblumen oder anderen Pflanzen inmitten der monotonen Getreidefelder.
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Diese Flächen, die von den Landwirten nicht angetastet werden, bieten dann gezielt Schutz und Nahrung. Doch dafür  braucht man die Bauern und deren Willen den Hamster aktiv zu schützen.
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Laut Umweltministerium Sachsen-Anhalt wurden noch nicht die erwünschten Ziele zum Verbessern der Population erreicht. Es würde an neuen Konzepten gearbeitet, die aber nicht weiter erwähnt wurden.
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Laut Umweltministerium Sachsen-Anhalt wurden noch nicht die erwünschten Ziele zum Verbessern der Population erreicht. Es würde an neuen Konzepten gearbeitet, die aber nicht weiter erwähnt wurden.
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Texttafel: "Mehr Erklärgrafiken und -videos auf Instagram @mdrklaert"
MDR/Maximilian Fürstenberg

Dieses Thema im Programm bei Der Osten – entdecke wo du lebst am 2. November 2021 | 21:00 Uhr
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Wenn Sie mehr über das Verschwinden der Feldhamster erfahren möchten, empfehle ich Ihnen die Dokumentation "Der Osten, entdecke wo du lebst" – heute Abend, 21 Uhr, im MDR Fernsehen oder in der Mediathek.

Hamster hält Stängel mit beiden Händen und sitzt im Grünen. mit Video
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mit Video

Der Osten - Entdecke wo du lebst | MDR Fernsehen | 02.11.2021 | 21:00 Uhr Hamsterland - Requiem für einen Feldherrn

Hamsterland - Requiem für einen Feldherrn

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Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt am Morgen: Die Medienschau

Sachsen-Anhalt am Morgen: Die Medienschau

Medienschau: Sorge vor Anstieg der Pflegebedürftigen

  • "Angst vor der Pflegekrise (€)" – die Mitteldeutsche Zeitung schaut auf den Anstieg der Pflegebedürftigen im Land. Einer Studie zufolge soll vollstationäre Pflege 2030 flächendeckend ausgelastet sein. Bereits heute stießen Seniorenheime teilweise an ihre Grenzen. Auch den Rückgang der Familienpflege nennt die Zeitung als besonders alarmierend.
  • "Corona-Zahlen doppelt so hoch wie 2020 (€)" – die Volksstimme blickt auf die heutige Kabinettsberatung. In dieser geht es angesichts der steigenden Corona-Zahlen über ein mögliches Gegensteuern, während die bundesweite Corona-Notlage zum 25. November ausläuft.


Neben einer Grafik mit der Aufschrift -Tipp am Morgen- ist die Zeichnung eines Fingers zu sehen, der auf ein Smartphone zeigt.
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Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt am Morgen: Tipp am Morgen

Sachsen-Anhalt am Morgen: Tipp am Morgen

Tipp: Wie mit den neuen AGB von Banken und Sparkassen umzugehen ist

Sollten Sie in demnächst einen dicken Brief von Ihrer Bank erhalten, wundern Sie sich nicht. Es könnte sich dabei um die AGB handeln, mit der Forderung, diese zu unterzeichnen. Bislang konnten Banken Änderungen von Bedingungen und Preisen ohne aktive Kundenzustimmung vornehmen. Das ist jetzt nicht mehr zulässig – so hat es der Bundesgerichtshof entschieden. Doch was unterschreibt man da nun eigentlich? Darf man misstrauisch sein? Die Antwort der Verbraucherzentrale: ein deutliches Jein.

Neben einer Grafik mit der Aufschrift -Was außerdem wichtig wird- ist die Zeichnung einer Person zu sehen, die durch ein Fernglas sieht.
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Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt am Morgen: Was heute außerdem wichtig wird

Sachsen-Anhalt am Morgen: Was heute außerdem wichtig wird

Was heute außerdem wichtig wird

  • 📝 Die schwarz-rot-gelbe Landesregierung berät heute über mögliche neue Corona-Regeln in Sachsen-Anhalt. Dabei soll es nach Angaben eines Regierungssprechers um den grundsätzlichen Kurs in der Pandemie gehen. Eine Überarbeitung der aktuellen Verordnung soll kommende Woche vorgestellt werden.
  • 💧 In Leuna wird heute der 1. Mitteldeutsche Wasserstoffkongress eröffnet. Der Kongress soll die Wasserstoffregion Mitteldeutschland bundesweit präsentieren sowie länderübergreifende Vernetzung der Akteure aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.
  • 📚 Auftakt für "Literatur im Volkspark": Die Veranstaltungsreihe in Halle wird heute mit dem Autor Alexander Osang mit seinem Memoire "Fast hell" eröffnet. Bis 1. Dezember 2021 lesen bekannte Autorinnen und Autoren wie Eva Menasse, Ulrike Draesner und Hans-Ulrich Treiche aus ihren neuesten Romanen.


Damit verabschiede ich mich auch schon wieder für heute. Ich wünsche Ihnen einen guten Tag und freue mich, Sie morgen früh wieder mit unserem Morgen-Update in den Tag zu begleiten.

Über Themen aus "Sachsen-Anhalt am Morgen" berichtet MDR SACHSEN-ANHALT... ...im Hörfunk | MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | ab 05:00 Uhr
...im Fernsehen | MDR um 11 | 11:00 Uhr
...im Fernsehen | MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 19:00 Uhr

Quelle: MDR SACHSEN-ANHALT

4 Kommentare

Thommi Tulpe vor 29 Wochen

Ihr Kommentar ist schlichtweg menschenverachtend.
Es wird sicher nicht in Ihr Denkschema passen: Aber es soll noch Menschen geben, welche z. B. das letzte Stück Brot mit jemandem teilen, auch wenn der Rest dieses Stückes Brot dann nicht dazu reicht, den eigenen Hunger zu stillen.
Man nennt es Gebot der Menschlichkeit. Gläubige nennen es auch Nächstenliebe.

Gerd Mueller vor 29 Wochen

ist die Katze außer Haus tanzen die Mäuse auf dem Tisch

Muddi sollte schnell heim kommen und solange sie noch kann, retten was zu retten ist. Ihre Nachfolger scharren zwar schon mit Hufen aber werden nichts besser aber vieles anderes und vor allem teurer machen.

harzer vor 29 Wochen

Man liest in Medien wie schlimm es wieder ist; wenn es so schlimm wäre,würde die Regierung nicht aus Rumänien Corona Kranke hier in DE behandeln! ( Laut Epoch- Tims)

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