Nach Waldsterben Waldumbau in Sachsen-Anhalt verzögert sich

26 Prozent der Fläche Sachsen-Anhalts sind bewaldet. Der Wald leidet aber seit Jahren unter Trockenheit und Schädlingen. Deswegen soll er grundlegend umgebaut werden. Doch dieser Umbau wird sich wohl verzögern.

tote Bäume im Harz 23 min
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Der Waldumbau in Sachsen-Anhalt verzögert sich. Davon geht Forstminister Sven Schulze (CDU) aus. Der Minister sagte bei einem Besuch in der Landesdarre in Annaburg im Landkreis Wittenberg, Wald mache in Sachsen-Anhalt 26 Prozent der Gesamtfläche aus. Das solle eigentlich auch so bleiben. Durch Borkenkäfer und Trockenheit stehe man aber vor großen Herausforderungen. Die Bäume, die in den letzten Jahrzehnten gepflanzt worden seien, würden nicht automatisch die sein, die man auch jetzt pflanzen wolle.

40.000 Hektar müssen aufgeforstet werden

Dem Landesverwaltungsamt zufolge bleibt die Ernte an Forst-Saatgut in diesem Jahr weit hinter dem langjährigen Jahresdurchschnitt zurück. In der staatlichen Landesdarre in Annaburg hätte nur etwa ein Drittel der normalen Menge gewonnen werden können. In Sachsen-Anhalt müssen dem Forstministerium zufolge etwa 40.000 Hektar Wald aufgeforstet werden.

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MDR (Martin Krause, Marcel Knop-Schieback, Mario Köhne), dpa

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT | 25. März 2022 | 16:00 Uhr

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